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Etappenplan
des 81. Giro d'Italia
Prolog,
Samstag, 16. Mai, Nice Zeitfahren 6km
Etappe 1, Sonntag,
17. Mai, Nice - Cuneo 158km
Etappe 2, Montag,
18. Mai, Alba - Imperia 162km
Etappe 3, Dienstag,
19. Mai, Rapallo - Forte di Marmi 192km
Etappe 4, Mittwoch,
20. Mai, Viareggio - Montagte Argentario 229km
Etappe 5, Donnerstag,
21. Mai, Orbetello - Frascati 218km
Etappe 6, Freitag,
22. Mai, Maddaloni - Lago Laceno 159km
Etappe 7, Samstag,
23. Mai, Lago Laceno - Matera 230km
Etappe 8, Sonntag,
24. Mai, Matera - Lecce 189km
Etappe 9, Montag,
25. Mai, Foggia - Vasto 157km
Etappe 10, Dienstag,
26. Mai, Vasto - Macerata 210km
Etappe 11, Mittwoch,
27. Mai, Macerata - San Marino 220km
Etappe 12, Donnerstag,
28. Mai, San Marino - Carpi 190km
Etappe 13, Freitag,
29. Mai, Carpi - Schio 164km
Etappe 14, Samstag,
30. Mai, Schio - Piancavallo 162km
Etappe 15, Sonntag,
31. Mai, Trieste -Trieste Zeitfahren 38km
Etappe 16,
Montag, 1. Juni, Udine - Asiago 230km
Etappe 17, Dienstag,
2. Juni, Asiago - Selva Gardena 220km
Etappe 18, Mittwoch,
3. Juni, Selva Gardena - Alpe di Pampeago 115km
Etappe 19, Donnerstag,
4. Juni, Cavalese - Plan di Montagtecampione 239km
Etappe 20, Freitag,
5. Juni, Boario Terme - Mendrisio 140km
Etappe 21, Samstag,
6. Juni, Mendrisio - Lugano Zeitfahren 34km
Etappe 22, Sonntag,
7. Juni, Lugano - Milan 168km
Totale Distanz: 3830km

Berichte
Pantani
gewinnt verdient den Giro - Camenzind Gesamtvierter
07.06.98 - Mit einer
überragenden Vorstellung im Einzelzeitfahren Mendrisio -
Lugano am Samstag hat Marco Pantani den ersten Gesamtsieg
eines reinen Kletterrs im Giro sichergestellt. Seine Leistung
in dieser Prüfung gegen die Uhr dürfte Pantani neue Perspektiven
im Hinblick auf die Tour de France eröffnen.
Am vorletzten Sonntag hatte Pantani in Triest drei Sekunden
pro Kilometer auf Tonkow verloren. Eine Einbusse von einer
Minute oder mehr war zwischen Mendrisio und Lugano also
nicht auszuschliessen. Doch der Italiener bestätigte zweierlei.
Erstens, dass die Verteidigung des Leadertrikots zusätzliche
Kräfte verleiht. Zweitens, dass sich gegen Ende einer dreiwöchigen
Rundfahrt die Voraussetzungen verschieben.
In der letzten grossen Konfrontation dieses Giros überraschte
Pantani sogar sich
selber. Von Anfang an lag er gegenüber Tonkow in Front.
Von einer Maximaldifferenz von 9 Sekunden nach 14 km brachte
der Glatzkopf 5 Sekunden ins Ziel. Damit war die Sensation
perfekt. Pantani erhöhte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung
auf 1:33 Minuten, durfte sich über den Giro-Gesamtsieg freuen
und auch darüber, dass er sich ausgerechnet in seiner schwächsten
Disziplin übertroffen hatte.
Camenzind mit seiner Platzierung zufrieden
Auf dem hervorragenden
4. Schlussrang hat Oscar Camenzind diese schwere Rundfahrt
abgeschlossen. Diese Klassierung mag kein besonders Aufsehen
erregen. Angesichts der Tatsache, dass der Innerschweizer
der wertvollste Leutnant Tonkows war, erheischt Camenzinds
Leistung aber allen Respekt. Der Innerschweizer hatte seine
Saisonplanung völlig darauf ausgerichtet, seine Arbeit im
Giro für einen anderen Fahrer seines Teams zu verrichten.
Jetzt hängt es davon ab, wie sich Camenzind von seinem dreiwöchigen
Einsatz erholt, damit er sein Hauptziel Tour de Suisse erfolgreich
angehen kann. Mit seiner Leistung war Oscar Camenzind selber
sehr zufrieden, er hatte insgeheim etwa mit einem zehnten
Platz gerechnet.
Letzte Etappe verkürzt
Wegen Regens und der angesichts der nassen Strassen verbundenen
Sturzgefahr wurde nach einer Bummelfahrt der Radprofi die
letzte Etappe verkürzt. Im Parco Sempione in Mailand mussten
statt elf nur noch acht Runden (18,6 km weniger) zurückgelegt
werden. Zudem wurde die Zeit der Fahrer beim Einbiegen auf
den Circuit genommen. Der Spurtsieg ging an Gianmatteo Fagnini
(It), der schon am Freitag in Mendrisio Erster geworden
war.

Oscar
Camenzind im Giro-Zeitfahren wieder in den Top Ten
06.06.98 - Im
Giro d'Italia hat Marco Pantani das Zeitfahren seines Lebens
bestritten. Der Italiener legte die 34 km zwischen Mendrisio
und Lugano 5 Sekunden schneller zurück als Pawel Tonkow
und baute damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf
den Russen vor der Schlussetappe vom Sonntag auf 1:33 Minuten
aus. Sieger des Zeitfahrens wurde Sergej Gontschar (Ukr).
Allgemein war erwartet worden, dass Tonkow in der Prüfung
gegen die Uhr schneller sein würde. Doch in der 21. Etappe
des Giros bestätigte sich zweierlei. Einerseits treibt ein
Leadertrikot einen Fahrer zu einem zusätzlichen Effort,
und anderseits
verschieben sich am Ende einer dreiwöchigen Rundfahrt die
Kräftevrhältnisse.
Tonkow auf Distanz gehalten
Pantani schuf sich schon auf den ersten Kilometern einen
kleinen Vorsprung. Seine Maximalreserve auf seinen Widersacher
machte beim 10. Kilometer neun Sekunden aus. Danach pendelte
sich die Marge des Italieners zwischen drei und sechs Sekunden
ein, womit sich bald abzeichnete, dass Tonkow keine Möglichkeit
mehr blieb, die vor dem Zeitfahren im Gesamtklassement bestehende
Differenz von 1:28 Minuten auch nur teilweise aufzuholen.
Gutes Zeitfahren von Camenzind
Wie schon am letzten Sonntag in Triest zeigte Oscar Camenzind
ein sehr gutes Zeitfahren (7.). Der Gersauer wird
als wichtigster Helfer Tonkows die Rundfahrt im 4. Schlussrang
als bester Schweizer beenden. Alex Zülle bestritt die Prüfung
gegen die Uhr verhalten (9.) und machte damit in der Gesamtwertung
drei Positionen gut (14.).
Der Sieg in Lugano ging an Sergej Gontschar, der sowohl
im Prolog in Nizza wie auch in Triest hinter Zülle den 2.
Platz belegt hatte. Der Ukrainer - WM-Zweiter in dieser
Disziplin - ist ein Zeitfahren-Spezialist. Fünf seiner nunmehr
sechs Siege als
Radprofi hat er in Prüfungen gegen die Uhr erzielt, so vor
dem Giro in dieser Saison in den 4 Tagen von Dünkirchen
(4. Etappe) sowie letztes Jahr ebenfalls im Giro (Cavalese)
sowie in der Tour de Suisse (Spiez).
Nicola Miceli und Riccardo
Forconi suspendiert
Am Morgen vor dem Zeitfahren Mendrisio - Lugano haben die
Funktionäre im Giro erneut Blutkontrollen vorgenommen. Unter
den 28 getesteten Fahrern aus 18 Teams wiesen die beiden
Italiener Nicola Miceli und Riccardo Forconi einen die Schwelle
von 50 Prozent übersteigenden Hämatokrit-Wert (überhöhter
Anteil roter Blutkörperchen) auf. Sie gelten für die nächsten
zwei Wochen als nicht renntauglich und erhalten ihre Lizenz
erst dann zurück, wenn bei einer neuen Kontrolle ihr Hämatokrit-Wert
wieder in Ordnung ist.

Fagnini
Etappensieger in Mendrisio
05.06.98 - Die
20. Etappe des Giro d'Italia, die über 143 km von Boario
Terme nach Mendrisio führte, hat einem Helfer seinen bedeutendsten
Sieg eingetragen. Gianmatteo Fagnini (It) gewann den Spurt
einer 17 Fahrer starken Fluchtgruppe. Im Gesamtklassement
ergab sich vor dem Zeitfahren Mendrisio - Lugano keine Änderung.
Marco Pantani (It) nimmt die Prüfung gegen die Uhr mit 1:28
Minuten Vorsprung auf Pawel Tonkow (Russ) in Angriff.
Angesichts der Ankunft im Tessin durfte erwartet werden,
dass erstmals in dieser Rundfahrt Felice Puttini in Erscheinung
treten würde. Der frühere zweifache Schweizer Strassenmeister
war bei jenem Vorstoss dabei, der nach 40 km 22 Fahrer an
die Spitze des Rennens brachte. Weil 13 Teams vetreten waren,
zeichnete sich ab, dass das Feld der Flucht keinen grossen
Widerstand entgegensetzen würde.
Je 50 Prozent Chancen
Nach dem Verdikt vom Donnerstag auf dem Montecampione gab
es in der Gesamtwertung keine Änderung. 88 Sekunden bilden
die Differenz zwischen Marco Pantani und Pawel Tonkow. Beide
Fahrer liessen sich in ihren Prognosen für die Prüfung
gegen die Uhr nicht auf die Äste hinaus. Sie billigten sowohl
sich wie ihrem Gegner je 50 Prozent Chancen zu, den Gesamtsieg
in diesem Giro zu beanspruchen.
Sind die Abstände nach dem Zeitfahren gering, könnte die
Rundfahrt nach einer Gesamtdistanz von über 3900 km dank
den Bonifikationen entschieden werden, die im Giro auch
in der letzten Etappe vergeben werden. Im kaum vorstellbaren
Fall von
Zeitgleichheit würden die Hundertstelsekunden des Prologs
und der beiden Zeitfahren zur Entscheidung herangezogen.
Hochgeschwindigkeitskurs
Von Mendrisio aus nordwärts, dann via Morcote dem Luganersee
entlang in Richtung Agno, über die Brusata-Steigung nach
Sorengo und dann hinunter nach Lugano führt die Zeitfahren-Strecke,
das Ziel befindet sich beim Cornaredo-Stadion, wo vor
zwei Jahren die Titel der Strassenweltmeisterschaften vergeben
wurden.

Pantani
und Tonkow deklassieren die Konkurrenz - Camenzind jetzt
Gesamtvierter
04.06.98 - Nach
der 19. Etappe des Giro d'Italia über 239 Kilometer von
Cavalese nach
Montecampione kommen nur noch der Italiener Marco Pantani
und der Russe Pawel Tonkow als Gesamtsieger in Frage. Die
beiden Bergspezialisten deklassierten die Konkurrenz im
20 Kilometer langen Schlussaufstieg. Pantani errang den
Etappensieg 57 vor Sekunden vor dem Russen. Pantani attackierte
2,5 Kilometer vor dem Ziel und fuhr noch einen ansehnlichen
Vorsprung gegenüber seinem Rivalen heraus.
Der Kampf um den Gesamtsieg ist aber noch immer offen. Tonkow
liegt im Gesamten nun eine Minute und 28 Sekunden hinter
Pantani. Die Entscheidung fällt wohl am Samstag im 34 Kilometer
langen Zeitfahren von Mendrisio nach Lugano. Tonkow ist
zwar der bessere Fahrer in Prüfungen gegen die Uhr, aber
der Rückstand ist nun doch beträchtlich angewachsen.
Zülle total eingebrochen
Alex Zülle war schon am Cadino-Pass 55 Kilometer vor dem
Ziel in grosse Schwierigkeiten geraten. Die Passhöhe passierte
der Ostschweizer sieben Minuten und 30 Sekunden nach den
Favoriten. In Montecampione traf der frühere Leader mit
30
Minuten und 3 Sekunden Rückstand auf Pantani ein.
Oscar Camenzind fuhr
wiederum ein hervorragendes Rennen. Er verlor zwar als Etappensiebenter
über 5 Minuten auf Pantani, rückte aber im Gesamtklassement
auf Kosten von Alex Zülle auf den vierten Gesamtrang vor.
Dass er sogar noch Reserven hatte, zeigte sein Schlusssprint,
mit dem er seine Begleiter kurz vor dem Ziel noch um einige
Sekunden distanzierte.

Zülles
und Pantanis Problem heisst Tonkow
03.05.98 - In der Bergankunft
der 18. Giro-Etappe in Alpe Pampeago hat Alex Zülle einen
erneuten Rückstand eingefahren, diesen aber mit 58 Sekunden
in Grenzen halten können. Im Hinblick auf das Schlussklassement
ist aber nicht Marco Pantani der Hauptgegner des Schweizers,
sondern Pawel Tonkow. Der Russe gewann das Teilstück und
weist in der Gesamtwertung eine Reserve von 1:41 Minuten
auf Zülle auf. Pantani trägt weiterhin die Maglia rosa.
Die gute Nachricht vorweg: Zülle hatte sich von seinem schwarzen
Tag der
Dolomiten-Etappe erholt und hielt bis auf die letzten 4
km des Mittwoch-Tagespensum mit den Kletterern mit.
Die schlechte Nachricht hinterher: heute Donnerstag steht
nochmals eine Bergankunft auf dem Programm. Die letzten
20 km führen von 205 m Meereshöhe hinauf zum Plan di
Montecampione (1750 m über Meer). Die letzten 900 m werden
von den
Giro-Veranstaltern mit 23,5 Steigungsprozenten vermerkt.
Vorher haben die Fahrer einen 1100 m langen Abschnitt von
21,7 Prozenten zu bewältigen.
Es muss also befürchtet werden, dass Zülle noch einmal Zeit
verlieren wird. Aber schon
jetzt hat das Pendel zugunsten Tonkows ausgeschlagen. Der
Russe büsste im Zeitfahren von Triest auf den St. Galler
1:22 Minuten ein, also zwei Sekunden pro Kilometer. Dies
bedeutet in der Theorie, dass Zülle am Samstag im Zeitfahren
von Mendrisio nach Lugano (34 km) 1:08 Minuten zurückgewinnen
kann. Aber Tonkow lag am Mittwoch abend gegenüber dem Zeitfahren-
Weltmeister von 1996 schon mit 1:41 Minuten im Vorteil.
Tonkow in grosser Form
Pawel Tonkow hatte stets darauf hingewiesen, wie wichtig
es sei, in der letzten Giro-Woche in Hochform zu sein. Im
Verlaufe der ersten zehn Tage der Rundfahrt eher diskret,
hat der Russe genau auf den richtigen Zeitpunkt hin zu seiner
besten
Verfassung gefunden. Der Giro-Gesamtsieger von 1996 kam
in Alpe Pampeago zu seinem fünften Etappensieg in der Italien-Rundfahrt
und hat die besten Aussichten, die Enttäuschung des vergangenen
Jahres - von Ivan Gotti auf den 2. Schlussrang verwiesen
- vergessen zu machen.
"Pantani hat mir mit seinen Angriffen geholfen, dass
ich in diesem Giro aussichtsreich im Rennen liege. Zülles
Form stufe ich als absteigend ein", erklärte Tonkow
nach seinem Etappensieg. Wie schon in den Dolomiten verfügte
er in Oscar Camenzind über seine beste Teamstütze. Der Schweizer
Strassenmeister bestätigte erneut, alles in seinen Kräften
stehende zu unternehmen, um dem Russen zum Gesamtsieg zu
verhelfen.

Marco
Pantani entthront Alex Zülle als Giro-Leader
02.05.98 - Der
Ostschweizer Alex Zülle hat in der schweren Bergetappe von
Asiago nach Selva di Val Gardena sein Leadertrikot an den
italienischen Kletterer Marco Pantani abgeben müssen. Zülle
verlor über viereinhalb Minuten auf den entfesselten Marco
Pantani, der den Tagessieg seinem Landsmann Giuseppe Guerini
überliess und Etappen-Zweiter wurde. Hinter Guerini und
Pantani belegten der Kolumbier Chepe Gonzales und der Russe
Pawel Tonkow mit 2:04 Rückstand die Ränge 3 und 4, Camenzind
wurde 2:18 zurück Fünfter der Etappe.
Im Gesamtklassement liegt nun Pantani eine halbe Minute
vor Tonkow und Guerini, derweil Zülle mit nunmehr 1:01 Rückstand
auf Platz 4 zurückgefallen ist. Camenzind ist 4:13 zurück
ausgezeichneter Gesamt-Fünfter.
Zülle war bereits im Aufstieg zum Marmolada, dem zweitletzten
Pass, nach der Attacke von Pantani in arge Schwierigkeiten
geraten. Dort passierte der Schweizer mit 1:48 Minuten Rückstand
auf Pantani. Und am Sella-Pass, dessen Kulminationspunkt
nurmehr 14 km vor dem Ziel lag, verlor der St. Galler nochmals
viel Zeit.
Oscar Camenzind drückte
in den steilen Dolomiten-Aufstiegen in der Spitzengruppe
mächtig auf's Tempo, ehe er für seine Chef Tonkow Helferdienste
leisten musste.

Alex
Zülle in bester Ausgangslage
01.06.98 - An
diesem Wochenende hat Alex Zülle im Giro d'Italia einen
wichtigen Schritt vorwärts gemacht. Der Ostschweizer dominierte
das 40-km-Zeitfahren in Triest mit einer Rekordfahrt. Am
Vortag bei der Bergankunft in Piancavallo sowie gestern
Montag bei der Anfahrt an die Dolomiten hatten der Gesamterste
und seine Teamkollegen die Gegner unter Kontrolle.
Am Dienstag tritt die Italien-Rundfahrt in ihre härteste
Phase. Im Verlaufe dreier Etappen mit einer Gesamtlänge
von 571 km haben die Radprofi an die 120 km Steigung und
eine Höhendifferenz von knapp 9000 m zu bewältigen, also
von Meereshöhe auf den Mount Everest, den höchsten Berg
dieser Erde.
Am Dienstag wollen die Kandidaten auf den Giro-Gesamtsieg
an der Festung Zülle rütteln. Die beste Gelegenheit dazu
rechnen sie sich am Passo di Fedaia (Marmolada) aus, 13,7
km lang, 1043 Höhenmeter überwindend und von höchstem Schwierigkeitsgrad.
Von der Passhöhe fehlen 42 km bis ins Ziel in Wolkenstein,
und dazwischen liegt erst noch der Sella-Pass.
Der Ärger des Pawel Tonkow
Von Irrtümern sprach bisher Pawel Tonkow, der Giro-Gesamtsieger
von 1996. Hinauf nach Piancavallo hätte er Pantani folgen
und sich mit ihm verbünden sollen, um den Leader mehr zu
distanzieren. Und nach dem Zeitfahren ärgerte sich der Russe
darüber, in der Abfahrt und den Flachstücken nicht über
eine noch grössere Übersetzung verfügt zu haben. Tonkow
scheint auf die dritte Giro-Woche hin zu seiner besten Form
zu finden und ist als Gegner Zülles eher noch gefährlicher
als Pantani einzustufen.
Oscar Camenzind verlor
heute einen Platz im Gesamtklassement, weil sich der in
Fluchtgruppe, die über 10 Minuten auf des Feld herusfuhr,
auch Paolo Bettini befand. Er schob sich auf den dritten
Gesamtrang. Ösi ist jetzt auf den 8. Platz.

Alex
Zülle mit Super-Zeitfahren
31.05.98 - Mit dem
im Giro d'Italia zuvor nie erreichten Stundenmittel von
53,771 km/h hat Alex Zülle das 40-km-Zeitfahren in Triest
für sich entschieden. Der Schweizer liess Sergej Gontschar
(Ukr) um 53 Sekunden und Pawel Tonkow (Russ) um 1:22 Minuten
hinter sich. In der Gesamtwertung liegt Zülle nun 2:02 Minuten
vor Tonkow und 3:48 Minuten vor Marco Pantani (It).
Im Schatten Ales Zülles erbrachten zwei weitere Schweizer
respektable Leistungen. Sein Teamkollege Bruno Boscardin
klassierte sich mit 2:13 Minuten Rückstand im 6. Rang, Oscar
Camenzind wurde mit einem Abstand von 2:32 Minuten 8. dieser
15. Etappe.

Alex
Zülle wieder in rosa
30.05.98 - In der ersten
richtigen Bergankunft dieses Giro d'Italia hat sich Alex
Zülle wieder an die Spitze des Gesamtklassementes gesetzt.
Am Ende der 165 km langen 14. Etappe von Schio nach Piancavallo
büsste der Schweizer nur 13 Sekunden auf den Kletterer Marco
Pantani ein, der seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf
22 Sekunden zu reduzieren vermochte.
Pantani plazierte seinen Antritt im steilsten Abschnitt
der 14 km langen Schlusssteigung, also schon 11 km vor dem
Ziel. Dem Kletterer gelang es aber nie, einen grossen Abstand
zwischen sich und die Verfolger zu legen. Der Radprofi aus
Cesenatico blieb stets in Sichtweite von Pawel Tonkow (Russ),
Alex Zülle und Giuseppe Guerini (It). Den Kontakt mit der
Spitze hingegen schnell verlor der letztjährige Giro-Gesamtsieger
Ivan Gotti (It). Knapp über fünf Minuten Zeitverlust bedeuten,
dass Gotti seine Ambitionen auf die Wiederholung seines
Triumphes abschreiben muss.
Pantani realisierte in Piancavallo seinen dritten Giro-
Etappensieg. Seine vorangegangenen beiden Erfolge gehen
auf das Jahr 1994 zurück. Nie in den zwei Wochen Dauer dieser
Rundfahrt war des Italieners Rückstand auf den 1. Gesamtrang
geringer als diesmal mit 22 Sekunden. Doch am Sonntag wird
sich Pantani schon wieder in einer anderen Position befinden.
Am Ende der 40 km des Einzelzeitfahrens in Triest wird sich
sein Rückstand auf drei bis vier Minuten beziffern.
Der weit gefährlichere Gegner Zülles im Hinblick auf die
Gesamtwertung bleibt Tonkow, der auch in Prüfungen gegen
die Uhr schon mit respektablen Resultaten aufgewartet hat.
Der Russe ist zufrieden, wenn er in Triest nicht mehr als
1:30 Minuten verliert. Aber Zülle braucht sich keine allzu
grossen Sorgen zu machen.
Oscar Camenzind konnte oder wollte die Angriffe im Aufstieg
nach Piancavallo nicht kontern. Vielleicht hat er sein grosses
Saisonziel immer im Hinterkopf mit dabei. Er kam heute als
17. ins Ziel und fiel im Gesamtklassement auf Rang sieben
zurück.

Michele
Bartoli gewinnt 13. Etapppe
29.05.98 - Die
letzten 12 der 166 km der 13. Giro-Etappe von Carpi nach
Schio haben im Dauerregen ein Riesenspektaktel geboten.
In der heiklen Abfahrt ins Ziel blieb ein Quartett an der
Spitze, von dem Michele Bartoli den Spurt gewann und Andrea
Noè den Franzosen Laurent Roux als Leader ablöste. Alex
Zülle blieb auf Platz 3, Oscar Camenzind stiess mit dem
gleichen Rückstand von 37 Sekunden auf den 4. Gesamtrang
vor.

Laurent
Roux entthront Alex Zülle, Camenzind jetzt Sechster
28.05.98 - In der völlig
flachen 12. Giro-Etappe über 202 km von San Marino nach
Carpi ist der erwartete Massenspurt ausgeblieben. Dafür
kam es zu einem Umsturz im Gesamtklassement. Laurent Roux
gewann nicht nur das Teilstück. Der 25jährige Franzose löste
Alex Zülle auch an der Spitze des Gesamtklassementes ab.
Der Schweizer weist jetzt als Dritter 35 Sekunden Rückstand
auf. Oscar Camenzind rückte auf den 6. Rang vor.
Der Verlust des Leadertrikots von Zülle zeichnete sich erst
10 km vor dem Etappenziel ab. Bis dahin hatte das Feld hinter
einer Gruppe von 21 Ausreissern hergejagt, wobei insbesondere
die Helfer von Mario Cipollini in die Pedalen traten. Mit
einem Rückstand von 1:12 Minuten herrschte dann wohl bei
den Teams der Sprinter der Eindruck vor, die Flüchtlinge
seien nicht mehr einzuholen. Das Tempo fiel zusammen, und
der Rückstand wuchs sprunghaft an. 2:22 Minuten betrug im
Ziel der Rückstand der Kandidaten auf den Gesamtsieg.
Pech für Järmann und Camenzind
In der ursprünglich 22 Fahrer umfassenden Fluchtgruppe,
die sich 80 km vor dem Ziel absetzte, steckten auch Oscar
Camenzind und Rolf Järmann. Dem Ostschweizer wurde eine
heikle Brückenpassage zum Verhängnis. Er stürzte, vermochte
aber mit einem Effort wieder zur Spitze aufzuschliessen.
4 km vor Schluss plazierte Järmann einen Antritt, kam aber
nicht durch. Der neue Leader Laurent Roux: "Neben Guidi
hatte ich auf den letzten Kilometern vor Järmann den grössten
Respekt."
Nach dem Zwischenfall bei der Brücke büsste Camenzind den
Kontakt mit der Spitze ein. Dies war für den Innerschweizer
betrüblich, weil er unter den Flüchtlingen der bestklassierte
Fahrer war. Hätte er das Ziel mit den Besten erreicht, würde
der neue Giro-Leader nicht Laurent Roux, sondern Oscar Camenzind
heissen.
(Quelle: Blue Window)

Andrea
Noé gewinnt in San Marino
Die erste Bergankunft
des Giro d'Italia in San Marino hat an der Spitze des
Gesamtklassmentes keine Änderung bewirkt. Alex Zülle widerstand
den Kadenzwechseln des Kletterers Marco Pantani und weist
weiterhin 5 Sekunden Vorsprung auf Michele Bartoli auf.
Sieger des 220 km langen 11. Teilstückes wurde der Aussenseiter
Andrea Noé. Oscar Camenzind erreichte das Ziel als 15. mit
23 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Im Gesamtklassement
hat er dadurch einen Rang gewonnen und ist jetzt 16.

Mario
Cipollini zum vierten...
26.05.98 - Im Giro
d'Italia trägt Alex Zülle weiterhin das Leadertrikot. Dem
Gesamtzweiten Michele Bartoli (It) ist es auch in der 10.
Etappe, die von Vasto nach Macerata führte, nicht gelungen,
mit Zeitgutschriften seine fünf Sekunden Rückstand aufzuholen.
Den Massenspurt am Ende der 212 km gewann Mario Cipollini
(It), der mit seinen nunmehr 25 Teilerfolgen zum Eddy Merckx
(Be) aufschloss. Oscar Camenzind entging in der Schlussphase
dieser Etappe nur knapp einem Sturz und klassierte sich
als 100. allerdings zeitgleich mit dem Sieger.

Wieder
ein Sprint - Diesmal siegt Magnusson
25.05.98 - Glenn Magnusson
hat am Giro d'Italia die 9. Etappe über 157 km von Foggia
nach Vasto gewonnen. Der Schwede überlistete im Spurt die
Italiener Silvio Martinello und Mario Cipollini. Cipollini
hatte an den vorangegangenen Tagen drei von vier Spurtentscheidungen
für sich entschieden. Der Schweizer Alex Zülle verteidigte
das Leadertrikot erfolgreich. Allerdings schmolz sein Vorsprung
auf Michele Bartoli auf fünf Sekunden, weil der Italiener
sich unterwegs Bonifikationssekunden sicherte.

Erneut
Cipollini
24.05.98 - Auf dem
Weg zum südlichen Wendepunkt des Giro d'Italia hat Mario
Cipollini an diesem Wochenende in Matera und Lecce seine
Etappensiege Nummer 23 und 24 realisiert. Dank Zeitgutschriften
verringerte Michele Bartoli (It) seinen Rückstand auf Leader
Alex Zülle auf fünf Sekunden.

Mario
Cipollinis 23. Etappensieg
23.05.98 - Im Giro
d'Italia hat Mario Cipollini die Zahl seiner Etappensiege
auf 23 erhöht. Der Italiener gewann den Massenspurt des
7. Teilstückes von Montella nach Matera über 235 km vor
Fabio Baldato (It) und Angel Edo (Sp). Alex Zülles Leaderstellung
blieb ungefährdet. Dank dem 3. Platz bei einer Zwischenwertung
und der damit verbundenen Zeitgutschrift verkürzte Michele
Bartoli (It) seinen Rückstand um zwei auf 11 Sekunden.
Camenzind muss Mapei verlassen
Bekannt wurde in der Zwischenzeit, dass Mapei zwar bis Ende
des Jahres 2001 als Sponsor im Radsport bleibt, seine Sportgruppe
aber beträchtlich umbauen wird. Erhalten bleibt der belgische
Teil mit Johan Museeuw und Frank Vandenbroucke an der Spitze.
Von den italienischen Fahrern verbleiben nur Andrea Tafi
und Franco Ballerini. Der Rest mit Pawel Tonkow, dem Giro-Gesamtsieger
1996, und auch dem Schweizer Oscar Camenzind wird sich nach
einem neuen Geldgeber umsehen müssen. Camenzind zeigte sich
deswegen nicht beunruhigt. Aufgrund seiner guten Ergebnisse
und der günstigen Perspektiven dürften dem Schweizer Strassenmeister
in Kürze verschiedene Angebote vorliegen

Alex
Zülle zeigte allen den Meister
22.05.98 - Die 6 km
lange Steigung am Schluss der 160 km langen 6. Etappe Maddaloni
- Lago Laceno hat genügt, um im Giro die Kräfteverhältnisse
aufzuzeigen. Alex Zülle erteilte den Kletterern eine Lektion
und siegte 24 Sekunden vor Michele Bartoli, was dem Schweizer
erlaubte, dem Italiener die Maglia rosa zu entreissen.
Die 6 km lange Steigung hinauf zum Lago Laceno überwindet
480 m Höhendifferenz und weist zwei kurze Abschnitte mit
über 20 Steigungsprozenten auf. Dies schien für Marco Pantani
das geeignete Terrain zu sein, um mit seinen Kletterfähigkeiten
aufzutrumpfen. Doch der König der kleinen Übersetzungen
kam nicht zu weit weg. Er blieb stets in Sichtweite von
Michele Bartoli, der sich ausgezeichnet schlug, um sein
Leadertrikot zu verteidigen, aber auch in Reichweite von
Alex Zülle.
Es war eine eindrückliche Demonstration, wie Alex Zülle
zu Bartoli und Leblanc aufschloss und nach der Einholung
Pantanis an allen drei Gegnern zum 57. Profi-Erfolg vorbeiflog.
Auf der geringen Distanz bis zum Bergpreis, der kurzen Abfahrt
und den restlichen 2,5 km in den Gegenwind ins Ziel holte
der Ostschweizer mit bestechender Leichtigkeit 24 Sekunden
Vorsprung heraus. Die Belohnung für Zülle: der erst zehnte
Erfolg in einem Wettkampf mit Massenstart und die Rückeroberung
der Maglia rosa, die er nach dem Prolog schon bis Ende der
3. Etappe getragen hatte.
Zwei der anderen stärksten Schweizer gerieten in diesem
Zülle- Feuerwerk etwas unter die Räder. Der nationale Meister
Oscar Camenzind schob sich zusammen mit Armin Meier in der
Mittelphase des Anstiegs zum Lago Laceno in den Vordergrund.
Beide stiessen aber an ihre Grenzen, als das Tempo erhöht
wurde. Im Falle Meiers ist dies von untergeordneter Bedeutung,
werden doch seine Helferdienste von Alex Zülle noch sehr
geschätzt sein.
Schon zu Ende ist diese Italien-Rundfahrt für Pascal Richard.
Nachdem er schon in den vergangenen Tagen in den kleinsten
Steigungen Probleme bekundete, entschloss sich der Olympiasieger
am Freitag bei der Verpflegung zur Aufgabe.

Gippingen-Sieger
Bartoli neuer Giro-Leader
21.05.98 - Beinahe
eine Woche lang hat sich Michele Bartoli gedulden müssen,
bis er im Giro d'Italia die Maglia rosa überstreifen durfte.
Die mit dem 2. Platz in einer Spurtwertung verbundene Gutschrift
von vier Sekunden trug dem Italiener am Auffahrtstag den
1. Platz in der Gesamtwertung vor dem vorherigen Leader
Sergej Gontschar (Ukr) ein. Alex Zülle (5.) und Oscar Camenzind
(9.) bleiben in Lauerstellung.
Am Monte Argentario hatten sich Rolf Järmann mit einem Vorstoss
und Oscar
Camenzind mit einem Tempoforcing in Szene gesetzt. Gesprächsstoff
lieferte auch Pascal Richard, der mit einem Rückstand von
7:26 Minuten eintraf. Eher der Kopf und weniger die Beine
scheinen in diesen Tagen das Problem des Olympiasiegers
zu bilden, der davon spricht, seine Sportgruppe Casino spätestens
per Ende Saison zu verlassen.

Gontschar
bleibt knapp Leader - Camenzind weiterhin Neunter
20.05.98 - Der Italiener
Nicola Miceli hat in Monte Argentario die 4. Etappe des
Giro d'Italia gewonnen. Miceli behauptete sich zwei Sekunden
vor dem Feld, nachdem er in der letzten Abfahrt angegriffen
hatte. Der Italiener Michele Bartoli belegte im Spurt Platz
2, womit er dank der Bonifikationen dem ukrainischen Gesamt-Leader
Sergej Gontschar bis auf eine Sekunde naherückte. Alex Zülle
erreichte das Ziel mit dem Feld und ist weiterhin Gesamt-Fünfter.
Oscar Camenzind war heute wieder sehr aktiv und belegte
den 12. Etappenrang.
Bartoli wurde es auf
der zweiten Zusatzrunde am Monte Argentario zum Verhängnis,
dass er mit seinen Landsleuten Enrico Zaina und Marco Pantani
bei einem Vorstoss die falschen Begleiter hatte. Die beiden
waren mit Blick auf das Gesamtklassement zu gefährlich,
als dass man sie hätte gewähren lassen. Dementsprechend
kam es nach einer Flucht über 8 km mit einem Maximalvorsprung
von 24 Sekunden wieder zu einem Zusammenschluss, den am
Schluss insbesondere Oscar Camenzind und sein Mapei-Team
bewirkten. Für Alex Zülle zahlte sich aus, dass er sich
in den entscheidenden Momenten in den vorderen Positionen
des Feldes aufhielt und sich nicht überraschen liess.

Oscar
Camenzind unter den Top Ten
19.05.98 - Ein Sturz
anderer Fahrer 1200 m vor dem Ziel der 3. Etappe des Giro
d'Italia von Rapallo nach Forte dei Marmi (196 km) hat Alex
Zülle das Leadertrikot gekostet. Der Schweizer verlor die
Maglia rosa, weil er in einem zweiten Feld 13 Sekunden hinter
der Spitze im Ziel eintraf. Neuer Gesamterster ist der bisherige
Zweite Sergej Gontschar (Ukr). Spurtsieger wurde Nicola
Minali (It). Oscar Camenzind wählt momentan täglich die
gleiche Taktik: Im Finale möglichst weit vorne fahren! Das
brachte ihm auch heute wieder Glück und einen Sprung unter
die besten Zehn im Gesamtklassement.

Angel
Edo überraschender Spurtsieger der 2. Etappe
18.05.98 - Im Giro
d'Italia haben im Verlaufe der 2. Etappe Alba - Imperia
(160 km) alle Versuche fehlgeschlagen, Alex Zülle die Maglia
rosa zu entreissen. Angel Edo (Sp) gewann zu jedermanns
Überraschung den Spurt des 90 Fahrer zählenden Hauptfeldes.
Im Gesamtklassement weist Sergej Gontschar (Ukr) unverändert
eine Sekunde Rückstand auf den Ostschweizer auf. Einen weiteren
Sprung nach vorne machte Oscar Camenzind: sein 17. Etappenrang
brachte ihn im Gesamtklassement auf Rang 11.

Bergspezialist
Mariano Piccoli überlistete die Sprinter
17.05.98 - Für Alex
Zülle und seine Helfer hat sich zu Beginn des Giro d'Italia
die Hoffnung nicht erfüllt, nach dem Prolog-Erfolg des Ostschweizers
das Leaderemblem weitergeben zu können. Am Ende der 1. Etappe
kam es in Cùneo zur Ankunft des ganzen Feldes. Der Kletterer
Mariano Piccoli überlistete die Sprinter, und die Spitze
des Gesamtklassementes blieb unverändert. Oscar Camenzind
belegte heute den 17. Etappenrang und liegt jetzt im Gesamtklassement
auf Rang 16.

Alex
Zülle im "Maglia rosa"
16.05.97 - Als insgesamt
sechster Schweizer und als erster helvetischer Radprofi
seit Tony Rominger 1995 trägt Alex Zülle das Leadertrikot
des Giro d'Italia. Der St. Galler siegte in Nizza im Prolog
über 7 km in 7:55,18 Minuten, was auf der völlig flachen
Strecke ein Stundenmittel von 53,053 km/h bedeutet. Ausser
Sergej Gontschar (Ukr), der lediglich 1,71 Sekunden langsamer
war, büssten alle anderen 160 Teilnehmer teilweise erheblich
Zeit ein. Oscar Camenzind belegte in diesem Prologzeitfahren
Rang 18. Für ihn war wohl die Strecke zu wenig coupiert
und kurvenreich, um ein noch besseres Resultat zu erzielen.
Er klassierte sich aber noch vor seinem Captain Tonkow.

Spektakuläre
Aufnahmen durch Mini-Kamera?
13. Mai 1998 - Beim
Giro d'Italia soll es erstmals spektakuläre Aufnahmen durch
eine Mini-Kamera geben. Das 260 Gramm schwere Stück, bekannt
aus Formel-1-Rennen, soll in den Rahmen integriert werden.
Alle Teams haben erlaubt, daß die Kameras bei einigen der
neuen Fahrer installiert werden - denn ein Ivan Gotti wird
wohl kaum 260 Gramm zusätzlich die Berge hochschleppen wollen.
Täglich sollen vier Fahrer ausgesucht werden, die die Kamera
mitführen. Das Gerät wurde bereits mit Erfolg bei Mailand
- San Remo getestet. Erlaubt sind nach den Regeln aber nur
Bildaufnahmen, keine Tonübertragung. Die Übertragungseinrichtung
der Kamera hat eine Reichweite von 40 km.

Resultate
22.
Etappe, Lugano - Mailand (157,4 km):
1. Ganmatteo Fagnini (It) 4:40:12
(33,700 km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Massimo Strazzer
(It), 8 Sek. Bon. 3. Zbigniew Spruch (Pol), 4 Sek. Bon.
4. Rubiera. 5. Mariano Piccoli (It). 6. Mirco Gualdi (It).
7. Nicola Loda (It). 8. Luca Mazzanti (It). 9. Martin Hvastjia
(Sln). 10. Marco Serpellini (It). 11. Claudio Chiappucci
(It). 12. Andrea Patuelli (It). 13. Filippo Casagrande (It).
14. David Lefèvre (Fr). 15. Stefano Faustini (It). 16. Möller.
17. Dominguez. 18. Maurizio De Pasquale (It). 19. Savoldelli.
20. Pantani.
Ferner: 42. Guerini. 57. Zülle. 58. Jeker. 62. Meier. 65.
Camenzind. 71. Järmann. 83. Tonkow, alle gleiche
Zeit. -- 94 gestartet und klassiert.
Schlussklassement:
1. Pantani 98:48:32. 2. Tonkow 1:33. 3. Guerini 6:51. 4.
Camenzind 12:16. 5. Clavero 18:04. 6. Faresin 18:31.
7. Paolo Bettini (It) 21:03. 8. Daniele De Paoli (It) 21:35.
9. Savoldelli 25:54. 10. Gontschar 25:58. 11. Podenzana
28:22. 12. Chepe Gonzales (Kol) 29:24. 13. Rubiera 31:25.
14. Zülle 33:26. 15. Andrea Noé (It) 34:29. 16. Leonardo
Piepoli (It) 35:56. 17. Möller 39:22. 18. Paolo Lanfranchi
(It) 40:06. 19. Sgambelluri 40:33. 20. Velo 40:53.
Ferner die weiteren Schweizer: 39. Puttini 1:09:00. 48.
Meier 1:26:04. 49. Jeker 1:30:05. 85. Järmann 2:32:49.

21.
Etappe, Einzelzeitfahren Mendrisio - Lugano (34 km):
1. Sergej Gontschar (Ukr) 39:54
(51,128 km/h). 2. Massimo Podenzana (It) 0:29. 3. Marco
Pantani (It) 0:30. 4. Marco Velo (It) 0:31. 5. Pawel Tonkow
(Russ) 0:35. 6. Marco Serpellini (It) 1:01. 7.
Oscar Camenzind (Sz) 1:14. 8. Paolo Savoldelli (It)
1:15. 9. Alex Zülle (Sz) 1:32. 10. Claus Möller (Dä) 1:40.
11. Mirko Gualdi (It) 1:55. 12. José Luis Rubiera (Sp) 2:02.
13. Gianni Faresin (It) 2:04. 14. Mariano Piccoli (It) 2:09.
15. Carlo Finco (It) 2:10. 16. Giuseppe Guerini (It), gleiche
Zeit. 17. Daniel Clavero (It) 2:19. 18. Luc Leblanc (Fr)
2:20. 19. Roberto Sgambelluri (It) 2:21. 20. Wladimir Belli
(It), gleiche Zeit. -- Ferner die weiteren Schweizer: 49.
Armin Meier 3:57. 56. Fabian Jeker 4:08. 59. Felice Puttini
4:12. 70. Rolf Järmann 4:39. -- 94 gestartet und klassiert.
Gesamtklassement:
1. Pantani 95:50:39. 2. Tonkow 1:33.
3. Guerini 6:51. 4. Camenzind
12:16. 5. Clavero 18:04. 6. Faresin 18:31. 7. Paolo Bettini
(It) 21:03. 8. Daniele De Paoli (It) 21:35. 9. Savoldelli
25:54. 10. Gontschar 25:58.
11. Podenzana 28:22. 12. Chepe Gonzales (Kol) 29:24. 13.
Rubiera 31:25. 14. Zülle 33:26. 15. Andrea Noè (It) 34:29.
16. Leonardo Piepoli (It) 35:56. 17. Möller 39:22. 18. Paolo
Lanfranchi (It) 40:06. 19. Sgambelluri 40:33. 20. Velo 40:53.
Ferner die weiteren Schweizer: 39. Puttini 1:09:00. 48.
Meier 1:26:04. 49. Jeker 1:30:05. 85. Järmann 2:32:49.

20.
Etappe, Boario Terme (143 km):
1. Gianmatteo Fagnini (It) 3:31:29
(40,571 km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2.
Mariano Piccoli (It), 8 Sek. Bon. 3. Wladimir Belli (It),
4 Sek. Bon. 4. Gabriele Colombo (It). 5. Davide Rebellin
(It). 6. Alexander Schäfer (Kas). 7. Felice Puttini (Sz).
8. Federico Profeti (It). 9. Paolo Lanfranchi (It). 10.
Daniele De Paoli (It).
11. Luc Leblanc (Fr). 12. Paolo Savoldelli (It). 13. Andrea
Noé (It). 14. Wladislaw Bobrik (Russ). 15. Gianni Faresin
(It). 16. Hernan Buenahora (Kol), alle gleiche Zeit. 17.
José Chepe Gonzales (Kol) 0:04. 18. Roberto Sgambelluri
(It) 0:20. 19. Nicola Loda (It) 2:50. 20. Amilcare Tronca
(It), gleiche Zeit.
Ferner: 30. Marco Pantani (It) 7:20. 31.
Oscar Camenzind (Sz). 35. Giuseppe Guerini (It).
36. Pawel Tonkow (Russ). 69. Rolf Järmann (Sz). 75. Fabian
Jeker (Sz). 79. Alex Zülle (Sz). 81. Armin Meier (Sz), alle
gleiche Zeit. -- 96 gestartet und
klassiert.
Gesamtklassement: 1. Pantani 95:10:15. 2. Tonkow 1:28. 3.
Guerini 5:11. 4. Camenzind
11:32. 5. Nicola Miceli (It) 14:23. 6. Daniel Clavero (Sp)
16:15. 7. Faresin 16:57. 8. De Paoli 18:41. 9. Paolo Bettini
(It) 19:10. 10. Savoldelli 25:09.
11. Gonzales 25:31. 12. Sergej Gontschar (Ukr) 26:28. 13.
Massimo Podenzana (It) 28:23. 14. José Luis Rubiera (Sp)
29:53. 15. Noé 29:53. 16. Leonardo Piepoli (It) 31:29. 17.
Zülle 32:24. 18. Lanfranchi 36:41. 19. Claus Möller (Dä)
38:12. 20. Sgambelluri 38:43.
Ferner die weiteren Schweizer: 41. Puttini 1:05:18. 50.
Meier 1:22:37. 51. Jeker 1:26:27. 87. Järmann 2:28:40.

19.
Etappe, Cavalese - Plan di Montecampione (243 km):
1. Marco Pantani (It) 7:42:52 (31,499
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Pawel Tonkow (Russ)
0:57, 8 Sek. Bon. 3. Giuseppe Guerini (It) 3:16, 4 Sek.
Bon. 4. Francesco Secchiari (It) 4:04. 5. Daniel Clavero
(Sp), gleiche Zeit. 6. Daniele De Paoli (It) 4:16. 7.
Oscar Camenzind (Sz) 5:43. 8. Nicola Miceli (It)
5:44. 9. José Chepe Gonzales (Kol) 5:46. 10. Paolo Bettini
(It) 5:48.
11. Gianni Faresin (It) 6:16. 12. Hernan Buenahora (Kol)
7:25. 13. Paolo Savoldelli (It) 7:49. 14. Roberto Sgambelluri
(It) 7:58. 15. Massimo Podenzana (It), gleiche Zeit. 16.
Fabrice Gougot (Fr) 8:37. 17. Stefano Faustini (It) 9:09.
18. Gabriele Missaglia (It) 9:24. 19. Sergej Gontschar (Ukr)
10:48. 20. Paolo Lafranchi (It) 12:45.
Ferner die weiteren Schweizer: 44. Felice Puttini 23:09.
77. Armin Meier 30:04. 79. Alex Zülle. 80. Fabian Jeker.
90. Rolf Järmann, alle gleiche Zeit. -- 96 gestartet und
klassiert.
Gesamtklassement:
1. Pantani 91:31:26. 2. Tonkow 1:28.
3. Guerini 5:11. 4. Camenzind
11:32. 5. Miceli 14:23. 6. Clavero 16:15. 7. Bettini 19:10.
8. Faresin 24:17. 9. De Paoli 26:01. 10. Gontschar 26:28.
11. Podenzana 28:23. 12. José Luis Rubiera (Sp) 29:53. 13.
Leonardo Piepoli (It) 31:29. 14. Zülle 32:24. 15. Savoldelli
32:39. 16. Gonzales 32:47. 17. Claus Möller (Dä) 38:12.
18. Andrea Noè (It) 38:39. 19. Faustini 38:51. 20. Stefano
Garzelli (It) 39:35.
Ferner die weiteren Schweizer: 45. Puttini 1:12:38. 49.
Meier 1:22:37. 51. Jeker 1:26:27. 87. Järmann 2:28:40

18.
Etappe, Wolkenstein - Alpe Pampeago
(115 km):
1. Pawel Tonkow (Russ) 3:36:53 (31,814
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Marco Pantani (It) 0:01,
8 Sek. Bon. 3. Nicola Miceli (It) 0:44, 4 Sek. Bon. 4. Alex
Zülle (Sz) 0:58. 5. Giuseppe Guerini (It) 1:07.
6. Oscar Camenzind (Sz) 1:15. 7.
Paolo Bettini (It) 2:00. 8. Daniel Clavero (It) 2:15. 9.
Andrea Noé (It). 10. Francesco Secchiari (It) 2:21. 11.
Massimo Codol (It) 2:32. 12. Gianni Faresin (It) 2:39. 13.
José Luis Rubiera (Sp) 2:50. 14. José Chepe Gonzales (Kol)
3:13. 15. Stefano Garzelli (It) 4:03. 16. Amilcare Tronca
(It) 4:14. 17. Massimo Podenzana (It) 4:41. 18. Leonardo
Piepoli (It) 4:48. 19. Felix Garcia (Sp) 4:48. 20. Daniele
De Paoli (It) 5:13.
Ferner die weiteren Schweizer: 21. Fabian Jeker 5:35. 22.
Armin Meier, gleiche Zeit. 44. Felice Puttini 10:04. 95.
Rolf Järmann 18:09. -- 97 gestartet, 96 klassiert. Nicht
gestartet: Enrico Zaina (It). Aufgegeben: José Gutierrez
(Sp).
Gesamtklassement:
1. Pantani 83:48:46. 2. Tonkow 0:27. 3. Guerini 1:47. 4.
Zülle 2:08. 5. Camenzind 5:37.
6. Miceli 8:07. 7. Clavero 11:59. 8. Bettini 13:10. 9. Rubiera
13:23. 10. Gontschar 15:28. 11. Faresin 17:49. 12. Wladimir
Belli (It) 18:05. 13. Piepoli 18:32. 14. Garzelli 18:46.
15. Podenzana 20:13. 16. De Paoli 21:23. 17. Marco Magnani
(It) 22:35. 18. Riccardo Forconi (It) 24:10. 19. Noé 24:17.
20. Claus Möller (Dä) 24:18.
Ferner die Schweizer: 42. Puttini 49:17. 47. Meier 52:21.
50. Jeker 56:11. 87. Järmann 1:58:24.
17.
Etappe, Asiago - Selva di Val Gardena (217 km):
1. Giuseppe Guerini (It) 6:16:58.
2. Marco Pantani (It), gleiche Zeit. 3. Chepe Gonzales (Kol)
2:04. 4. Pawel Tonkow (Russ), gleiche Zeit. 5.
Oscar Camenzind (Sz) 2:18. 6. Nicola Miceli (It)
3:05. Ferner: 9. Alex Zülle (Sz) 4:37.
Gesamtklassement: 1. Pantani. 2.
Tonkow 0:30. 3. Guerini 0:31. 4. Zülle 1:01. 5.
Camenzind 4:13.

16.
Etappe, Udine - Asiago (236 km):
1. Fabiano Fontanelli (It) 5:53:53
(40,013 km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Paolo Bettini
(It), 8 Sek. Bon. 3. Mario Scirea (It), beide gleiche Zeit,
4 Sek. Bon. 5. Mariano Piccoli (It) 0:07. 6. Nicola Loda
(It). 7. Enrico Cassani (It). 8. Javier Ochoa (Sp), alle
gleiche Zeit. 9. Claus Möller (Dä) 0:13. 10. Fabrizio Guidi
(It) 3:11. 11. Miguel Angel Martin (Sp), gleiche Zeit. 12.
Vincent Cali (Fr) 3:15. 13. Gian Matteo Fagnini (It) 4:37.
14. Federico Profeti (It). 15. Mirko Gualdi (It). 16. Vicente
Aparicio (Sp). 17. Fabio Baldato (It). 18. Bruno Cenghialta
(It). 19. Alessandro Baronti (It). 20. Nicolai Bo Larsen
(Dä), alle gleiche Zeit.
Ferner: 26. Fabian Jeker 11:46. 29. Zülle. 30. Tonkow. 31.
Camenzind. 61. Pantani. 72. Meier. 91. Puttini. 106.
Järmann. 117. Gotti, alle gleiche Zeit. 132. Boscardin 14:28.
-- 148 gestartet, 143 klassiert. Aufgegeben: Alexander Gontschenkow
(Ukr), Arturas Kasputis (Lit), Toni Tauler (Sp), Elio Aggiano
(It), Alexander Sintschenko (Russ).
Gesamtklassement:
1. Zülle 73:51:28. 2. Tonkow 2:02. 3. Bettini 3:29. 4. Pantani
3:48. 5. Guerini 4:21. 6. Noé 4:34. 7. Bartoli 4:52.
8. Camenzind 5:31. 9. Gontschar 5:48. 10. Dominguez
5:50. 11. Forconi 6:15. 12. Velo 6:52. 13. Leblanc 6:55.
14. Belli 7:01.
15. Roux 7:33. 16. Miceli 7:51. 17. Clavero 8:34. 18. Rebellin
8:45. 19. Möller 8:49. 20. Faresin 9:16.
Ferner: 29. Gotti 12:42. 46. Puttini 21:45. 59. Meier 29:22.
63. Jeker 33:08. 98. Järmann 1:12:10. 102. Boscardin 1:14:34.

15.
Etappe, Einzelzeitfahren in Triest (40 km):
1. Zülle 44:38 (53,771 km/h). 2.
Sergej Gontschar (Ukr) 0:53. 3. Tonkow 1:22. 4. Dominguez
2:00. 5. Michele Bartoli (It) 2:11. 6. Boscardin 2:13. 7.
Forconi 2:16. 8.
Camenzind 2:32. 9. Paolo
Savoldelli (It) 2:33. 10. Arturas Kasputis (Lit) 2:44.
11. Velo 2:51. 12. Martin Hvastija (Sln) 2:53. 13. Marc
Streel (Be) 2:58. 14. Denis Zanette (It) 3:00. 15. José
Gutierrez (Sp) 3:11. 16. Massimo Podenzana (It) 3:17. 17.
Gianluca Sironi (It) 3:18. 18. Toni Tauler (Sp) 3:20. 19.
Roberto Sgambelluri (It) 3:20. 20. Gianni Faresin (It) 3:23.
Ferner: 22. Guerini 3:24. 24. Pantani 3:26. 47. Jeker 4:30.
70. Järmann 5:19. 81. Meier 5:27. 82. Puttini 5:30. 107.
Gotti 6:11. -- 148 gestartet und klassiert.
Gesamtklassement:
1. Zülle 67:45:49. 2. Tonkow 2:02.
3. Pantani 3:48. 4. Guerini 4:21. 5. Noé 4:34. 6. Bartoli
4:52. 7. Camenzind 5:21. 8.
Gontschar 5:48. 9. Dominguez 5:50. 10. Forconi 6:15. 11.
Velo 6:52. 12. Leblanc 6:55. 13. Belli 7:01. 14. Roux 7:33.
15. Miceli 7:51. 16. Clavero 8:34. 17. Rebellin 8:45. 18.
Faresin 9:16. 19. Rubiera 9:23. 20. Magnani 9:43.
Ferner: 28. Gotti 12:42. 46. Puttini 21:45. 56. Meier 29:22.
61. Jeker 33:08. 96. Boscardin 1:11:52. 97. Järmann 1:12:10.

14.
Etappe, Schio - Piancavallo (165 km):
1. Marco Pantani (It) 4:22:11 (37,760
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Pawel Tonkow (Russ)
0:13, 8 Sek. Bon. 3. Alex Zülle (Sz), gleiche Zeit, 4 Sek.
Bon. 4. Giuseppe Guerini (It) 0:28. 5. Andrea Noé (It) 1:51.
6. Juan Carlos Dominguez (Sp) 2:02. 7. Marco Velo (It).
8. Daniele De Paoli (It). 9. Daniel Clavero (Sp). 10. Riccardo
Forconi (It).
11. Wladimir Belli (It), alle gleiche Zeit. 12. Gabriele
Colombo (It) 2:58. 13. Davide Rebellin (It). 14. Marco Magnani
(It). 15. Laurent Roux (Fr). 16. Andrej Sintschenko (Russ).
17. Oscar Camenzind (Sz). 18.
Nicola Miceli (It). 19. Fabian Jeker (Sz). 20. Felix Garcia
(Sp), alle gleiche Zeit.
Ferner: 40. Ivan Gotti (It) 5:01. 42. Felice Puttini (Sz),
gleiche Zeit. 51. Armin Meier (Sz) 5:54. 96. Rolf Järmann
(Sz) 15:00. 143. Bruno Boscardin (Sz) 17:07.
148 gestartet und klassiert. Nicht gestartet: Oscar Mason
(It).
Gesamtklassement:
1. Zülle 67:01:11. 2. Pantani 0:22. 3. Tonkow 0:40. 4. Guerini
0:57. 5. Noé 1:05. 6. Michele Bartoli (It) 2:41. 7.
Camenzind 2:49. 8. Roux 3:22. 9. Belli 3:22. 10.
Luc Leblanc (Fr) 3:31.
11. Sintschenko 3:43. 12. Nicola Miceli (It) 3:44. 13. Dominguez
3:50. 14. Rebellin 3:57. 15. Forconi 3:59. 16. Velo 4:01.
17. Clavero 4:55. 18. Sergej Gontschar (Ukr) 4:55. 19. Magnani
5:45. 20. José Luis Rubiera (Sp) 5:51
Ferner: 24. Gotti 6:31. 44. Puttini 16:15. 54. Meier 23:55.
62. Jeker 28:38. 98. Järmann 1:06:51. 102. Boscardin 1:09:39.

13.
Etappe, Carpi - Schio (166 km):
1. Michele Bartoli (It) 3:58:02
(41,843 km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Giuseppe Guerini
(It), 8 Sek. Bon. 3. Paolo Bettini (It), 4 Sek. Bon., beide
gleiche Zeit. 4. Andrea Noé (It) 0:03. 5. Davide Rebellin
(It) 0:16. 6. José Luis Rubiera (Sp). 7. Nicola Miceli (It).
8. Juan Carlos Dominguez (Sp). 9.
Oscar Camenzind (Sz). 10. Luc Leblanc (Fr).
11. Pawel Tonkow (Russ). 12. Marco Pantani (It), alle gleiche
Zeit. 13. Marco Velo (It) 0:17. 14. Alex Zülle (Sz) 0:24.
15. Sergej Gontschar (Ukr), gleiche Zeit.
Gesamtklassement: 1. Noé 62:38:14. 2. Bartoli 0:06. 3. Zülle
0:37. 4. Camenzind, gleiche Zeit.
5. Rubiera 0:43. 6. Laurent Roux (Fr) 0:49. 7. Guerini 1:15.
8. Leblanc 1:19. 9. Pantani 1:20. 10. Tonkow 1:21.

12.
Etappe, San Marino - Carpi (202 km):
1. Laurent Roux (Fr) 4:37:08 (43,733
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Sergej Smetanin (Russ),
gleiche Zeit, 8 Sek. Bon. 3. Germano Pierdomenico (It),
0:02, 4 Sek. Bon. 4. Martin Havastija (Sln) 0:06. 5. Paolo
Lanfranchi (It). 6. Fabrizio Guidi (It). 7. Andrej Sintschenko
(Russ). 8. Rolf Järmann (Sz). 9. José Luis Rubiera (Sp),
alle gleiche Zeit. 10. Miguel Angel Martin (Sp) 0:42.
11. Filippo Casagrande (It). 12. Nicolai Bo Larsen (Dä).
13. Enrico Cassani (It). 14. Marco Serpellini (It). 15.
Marco Saligari (It). 16. Amilcare Tronca (It). 17.
Oscar Camenzind (Sz). 18. Roberto Sgambelluri (It).
19. Andrea Noé (It). 20.
Javier Ochoa (Sp), alle gleiche Zeit.
Ferner: 32. Bruno Boscardin (Sz) 2:22. 34. Fabian Jeker
(Sz). 42. Pawel Tonkow (Russ). 47. Ivan Gotti (It). 51.
Marco Pantani (It). 60. Alex Zülle (Sz). 94. Armin Meier
(Sz). 115. Felice Puttini (Sz), alle gleiche Zeit. -- 149
gestartet und klassiert. Nicht gestartet: Maurizio Molinari
(It), Oscar Sevilla (Sp).
Gesamtklassement:
1. Roux 58:39:50. 2. Noé 0:19. 3.
Zülle 0:35. 4. Michele Bartoli (It) 0:40. 5. Sintschenko
0:42. 6. Camenzind 0:43. 7.
Rubiera 0:49. 8. Lanfranchi 1:11. 9. Luc Leblanc (Fr) 1:25.
10. Pantani 1:26.
11. Tonkow 1:27. 12. Nicola Miceli (It) 1:38. 13. Gotti
1:39. 14. Dario Frigo (It), gleiche Zeit. 15. Enrico Zaina
(It) 1:43. 16. Giuseppe Guerini (It) 1:45. 17. Davide Rebellin
(It) 1:51. 18. Paolo Savoldelli (It) 2:00. 19. Sergej Gontschar
(Ukr) 2:03. 20. Wladimir Belli (It), gleiche Zeit.
Ferner die weiteren Schweizer: 45. Puttini 10:33. 58. Meier
16:27. 69. Jeker 24:06. 93. Järmann 44:58. 95. Boscardin
45:39.

11.
Etappe, Macerata - San Marino (214 km):
1. Andrea Noé (It) 5:12:20 (41,110
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Marco Pantani (It),
0:07, 8 Sek. Bon. 3. Pawel Tonkow (Russ), 4 Sek. Bon. 4.
Davide Rebellin (It). 5. Ivan Gotti (It). 6. Michele Bartoli
(It). 7. Alex Zülle (Sz). 8. Luc Leblanc (Fr). 9. Laurent
Roux (Fr). 10. Giuseppe Guerini (It).
11. Dario Frigo (It). 12. Nicola Miceli (It). 13. Enrico
Zaina (It), alle gleiche Zeit. 14. Marco Magnani (It) 0:19.
15. Oscar Camenzind (Sz) 0:23.
16. Sergej Gontschar (Ukr). 17. Leonardo Piepoli (It), beide
gleiche Zeit. 18. Wladimir Belli (It) 0:26. 19. Piotr Ugrumow
(Russ) 0:33. 20. Daniel Clavero (Sp), gleiche Zeit.
Ferner die weiteren Schweizer: 35. Felice Puttini 0:44.
84. Armin Meier 5:43. 97. Fabian Jeker 6:57. 103. Rolf Järmann
7:37. 130. Bruno Boscardin 15:41. -- 151 gestartet und klassiert.
Nicht mehr gestartet: Gianluca Valoti (It).
Gesamtklassement:
1. Zülle 54:00:55 2. Bartoli 0:05.
3. Leblanc 0:50. 4. Pantani 0:51. 5. Tonkow 0:52. 6. Miceli
1:03. 7. Gotti 1:04. 8. Frigo, gleiche Zeit. 9. Zaina 1:08.
10. Guerini 1:10.
11. Rebellin 1:16. 12. Noé 1:24. 13. Paolo Savoldelli (It)
1:25. 14. Gontschar 1:28. 15. Belli, gleiche Zeit. 16.
Camenzind 1:48. 17. Marco Velo (It) 1:55. 18. Roux
1:59. 19. Juan Carlos Dominguez (Sp) 2:05. 20. Riccardo
Forconi (It) 2:06.
Ferner die weiteren Schweizer: 46. Puttini 9:58. 59. Meier
15:52. 70. Jeker 23:31. 95. Boscardin 45:04. 101. Järmann
46:39.

10.
Etappe, Vasto -Macerata (212 km):
1. Mario Cipollini (It) 5:10:43
(40,938 km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Silvio Martinello
(It), 8 Sek. Bon. 3. Endrio Leoni (It), 4 Sek. Bon. 4. Francesco
Arazzi (It). 5. Fabio Baldato (It). 6. Alessandro Petacchi
(It). 7. Federico Colonna (It). 8. Biagio Conte (It). 9.
Fabiano Fontanelli (It). 10. Angel Edo (Sp).
11. Martin Hvastija (Sln). 12. Glenn Magnussen (Sd). 13.
Andrea Ferrigato (It). 14. Sergej Smetanin (Russ). 15. Mauro
Zanetti (It). 16. Marco Zanotti (It). 17. Simone Zucchi
(It). 18. Massimo Strazzer (It). 19. Geert van Bondt (Be).
20. David Lefèvre (Fr).
Ferner: 23. Michele Bartoli (It). 31. Bruno Boscardin (Sz).
35. Marco Pantani (It). 44. Alex Zülle (Sz). 45. Fabian
Jeker (Sz). 51. Armin Meier (Sz). 56. Ivan Gotti (It). 71.
Luc Leblanc (Fr). 99. Felice Puttini (Sz). 100.
Oscar Camenzind (Sz), alle gleiche Zeit wie Cipollini.
140. Rolf Järmann (Sz) 8:27. -- 152 Fahrer gestartet und
klassiert.
Gesamtklassement:
1. Zülle 48:48:25 2. Bartoli 0:05.
3. Leblanc 0:50. 4. Tonkow 0:56. 5. Paolo Savoldelli (It)
0:57. 6. Pantani 1:02. 7. Nicola Miceli (It) 1:03. 8. Gotti
1:04. 9. Dario Frigo (It), gleiche Zeit. 10. Enrico Zaina
(It) 1:08.
11. Giuseppe Guerini (It) 1:10. 12. Wladimir Belli (It)
1:12. 13. Sergej Gontschar (Ukr) 1:15. 14. Davide Rebellin
(It) 1:16. 15. Marco Velo (It) 1:27. 16. Juan Carlos Dominguez
(Sp) 1:31. 17. Camenzind 1:35.
18. Riccardo Forconi (It) 1:38. 19. Andrea Noé (It) 1:46.
20. Alexander Schäfer (Kas) 1:49.
Ferner die weiteren Schweizer: 51. Puttini 9:24. 55. Meier
10:19. 67. Jeker 16:44. 87. Boscardin 29:33. 103. Järmann
39:12.

9.
Etappe, Foggia - Vasto (169 km):
1. Glenn Magnusson (Sd) 3:55:43
(43,018 km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Silvio Martinello
(It), 8 Sek. Bon. 3. Mario Cipollini (It), 4 Sek. Bon. 4.
Zbigniew Spruch (Pol). 5. Fabiano Fontanelli (It). 6. Endrio
Leoni (It). 7. Geert van Bondt (Be). 8. Michele Bartoli
(It). 9. Alessandro Petacchi (It). 10. Mariano Piccoli (It).
11. Andrea Ferrigato (It). 12. Stefano Garzelli (It). 13.
Sergej Smetanin (Russ). 14. Angel Edo (Sp). 15. Fabio Baldato
(It). 16. Massimo Strazzer (It). 17. Martin Havstija (Sln).
18. Marco Zanotti (It). 19. Fabrizio Guidi (It). 20. Daniel
Clavero (Sp).
Ferner: 28. Oscar Camenzind
(Sz). 41. Alex Zülle (Sz). 45. Ivan Gotti (It). 57. Marco
Pantani (It). 60. Pawel Tonkow (Russ). 62. Luc Leblanc (Fr).
70. Armin Meier (Sz). 92. Fabian Jeker (Sz). 97. Felice
Puttini (Sz). 118. Rolf Järmann (Sz). 120. Bruno Boscardin
(Sz), alle gleiche Zeit wie Magnusson. -- 154 Fahrer gestartet,
152 klassiert. Nach Kontrollschluss eingetroffen: Michel
Lafis (Sd), Sergej Uschakow (Ukr).
Gesamtklassement:
1. Zülle 43:37:42. 2. Bartoli 0:05.
3. Leblanc 0:50. 4. Tonkow 0:56. 5. Paolo Savoldelli (It)
0:57. 6. Pantani 1:02. 7. Nicola Miceli (It) 1:03. 8. Gotti
1:04. 9. Dario Frigo (It), gleiche Zeit. 10. Enrico Zaina
(It) 1:08.
11. Giuseppe Guerini (It) 1:10. 12. Wladimir Belli (It)
1:12. 13. Sergej Gontschar (Ukr) 1:15. 14. Davide Rebellin
(It) 1:16. 15. Marco Velo (It) 1:27. 16. Juan Carlos Dominguez
(Sp) 1:31. 17. Camenzind 1:35.
18. Riccardo Forconi (It) 1:38. 19. Andrea Noé (It) 1:46.
20. Alexander Schäfer (Kas) 1:49.
Ferner die weiteren Schweizer: 53. Puttini 9:24. 58. Meier
10:19. 71. Jeker 16:44. 91. Boscardin 29:33. 94. Järmann
30:45

8.
Etappe, Matera - Lecce (191 km):
1.
Cipollini 5:08:47 (37,113 km/h), 12 Sek. Bon. 2. Silvio
Martinello (It), 8 Sek. Bon. 3. Leoni, 4 Sek. Bon. 4. Francesco
Arazzi (It). 5. Petacchi. 6. Massimo Strazzer (It). 7. Nicola
Loda (It). 8. Edo. 9. Federico Colonna (It). 10. Marco Zanotti
(It).
11. Zanette. 12. Biagio Conte (It). 13. Smetanin. 14. Tristan
Hoffmann (Ho). 15. Martin Angel Pedrero (Sp). 16. Davide
Casarotto (It). 17. Marc Streel (Be). 18. Ferrigato. 19.
Giancarlo Raimondi (It). 20. Baldato.
Ferner: 26. Pantani. 29. Gotti. 39. Bartoli. 59. Zülle.
61. Leblanc. 70. Camenzind.
71. Tonkow. 76. Jeker. 88. Meier. 97. Boscardin, alle gleiche
Zeit. 141. Järmann 7:01. 148. Puttini, gleiche Zeit. --
154 gestartet und klassiert.
Gesamtklassement:
1.
Zülle 39:41:59. 2. Bartoli 0:05. 3. Leblanc 0:50. 4. Tonkow
0:56. 5. Paolo Savoldelli (It) 0:57. 6. Pantani 1:02. 7.
Nicola Miceli (It) 1:03. 8. Gotti 1:04. 9. Dario Frigo (It),
gleiche Zeit. 10. Enrico Zaina (It) 1:08.
11. Giuseppe Guerini (It) 1:10. 12. Wladimir Belli (It)
1:12. 13. Sergej Gontschar (Ukr) 1:15. 14. Davide Rebellin
(It) 1:16. 15. Marco Velo (It) 1:27. 16. Juan Carlos Dominguez
(Sp) 1:31. 17. Camenzind 1:35.
18. Riccardo Forconi (It) 1:38. 19.
Andrea Noé (It) 1:46. 20. Alexander Schäfer (Kas) 1:49.
Ferner die weiteren Schweizer: 56. Meier 10:19. 57. Puttini
10:24. 71. Jeker 16:44. 91. Boscardin 29:33. 96. Järmann
31:45.

7.
Etappe, Lago Laceno - Matera ( 230 km)
1.
CIPOLLINI Mario ITA 6h30'00"
2. BALDATO Fabio ITA gleiche Zeit
3. EDO Angel ESP do.
4. MAGNUSSON Glenn SWE do.
5. BARTOLI Michele ITA do.
Gesamtklassement
1.
Alex Zülle SUI 34:33'12"; 2. Michele Bartoli
ITA + 11"; 3. Luc Leblanc FRA 50"; 4. Pavel Tonkow
RUS 56"; 5. Paolo Savoldelli ITA 57"; 6.
Marco Pantani ITA 1'02"; 7. Nicola Miceli ITA 1'03";
8. Dario Frigo ITA 1'04"; 9. Ivan Gotti ITA gl.Zeit;
10. Enrico Zaina ITA 1'08"
11. Giuseppe Guerini ITA 1'10"; 12. Wladimir Belli
ITA 1'12"; 13. Sergej Gontschar UKR 1'13"; 14.
Davide Rebellin ITA 1'16"; 15. Marco Vello ITA 1'27";
16. Carlos Domingues SPA 1'31"; 17.
Oscar Camenzind SUI 1'35"

6.
Etappe, Maddaloni - Lago Laceno (160 km):
1.
Alex Zülle (Sz) 4:21:43 (36,681 km/h), 12 Sekunden Bonifikation.
2. Michele Bartoli (It) 0:24, 8 Sek. Bon. 3. Luc Leblanc
(Fr), 4 Sek. Bon. 4. Marco Pantani (It), beide gleiche Zeit.
5. Davide Rebellin (It) 0:34. 6. Wladimir Belli (It). 7.
Nicola Minali (It). 8. Giuseppe Guerini (It). 9. Enrico
Zaina (It). 10. Dario Frigo (It).
11. Ivan Gotti (It). 12. Pawel Tonkow (Russ). 13. Paolo
Savoldelli (It), alle gleiche Zeit. 14. Stefano Garzelli
(It) 1:15. 15. Laurent Roux (Fr). 16. Wladislaw Bobrik (Russ).
17. Daniele De Paoli (It). 18. Stefano Faustini (It). 19.
Francesco Secchiari (It). 20. Marco Velo (It), alle gleiche
Zeit.
Ferner die weiteren Schweizer: 22.
Oscar Camenzind, gleiche Zeit wie Garzelli. 45. Felice
Puttini 2:16. 46. Armin Meier, gleiche Zeit. 73. Rolf Järmann
6:28. 81. Bruno Boscardin 7:40. 82. Fabian Jeker, gleiche
Zeit. -- 160 gestartet, 159 klassiert.
Aufgegeben: Pascal Richard (Sz). Nach Kontrollschluss eingetroffen:
Jeroen Blijlevens (Ho), Jose Manuel Uria (Sp), Nicola Minali,
Massimo Apollonio (beide It).
Gesamtklassement:
1.
Zülle 28:03:12. 2. Bartoli 0:13. 3. Leblanc 0:50. 4. Tonkow
0:56. 5. Savoldelli 0:57. 6. Pantani 1:02. 7. Miceli 1:03.
8. Frigo 1:04. 9. Gotti, gleiche Zeit. 10. Zaina 1:08.
11. Guerini 1:10. 12. Belli 1:12. 13. Sergej Gontschar (Ukr)
1:13. 14. Rebellin 1:16. 15. Marco Velo (It) 1:27. 16. Juan
Carlos Dominguez (Sp) 1:31. 17. Camenzind
1:35. 18. Riccardo Forconi (It) 1:38. 19. Andrea
Noé (It) 1:46. 20. Alexander Schäfer (Kas) 1:49.
Ferner die weiteren Schweizer: 46. Puttini 3:23. 62. Jeker
8:23. 70. Meier 10:19. 79. Järmann 16:23. 101. Boscardin
25:40.

5.
Etappe, Orbetello - Frascati (206 km):
1.
Mario Cipollini (It) 4:44:25 (43,547 km/h), 12 Sekunden
Bonifikation. 2.
Silvio Martinello (It), 8 Sek. Bon. 3. Sergej Smetanin (Russ),
4 Sek. Bon. 4. Baldato. 5. Bartoli. 6. Mazzanti. 7. Nicola
Loda (It). 8. Edo. 9. Gabriele Missaglia (It). 10. Zbigniew
Spruch (Pol).
11. Paolo Bettini (It). 12. Piccoli. 13. Martin Hvastija
(Sln). 14. Gougot. 15. Filippo Casagrande (It). 16. Denis
Zanette (It). 17. Alexander Gontschenkow (Russ). 18. Dimitri
Konischew (Russ). 19. Marco Serpellini (It). 20. Andrej
Sintschenko (Russ).
Ferner: 23. Järmann. 25. Gontschar. 41. Pantani. 42. Tonkow.
44. Camenzind. 48. Gotti. 51.
Jeker. 53. Zülle. 72. Puttini. 90. Meier, alle gleiche Zeit
wie Cipollini. 97. Richard 0:47. 145. Boscardin 8:20. --
161 gestartet, 160 klassiert. Aufgegeben: José Uriarte (Sp).
Gesamtklassement:
1.
Bartoli 23:41:26. 2. Gontschar 0:03. 3. Piccoli 0:11. 4.
Marco Velo (It) 0:15. 5. Zülle, gleiche Zeit. 6. Juan Carlos
Dominguez (Sp) 0:19. 7. Gutierrez 0:20. 8. Riccardo Forconi
(It) 0:21. 9. Camenzind 0:23.
10. Tonkow 0:25.
11. Paolo Savoldelli (It) 0:26. 12. Baldato 0:28. 13. Massimo
Podenzana (It) 0:31. 14. Alexander Schäfer (Kas) 0:32. 15.Miceli,
gleiche Zeit. 16. Dario Frigo (It) 0:33. 17. Gotti. 18.
Luc Leblanc (Fr), beide gleiche Zeit. 19. Andrea Noé (It)
0:34. 20. Enrico Zaina (It) 0:37.
Ferner: 26. Pantani 0:41. 35. Jeker 0:46. 58. Puttini 1:10.
85. Meier 8:06. 89. Richard 8:59. 92. Järmann 9:58. 114.
Boscardin 18:03.

4.
Etappe, Viareggio - Monte Argentario (239 km):
1. Nicola Miceli (It) 6:15:29 (38,191
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Michele Bartoli (It),
0:03 zurück, 8 Sek. Bon. 3. Mariano Piccoli (It), 4 Sek.
Bon. 4. Angel Edo (Sp). 5. Fabio Baldato (It). 6. Davide
Rebellin (It). 7. Luca Mazzanti (It). 8. Alessandro Petacchi
(It). 9. Endrio Leoni (It). 10. Bruno Cenghialta (It).
11. Leonardo Calzavaro (It). 12. Oscar
Camenzind (Sz). 13. Daniel Clavero (Sp). 14. Sergej
Gontschar (Ukr). 15. Fabrice Gougot (Fr). 16. Enrico Zaina
(It). 17. Stefano Faustini (It). 18. Marco Magnani (It).
19. José Gutierrez (Sp). 20. Gianni Faresin (It).
Ferner: 24. Ivan Gotti (It). 25. Felice Puttini (Sz). 37.
Pawel Tonkow (Russ). 40. Marco Pantani (It). 50. Fabian
Jeker (Sz). 51. Alex Zülle (Sz), alle gleiche Zeit. 100.
Pascal Richard (Sz) 7:26. 125. Bruno Boscardin (Sz). 126.
Armin Meier (Sz), beide gleiche Zeit. 135. Rolf Järmann
(Sz) 8:20. -- 161 gestartet und klassiert.
Gesamtklassement:
1. Gontschar 18:57:04. 2. Bartoli
0:01. 3. Piccoli 0:08. 4. Marco Velo (It) 0:12. 5. Zülle,
gleiche Zeit. 6. Juan Carlos Dominguez (Sp) 0:16. 7. Gutierrez
0:17. 8. Riccardo Forconi (It) 0:18. 9.
Camenzind 0:20. 10. Tonkow 0:22.
11. Paolo Savoldelli (It) 0:23. 12. Fabio Baldato (It) 0:25.
13. Massimo Podenzana (It) 0:28. 14. Alexander Schäfer (Kas)
0:29. 15. Miceli, gleiche Zeit. 16. Gotti 0:30. 17. Dario
Frigo (It). 18. Gabriele Colombo (It). 19. Luc Leblanc (Fr),
alle gleiche Zeit. 20. Andrea Noé (It) 0:31.
Ferner: 28. Pantani 0:38. 37. Jeker 0:43. 60. Puttini 1:07.
89. Meier 8:03. 91. Richard 8:09. 99. Boscardin 9:40. 101.
Järmann 9:55.

3.
Etappe, Rapallo - Forte dei Marmi (196 km):
1. Nicola Minali (It) 4:44:34 (41,326
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Massimo Strazzer (It),
8 Sek. Bon. 3. Francesco Arazzi (It), 4 Sek. Bon. 4. Alessandro
Petacchi (It). 5. Silvio Martinello (It). 6. Giancarlo Raimondi
(It). 7. Federico Colonna (It). 8. Glenn Magnusson (Sd).
9. Jeroen Blijlevens (Ho). 10. Zbigniew Spruch (Pol).
11. Gianmatteo Fagnini (It). 12.
Endrio Leoni (It). 13. Rolf Järmann (Sz). 14. Sergej Smetanin
(Russ). 15. Biagio Conte (It). 16. Davide Casarotto (It).
17. Marc Streel (Be). 18. Pedro Horillo (Sp). 19. Marco
Di Renzo (It). 20. Michele Bartoli (It).
Ferner: 29. Sergej Gontschar (Ukr).
34. Marco Pantani (It). 49. Pascal Richard (Sz). 51.
Oscar Camenzind (Sz). 52. Ivan Gotti (It). 60. Pawel
Tonkow (Russ), alle gleiche Zeit. 91. Alex Zülle (Sz) 0:13.
93. Fabian Jeker (Sz). 100. Armin Meier (Sz). 102. Bruno
Boscardin (Sz). 103. Felice Puttini (Sz), alle gleiche Zeit.
-- 161 gestartet und klassiert.
Gesamtklassement:
1. Gontschar 12:41:32. 2. Bartoli 0:09. 3. Mariano Piccoli
(It) 0:12. 4. Marco Velo (It). 5. Zülle, beide gleiche Zeit.
6. Juan Carlos Dominguez (Sp) 0:16. 7. José Gutierrez (Sp)
0:17. 8. Riccardo Forconi (It) 0:18. 9.
Camenzind 0:20. 10. Tonkow 0:22.
11. Paolo Savoldelli (It) 0:23. 12. Fabio Baldato (It) 0:25.
13. Mirko Gualdi (It) 0:27. 14. Denis Zanette (It) 0:28.
15. Nicola Loda (It) 0:28. 16. Massimo Podenzana (It), gleiche
Zeit. 17. Magnusson 0:29. 18. Alexander Schäfer (Kas), gleiche
Zeit. 19. Dario Frigo (It) 0:30. 20. Gotti, gleiche Zeit.
Ferner: 35. Pantani 0:38. 38. Meier 0:40. 46. Jeker 0:43.
55. Richard 0:46. 79. Puttini 1:07. 89. Järmann 1:38. 95.
Boscardin 2:17.

Giro d'Italia 2.
Etappe, Alba - Imperia (160 km):
1. Angel Edo (Sp) 3:53:23 (41,134
km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Mariano
Piccoli (It), 8 Sek. Bon. 3. Nicola Loda (It), 4 Sek. Bon.
4. Michele Bartoli (It). 5. Gianmatteo Fagnini (It). 6.
Wladimir Belli (It). 7. Fabio Baldato (It). 8. Gabriele
Missaglia (It). 9. Davide Rebellin (It). 10. Glenn Magnusson
(Sd).
11. Felice Puttini (Sz). 12. Andrea Vatteroni (It). 13.
Stefano Garzelli (It). 14. Zbigniew Spruch (Pol). 15. Sergej
Gontschar (Ukr). 16. Juan Carlos Dominguez (Sp). 17.
Oscar Camenzind (Sz). 18. Paolo Lanfranchi (It).
19. Dario Frigo (It). 20. Pascal Richard (Sz).
Ferner: 21. Ivan Gotti (It). 26. Pawel Tonkow (Russ). 31.
Alex Zülle (Sz). 32. Armin Meier (Sz). 39. Marco Pantani
(It). 63. Fabian Jeker (Sz), alle gleiche Zeit. 95. Rolf
Järmann (Sz) 1:13. 109. Bruno Boscardin (Sz) 1:45. -- 161
gestartet und klassiert.
Gesamtklassement: 1. Zülle 7:56:57. 2. Gontschar 0:01. 3.
Bartoli 0:10. 4. Piccoli 0:13. 5. Marco Velo (It), gleiche
Zeit. 6. Massimo Podenzana (It) 0:16. 7. Dominguez 0:17.
8. Gabriele Colombo (It) 0:18. 9. José Gutierrez (Sp), gleiche
Zeit. 10. Riccardo Forconi (It) 0:19.
11. Camenzind 0:21. 12. Enrico
Zaina (It) 0:22. 13. Tonkow 0:23. 14. Gianni Bugno (It),
gleiche Zeit. 15. Paolo Savoldelli (It) 0:24. 16. José Luis
Rubiera (Sp). 17. Giuseppe Guerini (It), beide gleiche Zeit.
18. Belli 0:26. 19. Baldato. 20. Stefano Faustini (It),
beide gleiche Zeit.
Ferner: 22. Meier 0:28. 36. Gotti 0:31. 38. Jeker, gleiche
Zeit. 53. Pantani 0:39. 72. Richard 0:47. 80. Puttini 0:55.
92. Järmann 1:39. 96. Boscardin 2:05.

Giro
d'Italia: 1. Etappe, Nizza - Cùneo
(162 km):
1. Mariano Piccoli (It) 3:55:39
(41,248 km/h), 12 Sekunden Bonifikation. 2. Michele
Bartoli (It), 8 Sek. Bon. 3. Fabrizio Guidi (It), 4 Sek.
Bon. 4. Angel Edo (Sp). 5. Nicola Minali (It). 6. Mario
Cipollini (It). 7. Endrio Leoni (It). 8. Francesco Arazzi
(It). 9. Fabio Baldato (It). 10. Fontanelli.
11. Zbigniew Spruch (Pol). 12. Miguel Angel Martin (Sp).
13. Marco Zanotti (It). 14. Claudio Chiappucci (It). 15.
Tristan Hoffmann (Ho). 16. Gabriele Missaglia (It). 17.
Camenzind. 18. Giancarlo Raimondi (It). 19. Richard.
20. Colombo.
Ferner: 27. Gotti. 28. Tonkow. 31. Järmann. 36. Pantani.
60. Zülle. 72. Puttini. 91. Meier. 105. Jeker. 137. Boscardin,
alle gleiche Zeit. -- 162 gestartet, 161 klassiert. Nach
Kontrollschluss: Mirko Rossato (It).
Gesamtklassement.
1. Zülle 4:03:34. 2. Gontschar 0:01.
3. Kasputis 0:10. 4. Bartoli 0:12. 5. Velo 0:13. 6. Tauler
0:14. 7. Podenzana 0:16. 8. Fontanelli 0:17. 9. Dominguez,
gleiche Zeit. 10. Colombo 0:18.
11. Gutierrez. 12. Finco, beide gleiche Zeit. 13. Cipollini
0:19. 14. Forconi, gleiche Zeit. 15. Boscardin 0:20. 16.
Camenzind 0:21. 17. Piccoli 0:21. 18. Sironi. 19.
Streel, beide gleiche Zeit. 20. Zaina 0:22.
Ferner: 21. Tonkow 0:23. 27. Järmann 0:26. 34. Meier 0:28.
48. Gotti 0:31. 51. Jeker, gleiche Zeit. 73. Pantani 0:39.
113. Richard 0:47. 134. Puttini 0:55.
Etappenbericht siehe "News"!

Giro
d'Italia - Resultate des Prologs
Giro d'Italia. Prolog. Einzelzeitfahren
in Nizza (7 km): 1. Alex Zülle (Sz) 7:55 (53,053 km/h).
2. Sergej Gontschar (Ukr) 0:01. 3. Arturas Kasputis (Lit)
0:10. 4. Marco Velo (It) 0:13. 5. Toni Tauler (Sp) 0:14.
6. Massimo Podenzana (It) 0:16. 7. Fabiano Fontanelli (It)
0:17. 8. Juan Carlos Dominguez (Sp), gleiche Zeit. 9. Carlo
Finco (It) 0:18. 10. Gabriele Colombo (It).
11. José Gutierrez (Sp), beide gleiche Zeit. 12. Mario Cipollini
(It) 0:19. 13. Riccardo Forconi (It), gleiche Zeit. 14.
Michele Bartoli (It) 0:20. 15. Bruno Boscardin (Sz), gleiche
Zeit. 16. Marc Streel (Be) 0:21. 17. Gianluca Sironi (It).
18. Oscar Camenzind (Sz), beide
gleiche Zeit. 19. Enrico Zaina (It) 0:22. 20. Gianni Bugno
(It) 0:23.
Ferner: 21. Pawel Tonkow (Russ), gleiche Zeit. 23. Giuseppe
Guerini (It) 0:24. 27. Rolf Järmann (Sz) 0:26. 34. Armin
Meier (Sz) 0:28. 49. Ivan Gotti (It) 0:31. 51. Fabian Jeker
(Sz), gleiche Zeit. 76. Marco Pantani (It) 0:39. 123. Pascal
Richard (Sz) 0:47. 140. Felice Puttini (Sz) 0:55. -- 162
gestartet und klassiert.
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