Die Vorentscheidung in diesem Rennen fiel rund 30 km vor dem Ziel vor
dem Sprimont-Aufstieg: Bettini, Etxebarria, Rebellin und Wladimir Belli,
ein weiterer Italiener, kamen erfolgreich weg und schon bald war klar,
dass der Sieger aus diesem Quartett kommen muss. Die Verfolgergruppe, in
der neben Gianetti mit Markus Zberg, Oscar Camenzind, Niki Aebersold und
Laurent Dufaux noch diverse weitere Schweizer steckten, kam nicht mehr
heran. Der Belgier Axel Merckx versuchte es zuletzt mit einem
Solovorstoss, aber auch er schaffte den Anschluss nicht mehr und wurde Fünfter.
Paolo Bettini realisierte den mit Abstand grössten Triumph seiner noch
jungen Karriere, die er als Berufsfahrer 1997 startete. Der Italiener
ist mittlerweile die Nummer 13 der Weltrangliste, obwohl er in den
grossen Rennen noch nie reüssierte. Der Sieg vom Sonntag war der 10. in
seiner Laufbahn und der vierte in diesem Jahr. Unter anderem gewann
Bettini vor zwei Jahren im Rahmen der Tour de Romandie die Halbetappe
nach Lausanne.
Lüttich-Bastogne-Lüttich, 4. Weltcuprennen der Saison (264 km):
1. Paolo Bettini (It).
2. David Etxebarria (Sp).
3. Davide Rebellin (It), beide gleiche Zeit.
4. Wladimir Belli (It) 0:11 zurück.
5. Axel Merckx (Be) 0:12.
6. Mauro Gianetti (Sz) 0:30
7. Vinokurow
8. Den Baker
9. Casagrande
10. Jalabert
13. Camenzind (Sz)
14. Zberg (Sz)
Quelle: Newswindow