Oscar Camenzind

  

 

       

 

 

 

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24.12.99 - Saisonvorbereitung in Spanien

Das TEAM LAMPRE-DAIKIN bereitet die Saison 2000 ab 7. Januar an der Costa Almeria vor. Nur wenige Tage blieben Oscar zwischen den Trainingslagern in Bardolino (Dezember) und demjeningen an der Costa Almeria (Spanien) zu Hause in Steinen. Kurz nach Neujahr bereitet er mit seiner Mannschaft eine Saison vor, die neu ausgerichtet sein wird . 

Primäres Saisonziel

Das hauptsächliche Ziel der Saison 2000 visiert Oscar als Leader in den Klassikern, also den Rennen welche zum Weltcup zählen, an. Da bereits am 18. März das erste Weltcuprennen Milano - San Remo stattfindet, bestreitet Oscar ein sehr umfangreiches Rennprogramm im Frühling.

Start an der Mittelmeerrundfahrt

Mit der vom 9. bis 13. Februar stattfindenden "Tour Méditerranéen" beginnt für Oscar dann die Rennsaison in Frankreich.

Quelle: RO

22.11.99 - Erstes Trainingslager

Vom 9. bis 17. Dezember findet sich das neue LAMPRE-DAIKIN-Team erstmals zur Saisonvorbereitung zusammen. Das Trainingslager wird in der Region Gardasee 
durchgeführt.

Quelle: RO

17.11.99 - Ösi im WK

Vom 18. bis 29. November kommt Oscar seinen vaterländischen Pflichten nach und absolviert seinen militärischen Wiederholungskurs. Unweit seiner Heimat, nämlich in Altdorf wird Oscar nachmittags auch genügend Zeit zum Trainieren eingeräumt. Sein Vorgesetzter Adj Uof Fritz Stauffer ist bekennender Oesi-Fan und sorgt persönlich für ausreichende Trainingsmöglichkeiten.

Quelle: RO

12.11.99 - Oscar am Zürcher Sechstagerennen

Während dem diesjährigen Zürcher Sechstagerennen (29. November bis 4. Dezember)  erhalten wiederum einige Strassenprofis die Gelegenheit sich in Dernyrennen zu messen. 
Dabei ist die Crème de la Crème der Schweizer Profis mit u.a. Alex Zülle, Niki Aebersold, 
Markus und Beat Zberg am Start. Die Einlageprüfungen für die Strassenfahrer finden am 
Dienstag, 30. November, Mittwoch, 1. Dezember, Donnerstag, 2. Dezember und Freitag, 
3. Dezember statt. Oesi-Fans und Gersauer - auf nach Zürich zum Sechstagerennen!!

Quelle: RO

10.11.99 - Einjahresvertrag mit LAMPRE-DAIKIN

Am 10. November unterzeichnete Oscar Camenzind in Usmate (MI) am Sitz der Firma 
LAMPRE einen Einjahresvertrag für das Jahr 2000. Beide Parteien fanden eine beidseitig 
befriedigende Lösung für eine weitere Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr. Nach 
vier Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Team Saronni/Algeri gaben nebst einem finanziell attraktiven Angebot auch sportliche Perspektiven den Ausschlag für einen neuen Vertrag für das 2000.

Weltcup im Vordergrund

Die sportliche Zielsetzung von Oscar fixiert sich im kommenden Jahr auf den Weltcup, in 
welchem Oscar eine Leaderrolle einnehmen kann. Das Saisonprogramm wird im ersten Trainingslager im Dezember fixiert und beinhaltet sicherlich auch die Bestreitung von zwei dreiwöchigen Rundfahrten.

Quelle: RO

08.11.99 - Immer noch kein neuer Vertrag

Ex-Strassenweltmeister Oscar Camenzind hat für die kommende Saison noch immer keinen Vertrag unterschrieben. Dies haben Recherchen des Schweizer Radio DRS ergeben. Nachdem Camenzind und sein Manager Robert Ochsner von der bisherigen italienischen Sportgruppe Lampre lange Zeit hingehalten wurde, traf nun ein Vorschlag zu deutlich geringeren Konditionen ein. 

"Ein finanziell inakzeptabler Vertrag", erklärte der Schwyzer, der in der vergangenen Saison noch über eine Million Franken erhalten hatte. Dennoch hofft er, dass Lampre auf der Suche nach weiteren Sponsorengeldern erfolgreich bleibt und er in dieser Mannschaft bleiben kann. Denn zum jetzigen, späten Zeitpunkt sind in allen grossen Teams die Schlüsselpositionen (zu Lampre) Interesse am Schweizer bekundet, ebenso die spanische Vitalicio-Mannschaft, die Weltmeister Oscar Freire zu Mapei ziehen lassen musste. Doch während Ballan aus sportlicher Sicht (zu) wenig interessant für Leader-Aspirant Camenzind sein dürfte, ist das Fortbestehen von Vitalicio nur noch für die kommende Saison gesichert. Anschliessend müsste sich Camenzind erneut auf Teamsuche
begeben. 

Quelle: Radsport-News

17.10.99 - Kein Glück am Saisonende Ösi

Undankbarer 4. Rang, obwohl er das Rennen bestimmte:
Ösi wieder ohne Glück

VON JOSEF KEEL AUS ITALIEN (Sonntagsblick)

BERGAMO - Die Lombardei-Rundfahrt wurde für Oscar Camenzind zum Spiegelbild der 
ganzen Saison als Weltmeister. Kein Glück - nur Pech und Pannen! Gestern wurde er 
nur Vierter.

Vor einer Woche hatte Camenzind den WM-Titel verloren. Obwohl er klar der Stärkste 
im Feld gewesen war. Dazu lag er während des Rennens bewusstlos auf der Strasse und 
holte sich wieder Anrisse in den Rippen.

Gestern drückte der Vorjahressieger trotz Schmerzen im Brustkasten dem letzten 
Saisonrennen erneut den Stempel auf.

Doch im Spurt reichte es nur zum 4. Rang. «Das passt zum ganzen Jahr», brummte Oscar 
sauer. «Weil Celestino in der letzten Kurve von hinten mit viel Schwung kam, konnte ich 
nicht mehr auflaufen. Dafür war die Zielgerade zu kurz. Aber was solls? Ein Jahr zum 
Abhaken.»

Letztes Jahr feierte er in diesem Rennen die Bestätigung seines WM-Titels. Das gelang 
vor dem Schweizer als letztem Rennfahrer Giuseppe Saronni (1982). Gestern dagegen 
gab Überraschungs-Weltmeister Oscar Freire (Sp) nach 230 km auf. Auch das kann man 
als Bestätigung auslegen...

Das gesuchteste Hinterrad hatte einmal mehr Camenzind. Obwohl die Schmerzen nach dem ersten Aufstieg immer stärker wurden, griff er 28 Kilometer vor dem Ziel im Aufstieg zum Berbenno an. Sein Leiden sollte wenigstens mit dem Sieg belohnt werden.

«Darum versuchte ich die Spitze alleine zu sprengen. Setzte auf alles oder nichts», sagte 
Oscar, «und wurde von Celestino überrascht.»

12.10.99 - Wieder "Giftpfeile" von SF DRS

Auf der Homepage der Fotoagentur KEROPRESS steht zu lesen, dass SF DRS in seiner 
Sendung "time out" vom Montag wieder "Giftpfeile" gegen Oscar Camenzind abgeschossen 
habe. Sie beweist mit Bildern, dass der Fernseh-Kommentar falsch war. Lesen Sie selber 
unter: www.keropress.ch

06.10.99 - Toi, toi, toi für die WM

Oscar ist für die Weltmeisterschaft in Verona gerüstet. Bei  Paris - Tours fuhr er äusserst 
aktiv und angriffig. Er untermalte damit seine gute Form, und auch seine mentale 
Verfassung lässt erhoffen und erahnen, dass Oesi alles daran setzen wird, seinen Titel vom Vorjahr in Valkenburg zu verteidigen. Zuletzt gelang dies Gianni Bugno in Benidorm. Wir drücken Oscar die Daumen.

Quelle: RO

03.10.99 - Formtest bei Paris - Tours

Im Alter von 30 Jahren hat Marc Wauters sein erstes Weltcuprennen gewonnn. Der Belgier siegte in Paris - Tours nach 254,5 km mit zehn Sekunden Vorsprung auf Gianni Faresin (It) und einer Handvoll Sekunden mehr vor Jann Kirsipuu (Est), der den Spurt des rund 40 Fahrer umfassenden ersten Feldes gewann. Dieser Gruppe gehörten auch  Oscar Camenzind und Markus Zberg an. Oscar belegte den guten 16. Platz, nachdem er in der Schlussphase ziemlich gefeuerwerkt hatte.

26.09.99 - Schweizer Fernsehen stellt mit ihren Bildschnitten Oscar Camenzind immer wieder als Dopingsünder hin!

rj - Heute Abend berichtete das Schweizer Fernsehen in zwei Sendungen über die 
berüchtigete "Güselsack-Geschichte". Der am 23. Juni während der Tour de Suisse 
von einem Pfleger des Lampre-Teams entsorgte Abfallsack enthielt in mehreren Ampullen 
und in zwei gebrauchten Spritzen die Dopingsubstanzen ACTH und das mit diesem 
Wachstumshormon verwandte Synacthen. Gemäss Professor Patrice Mangin, dem 
Direktor des Rechtsmedizinischen Institutes der Universität Lausanne, könne davon 
ausgegangen werden, dass die verbotenen Substanzen auch verwendet worden seien.

Die erwähnten Spritzen weisen aber keine Blutreste auf, so dass die 
Dopingsubstanzen nicht einer bestimmten Person zugeordnet werden können.
 

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Lausanne hatte den Inhalt des am 23. Juni 
in der zweitletzten Etappe der Tour de Suisse gefundenen Abfallsackes während zwei Monaten einer toxikologischen Analyse unterzogen. Der Abfallsack war von einem 
Journalisten gefunden und einen Tag später dem Fernsehen übergeben worden, das zunächst einen anerkannten Dopingkontrolleur des Schweiz. Olympischen Verbandes SOV mit der Bestandesaufnahme des Fundes beauftragte. Am 1. Juli wurde der Sack dem 
Rechtsmedizinischen Insitut der Universität Lausanne übergeben. Am 8. Juli beauftragte 
der Schweiz. Rad- und Motorfahrer-Bund SRB das Lausanner Institut mit der 
toxikologischen Untersuchung, die schliesslich am 20. Juli begann.

In der Berichterstattung des Schweizer Fernsehens wird immer wieder vom Lampre-Team 
gesprochen, gezeigt wird aber immer nur Oscar Camenzind. Als ob erwiesen wäre, dass 
er ein Dopingsünder ist. Im Lampre-Team fuhr beispielsweise an der Tour de Suisse ein 
Ludo Dierckxens mit, der inzwischen vom belgischen Verband gesperrt wurde, weil er 
zugegeben hatte, zur Heilung eines entzündeten Knies verbotene Mittel eingesetzt zu 
haben. Davon wird aber nie ein Wort gesagt.

Für Einschaltquoten nimmt man bei SF DRS wohl auch in Kauf, Sportarten und Personen 
fertig zu machen und tut so, als ob die ganze restliche Sportwelt sauber wäre! 

13.09.99 - Camenzind nach starker Leistung nur knapp geschlagen

Weltmeister Oscar Camenzind hat an der Spanien-Rundfahrt seinen dritten Saisonsieg nur 
knapp verpasst. Der Schwyzer, der während 176 km an der Spitze fuhr, musste sich auf 
der 9. Etappe zwischen Gijon und Los Corrales de Buelna nur von seinem Vorgänger 
Laurent Brochard (Fr) schlagen lassen. Vor dem Ruhetag verteidigte Abraham Olano 
die Führung im Gesamtklassement erfolgreich.

12.09.99 - Camenzinds Zuversicht an seinem Geburtstag

Nach der heutigen schweren Bergetappe bei misslichen Wetterbedingungen gab sich Oscar Camenzind zuversichtlicher als auch schon. "Ich konnte heute so lange mit den Besten mithalten wie schon lange nicht mehr. Es geht von Tag zu Tag besser mit dem Atmen! Die heutige Etappe bin ich trotzdem sehr vorsichtig angegangen und wollte in den Abfahrten auf keinen Fall einen Sturz provozieren. Es war brutal, wie viele Fahrer heute wieder zu Boden mussten. Zum Teil war es ziemlich chaotisch. Immer wieder waren Autos im Weg. Aber mir kam es ja nicht drauf an, ob ich jetzt 10 Minuten mehr oder weniger verlor. Ich will jetzt während den nächsten beiden Wochen versuchen, eine gute Form aufzubauen. Das Vuelta-Klassement ist ja für mich gelaufen." - In Bezug auf einen Vertrag für das nächste Jahr wird sich morgen entscheiden, ob der Weltmeister weiterhin bei LAMPRE fährt oder ob er den bei TELEKOM bereitliegenden Vertrag unterschreibt.

08.09.99 - Oscars Manager zu den Transfergerüchten

"In den Medien zirkulieren zur Zeit die wildesten Gerüchte um das Team, bei welchem Oscar in der nächsten Saison fahren wird, nachdem sein Vertrag bei LAMPRE-DAIKIN auf Ende Saison ausläuft. Persönlich bedauert der Unterzeichnende als Manager von Oscar Camenzind die entstandenen Gerüchte, die nicht in seinem Sinne sind. Einen grossen Teil der Schuld muss jedoch vermutlich das LAMPRE-Management selbst übernehmen. Am Mittwoch, 1. September verhandelte ich über vier Stunden in Usmate (MI) am Sitz von Lampre mit Sponsoren und Teamleitung. Wir erreichten zwar eine 
Einigung für einen neuen Vertrag ab 1. Januar 2000, doch machte ich klar, dass ich anderntags nach Spanien fliegen werde, um Verhandlungen mit weiteren möglichen Teams zu führen. In Murcia angekommen fragte mich der Pressesprecher von MAPEI, ob der Artikel in der Gazetta dello Sport, nachdem wir für zwei weitere Jahre unterschrieben hätten, richtig sei. Da auch weitere, von mir kontaktierte Mannschaften von dieser Zeitungsente ausgingen, musste ich die Meldung dementieren und bestätigen, dass für die Zukunft von Oscar noch alles offen sei.

Team Telekom ?

Obwohl Verhandlungen mit dem Team Telekom nicht in Spanien, sondern schon vorgängig in Zürich und unter grösster Geheimhaltung stattfanden, tauchte während der VUELTA auch das Transfergerücht um das Team Telekom auf. BILD und EUROSPORT haben das vor allem übernommen und der sportliche Leiter Rudy Pevenage hat während der Etappenübertragung die Kontakte zwischen Walter Godefroot und mir bestätigt. Damit kann ich auch bestätigen, dass von Seiten von Telekom ein konkretes 
Vertragsangebot vorliegt."

Robert Ochsner, Manager von Oscar Camenzind

07.09.99 - Spekulationen um Camenzinds Zukunft

Weltmeister Oscar Camenzind sorgt momentan wegen seiner Zukunft für Gesprächsstoff. Der Schwyzer hat seinen Vertrag bei Lampre noch nicht verlängert. Deshalb wird heftig darüber spekuliert, in welchem Team er die nächste Saison bestreiten wird. Derzeit liegen drei valable Offerten von Mannschaften vor, wobei es sich um Lampre, das Team Telekom sowie Vitalicio Seguros aus Spanien handeln dürfte. Ein Entscheid über Camenzinds Zukunft wird nach Auskunft seines Managers Robert Ochsner nicht vor nächster Woche fallen.

31.08.99 - Vuelta-Start gesichert

Wie geplant fliegt Oscar am 2. September nach Spanien, um an der mit einem Prologzeitfahren über 6 Kilometer in Murcia beginnenden VUELTA A ESPANA teilzunehmen. Als Vorbereitung auf die Strassenweltmeisterschaft vom 10. Oktober ist die Spanienrundfahrt unentbehrlich. Aus ärztlicher Sicht bestehen keinerlei Bedenken an der Teilnahme. Trotzdem wird Oscar handicapiert in Spanien antreten müssen. Beim tiefen Atmen muss er nach wie vor mit grossen Schmerzen rechnen und auch in den Steigungen wird er vor allem gegen die Schmerzen und Luftmangel kämpfen müssen. Glücklicherweise 
geht erst die 5. Etappe am 9. September in die Berge. Dann stehen ein Pass der 2., ein Pass der 3. und zwei Pässe der 1. Kategorie auf dem Programm. Die nächsten Bergetappen folgen in der 8.,11. bis 14. sowie der 18. und 19. Etappen. Insgesamt wird die diesjährige Vuelta als sehr schwer bezeichnet.


Ohne Ambitionen

bestreitet daher Oscar die diesjährige Tour. Sein ursprüngliches Ziel, eine Etappe zu gewinnen dürfte wohl sehr schwer zu erreichen sein. Wenn er die Schmerzen durchsteht und damit die VUELTA beenden kann, wird er trotzdem in Topform zur Weltmeisterschaft in Verona antreten können. Gute Besserung und alles Gute Osci.

Quelle: RO

30.08.99 - Start zur Vuelta trotz Schmerzen

Am letzten Freitag trainierte Oscar Camenzind erstmals wieder seit seinem Sturz an der Meisterschaft von Zürich. Allerdings waren die Schmerzen beim Atmen so stark, dass er sich nur auf flaches Terrain begeben konnte. Trotzdem wird er am nächsten Samstag zur Vuelta starten. "Die Aerzte schauten zwar komisch, als ich ihnen mein Vorhaben mitteilte. Aber ich gehe nun einmal an den Start. Vor allem in den Bergen kann man aber von mir nicht allzuviel erwarten, denn ich komme sehr bald in eine Sauerstoffschuld, weil nicht richtig durchatmen kann," sagte mit heute Ösi am Telefon.

24.08.99 - Oscar aus dem Spital entlassen

Nach einem von Francesco Casagrande ausgelösten Massensturz musste Oscar von der Ambulanz in Spital Uster überführt werden. Der erste Verdacht auf innere Verletzungen bestätigte sich nach Ultraschalluntersuchungen glücklicherweise nicht. Eine Rissquetschwunde am Kopf wurde mit ein paar Stichen genäht und Schürfungen und Prellungen am ganzen Körper ist sich ein Radrennfahrer ja schon beinahe gewohnt. Mehr zu schaffen machen die Rippenverletzungen im rechten Rückenbereich. Nach eingehenden Untersuchungen und Röntgenaufnahmen konnte zwar ein zuerst vermuteter Rippenbruch nicht diagnostiziert werden, aber sehr starke Quetschungen sind vorhanden und behindern Oscar stark in seinen Bewegungen und beim tiefen Atmen. Beeinträchtigungen der Lunge sind nach langen Untersuchungen nicht festgestellt worden. Am Montag Abend um 19.00 Uhr konnte Oscar das Spital in Uster verlassen.

Und nun zur Vuelta?

Die in Italien vorgesehenen Rennen, die zur Trofeo Scalatore gehören, fallen für Oscar aus. Auch das LAMPRE-Team musste dafür Forfait geben, nachdem gerade einige Fahrer verletzt ausfallen. Als WM-Vorbereitung ist nach wie vor die VUELTA A ESPANA vorgesehen. Die Aerzte gaben dazu grünes Licht, machten Oscar aber darauf aufmerksam, dass er mit Schmerzen rechnen muss. Die wenigen Tage bis zum Abflug am 2. September werden nun zeigen, ob die Spanienrundfahrt und damit die optimale WM-Vorbereitung möglich werden. Wünschen wir Oscar gute Besserung und hoffen, dass die Vuelta möglich wird.

Quelle: RO

23.08.99 - Schwere Rippenquetschungen!

Alsob der Kopfschwartenriss, die schweren Prellungen und Schürfungen am ganzen Körper nicht schon genug gewesen wären. Eine weitere Untersuchung ergab: Starke Rippenquetschungen. Oscar Camenzind konnte heute Abend das Spital in Uster verlassen.
Mindestens eine Woche kann Oscar nicht trainieren, denn vor allem die Prellungen 
und die Rippenquetschungen sind sehr schmerzhaft und behindern vor allem beim 
Schlafen.
 
Ein Start an der Vuelta (Start 4. September) sollte aber trotzdem möglich sein.

22.08.99 - Ösi an der Meisterschaft von Zürich gestürzt

Pech hatte Weltmeister Oscar Camenzind an der Züri Metzgete. Er stürzte zusammen mit Tour-de-Suisse-Sieger Francesco Casagrande (It) und schied mit verschiedenen Verletzungen aus. Camenzind erlitt einen Kopfschwartenriss sowie sehr starke Prellungen im Nieren-/Milzbereich. Da der Rennarzt sogar innere Verletzungen vermutete, wurde der Schwyzer nach Uster ins Spital transportiert. Für weitere Untersuchungen musste Camenzind die Nacht auf Montag im Spital verbringen.

17.08.99 - Tre Valle Varesine

Der Italiener Sergio Barbero aus dem Mercatone Uno-Team hat das Rennen um die Tre Valle Varesine (Drei Varesiner Täler) gewonnen. Barbero setzte sich in Varese nach 200 Kilometern vor Vorjahressieger Davide Rebellin und Francesco Casagrande durch. Oscar Camenzind erreichte das Ziel auf dem 25. Rang.

17.08.99 - Ludo Dierckxsens für sechs Monate gesperrt

Der belgische Meister Ludo Diercxksens ist vom belgischen Radsportverband wegen der Einnahme einer unerlaubten Substanz für sechs Monate gesperrt worden und mit 2000 Schweizer Franken gebüsst worden. Der 35-jährige Teamkollege von Weltmeister Oscar Camenzind hatte nach seinem Sieg in der 11. Etappe der vergangenen Tour de France angegeben, das kortikoidhaltige Medikament Synacthen eingenommen zu haben.

Synacthen, ein entzündungshemmendes Mittel auf der Basis von Kortikoiden, schiebt die Schmerzgrenze hinaus und ist erst seit kurzem nachweisbar. Das Medikament befand sich übrigens auch im ominösen Abfallsack, der anlässlich der Tour de Suisse von einem Lampre-Betreuer entsorgt worden war.

Die italienische Radsportgruppe Lampre hatte Dierckxens umgehend aus der Tour de France zurückgezogen, obwohl die an der Tour de France vorgenommene Dopingprobe negativ ausgefallen war. Aus diesem Grund wird dem Belgier der Etappensieg nicht aberkannt. (Quelle: Newswindow)

15.08.99 - 7.  Josef Voegeli Memorial in Liestal

Zum zweiten Mal nach 1996 hat Chris Boardman das Elite- Zeitfahren in Liestal für sich entschieden. Der Engländer wies nach 44,4 km vier Sekunden Vorsprung auf Giuseppe Guerini und 17 Sekunden Reserve auf dessen Landsmann Alberto Elli auf. Als bester Schweizer wurde Sven Montgomery Fünfter, Strassenweltmeister Oscar Camenzind erreichte den 9. Platz.

Camenzind verzeichnete offensichtlich nicht den besten Tag. Er habe mehr gelitten, als wenn er stärker gefahren wäre, bekannte der Innerschweizer, der sich damit tröstete, erst während der Vuelta im September noch einmal richtig in Form kommen zu müssen.

Nach der ersten Runde war Sven Montgomery nur vier Sekunden schneller gewesen als Camenzind. Am Schluss machte der Vorteil zugunsten des Berners 51 Sekunden aus. Montgomery scheint sich einer ansprechenden Form zu erfreuen und will sie in 
der Tour de l'Avenir zu einer guten Vorstellung nutzen.

08.08. - Camenzind Elfter in Spanien

Subida a Urkiola (Esp) 1.4
Durango - Santuario de Urkiola (1.Kat), 160,6km

 1. Leonardo Piepoli (Ita) Banesto                    3.58:33
 2. Francisco Tomás (Esp) Vitalicio                     +0:33
 3. José María Jiménez (Esp) Banesto                    +0:37
 4. Gianluca Valoti (Ita) Polti                         +0:39
 5. Massimo Donati (Ita) Vinbi Caldirola                +0:48
 6. Daniel Atienza (Esp) Polti                          +1:01
 7. Aitor Osa (Esp) Banesto                             +1:09
 8. Aleksandr Shefer (Kzk) Vinavil                      +1:16
 9. Kurt Van De Wouwer (Bel) Lotto                       +1:23
10. Carlos Sastre (Esp) ONCE                             +1:31
11. Oscar Camenzind (Sui) Lamapre			+1:43

04.08.99 - GP Citta di Camaiore

It was considered by observers to be a wonderful race. It was characterised by constant attacking and counterattacking. At the end the average speed was a record for the event - a very fast 45.962 km/h. And that was notwithstanding the fact that the peloton had to climb Monte Pitoro 6 times. Ultimately, the race was won on the 6th climb of Pitoro, some 15 kms before the end. Francesco Casagrande, the most aggressive rider of the day, launched a splendid solo attack on the climb. He was quickly covered by Pavel Tonkov. But Casagrande was also assisted by some superb work from Massimo Donati.

32-year old Donati then went on to take his first major victory of his career after he dropped Casagrande and Luca Belluomini in the closing stages. Donati's fine form took him from 16th to 3rd place in the Coppa Italia, a competition based on national Italian races.

Casagrande came in second and said he was very happy for Donati. The win, he said, confirmed Donati's dedication.

Massimo Podenzana retained his lead in the Coppa Italia.

Camaiore, 198 kms:

AVS: 45.962 km/h

 1. Massimo Donati (Ita) Vini Caldirola		     4.18.44
 2. Francesco Casagrande (Ita) Vini Caldirola		0.45
 3. Luca Belluomini (Ita) Navigare-Gaerne		0.47
 4. Paolo Lanfranchi (Ita) Mapei-Quick Step		1.09
 5. Massimiliano Mori (Ita) Saeco-Cannondale		1.09
 6. Gianni Faresin (Ita) Mapei-Quick Step		1.09
 7. Aleksandr Shefer (Kaz) Riso Scotti-Vinavil		1.12
 8. Gianluca Valoti (Ita) Team Polti                    1.11
 9. Massimo Giunti (Ita) Cantina Tollo-Alexia		1.44
10. Paolo Valoti (Ita) Mobilvetta-Northwave		1.50
11. Salvatore Commesso (Ita) Saeco-Cannondale		1.50
12. Mariano Piccoli (Ita) Lampre-Daikin			1.50
13. Leonardo Guidi (Ita) Team Polti			1.50
14. Maurizio De Pasquale (Ita) Amore e Vita		1.50
15. Fausto Dotti (Ita) Liquigas				1.50
16. Alessandro Spezialetti (Ita) Mobilvetta-Northwave	1.50
17. Marco Pinotti (Ita) Lampre-Daikin			1.50
18. Mirko Puglioli (Ita) Amore e Vita			1.50
19. Gilberto Simoni (Ita) Ballan			1.50
20. Pavel Tonkov (Rus) Mapei-Quick Step			1.50
21. Roberto Petito (Ita) Saeco-Cannondale		3.33
22. Ivan Basso (Ita) Riso Scotti-Vinavil		3.33
23. Giuseppe Di Grande (Ita) Mapei-Quick Step		5.00
24. Marco Fincato (Ita) Mercatone Uno-Bianchi		5.35
25. Cristian Gasperoni (Ita) Cantina Tollo-Alexia	6.05
26. Luca Scinto (Ita) Mapei-Quick Step			6.05
27. Bertocci (Ita) 					7.03
28. Massimo Podenzana (Ita) Mercatone Uno-Bianchi	7.03
29. Marco Milesi (Ita) Liquigas				7.03
30. Michele Ferti (Ita) Amore e Vita			7.03
31. Mario Manzoni (Ita) Mobilvetta-Northwave		7.03
32. Marcello Siboni (Ita) Mercatone Uno-Bianchi		7.03
33. Paolo Bettini (Ita) Mapei-Quick Step		7.03
34. Marco Velo (Ita) Mercatone Uno-Bianchi		7.03
35. Niklas Axelsson (Swe) Navigare-Gaerne		7.03
36. Pavel Padrnos (Cze) Lampre-Daikin			7.03
37. Oscar Camenzind (Swi) Lampre-Daikin			7.03

Started: 121
Finished: 37
Quelle: Bills Cycling Pages

02.08.99 - Guter Start in die zweite Saisonhälfte

Oscar hat nach der langen Rennpause ab Schweizer Meisterschaft vom 27. Juni bewiesen, dass er sich seriös und gewissenhaft auf die zweite Saisonhälfte vorbereitet hat. Am ersten Renneinsatz nach der Pause, dem erstmals ausgetragenen Hammer-Omnium in Zurzach fuhr er sehr aktiv und wurde Vierter. Beim Paarzeitfahren in Karlsruhe bewies er die bereits gute Verfassung. Während Ulrich und Pantani sich nach langer Rennpause trotz anfänglicher Startzusage nicht wagten, dieses Zeitfahren (auch Prüfung der Wahrheit genannt) zu bestreiten, zeigte Oscar eine starke Leistung. Diese gibt auch Moral für die weiteren Rennen.

Quelle: RO

31.07.99 - Omnium in Zurzach

Beim erstmals in Zurzach durchgeführten Omnium Rennen gab Weltmeister Oscar Camenzind nach einer mehrwöchigen Pause seit der Tour de Suisse sein Comeback. Der Champion zeigt sich schon gut in Form und war sich nicht zu schade, unter dem 35 gestarteten Fahrern das Renngeschehen zu prägen. Sieger des Rennens wurde Rolf Hauser, der seine gute Form aus der Tour de France ausspielen konnte.

Bild: Keropress

27.07.99 - Radsport: Schweizer 
Elite startet im Zurzibiet

Weltmeister Camenzind 
in Zurzach am Start

ZURZACH – Am Freitag, 30. Juli 1999, findet das 
1. „Hammer“ Omnium für Radprofis in Zurzach statt.
Start des Einzelzeitfahrens ist um 17 Uhr.

Die Firma Hammerposten in Zurzach lädt ein, wenn 
Weltmeister Oscar Camenzind nach dem GP Gippingen, zum zweiten Mal im Zurzibiet zu bewundern ist. Neben dem Weltmeister werden 
zwanzig U23-Nachwuchsfahrer sowie 10 bis 15 Radprofis an den Start gehen. 

Attraktives Datum

Eine Woche nach der Tour de France misst sich ein Teil der besten Schweizer Radprofis in Zurzach beim 1. „Hammer“ Omnium. In dieser Woche gilt es für die Schweizer Radprofis sich vor allem auf die bevorstehenden Weltcuprennen im August vorzubereiten.

Ein weiterer Grund für die Teilnahme von Weltmeister Oscar Camenzind, ist die Tatsache, dass der Schwyzer am Tag darauf, noch an einem Paarzeitfahren in Deutschland teilnehmen wird. Der Abstecher nach Zurzach liegt für den Weltmeister also auf dem Weg. Für Camenzind heisst nach den beiden Rundfahrten, Giro d’Italia und der Tour de Suisse, sich jetzt vor allem auf die Eintagesrennen im Herbst sowie die Titelverteidigung an den Weltmeisterschaften vom Oktober in Verona vorzubereiten.

Selektiver Rundkurs

Start und Ziel ist bei der Firma Hammerposten in Zurzach. Von da aus führt der Rundkurs von 1 Kilometer via Weissensteinweg in einer Abfahrt bis zur Wasentrasse. Nach einem Flachstück kommt es dann beim Bohrturmweg zu einem anforderungsvollen Anstieg Richtung Start-/Zielgelände.

Im ersten Teil des Omniums findet ein Einzelzeitfahren statt. Dort haben die Zuschauer die Möglichkeit jeden Fahrer im Einzeln zu bestaunen. Danach kommt es zu einem Ausscheidungsrennen wo bis zum grossen Finale der letzten zwei Fahrer, in jeder Runde das Fahrerfeld schrumpft und die hintersten Fahrer ausscheiden. Zum Abschluss findet dann ein Punktefahren statt, bei welchem Sprintpunkte für das Gesamtklassement gesammelt werden können.

Der Eintritt für Zuschauer ist frei, grosse Festwirtschaft im Start-/Zielgelände. Bitte öffentliche Parkplätze in Zurzach benützen.

28.06.99 Ferien

Einen Tag nach der Schweizer Meisterschaft in Märstetten ist Oscar zusammen mit seiner Angela nach Sardinien in die Ferien gefahren. Er wird sich dort von den physischen und psychischen Strapazen der ersten Saisonhälfte erholen und für einige Tage sein (mitgenommenes) Rennrad mal in eine Ecke stellen. Die Reise wurde übrigens bereits während dem Giro d'Italia gebucht und steht in keinem Zusammenhang mit den Geschehnissen anlässlich der Tour de Suisse.

Quelle: RO

25.06.99 - Lampre-Güselsack!?

Durch einen Tourfotografen, welcher einen Abfallsack mit zum Teil verbotenen Medikamenten und einem Hinweis auf das LAMPRE-Team "gefunden" hat, geriet die Mannschaft in Dopingverdacht. Die ganze Geschichte erscheint ziemlich suspekt und die Tatsache, dass der "Finder" des Abfallsackes und einziger Zeuge, welcher gesehen haben will, dass ein LAMPRE-Angestellter diesen Sack zwischen Chur und Arosa entsorgt habe, auf seine ihm gesetzliche Anonymität freiwillig verzichtet, macht die Sache schon ein bisschen fragwürdig. Man darf heute ganz klar sagen, dass Oscar keinerlei verbotenen Mittel zu sich genommen hat und während der ganzen Tour von seinem persönlichen 
Masseur und Pfleger betreut wurde. Dieser würde eidesstattlich erklären, keine verbotenen Substanzen verabreicht zu haben. Das LAMPRE-Team hatte an der Tour übrigens auch ihren Mannschaftsarzt nicht dabei. Die Mannschaft wird zu den Vorfällen und Anschuldigungen 
Stellung nehmen. Weiteres aus unserer Sicht auch hier.

Quelle: RO

Im Fall der Enthüllungen um die Medikamenten-Entsorgung des Lampre-Teams im Verlaufe der zweitletzten Etappe der Tour de Suisse hat am Abend der Schweiz. Rad- und Motorfahrer-Bund SRB/FCS Stellung bezogen. Als Inhaber und Organisator der Schweizer Landesrundfahrt hat er eine Untersuchung eingeleitet. Bis zu deren Abschluss hält er Preisgelder und Prämien der italienischen Sportgruppe zurück. Von Lampre kam ein nichtssagendes Communiqué.

Ein Zürcher Journalist und Fotograf war am Mittwoch kurz vor Arosa ein Mannschaftswagen 
von Lampre aufgefallen, bei dem eine Person bei einem Container Abfall entsorgte. Der Medienschaffende kehrte später zurück und fand einen einzelnen Abfallsack, der neben anderem Ampullen, Spritzen sowie die Behältnisse von 13 verschiedenen Medikamenten enthielt. Vier von ihnen stehen auf der Dopingliste. Urbason enthält Methylprednisolon und gehört zur Klasse der Kortikosteroide, Rubrocortin enthält neben dem Vitamin B 12 ein Nebennierenextrakt, Synacthen Depot und ACTH injeel besteht u.a. aus Tetracosactid. Alle Wirkstoffe können mit den herkömmlichen Methoden nicht nachgewiesen werden.

Das Schweizer Fernsehen DRS, das im Besitz des Fundes ist, liess unter Aufsicht eines Anwalts und in Absprache des Weltverbands UCI eine Bestandesaufnahme machen und sämtliche Gegenstände versiegeln. Nächste Woche sollen die Dopingmittel dem Dopinglabor des Gerichtsmedizinischen Instituts in Lausanne übergeben werden.

Der SRB weist in seiner Verlautbarung darauf hin, auf sportstrafrechtlicher Ebene bestehe der dringende Verdacht auf die Verwendung verbotener Substanzen durch eine italienische Radsportgruppe. Auf staatlicher strafrechtlicher Ebene liegt kein Delikt vor, da das neue Heilmittelgesetz, das die Dopingbekämpfung zur staatlichen Aufgabe machen soll, noch nicht in Kraft ist.

Wer ist zuständig?

Der SRB betont, dass die einschlägigen internationalen und nationalen Verbandsreglemente 
nur unzureichend auf eine quasipolizeiliche Untersuchung eingerichtet sind. Zudem sei die 
Zuständigkeit zur Durchführung einer Untersuchung nicht restlos geklärt. In Frage kämen 
der Weltverband UCI, das Schweizerische Olympische Komitee SOV und der SRB.

Deshalb ist auf den kommenden Montag eine Besprechung mit Staatsanwalt Jean-Marc 
Schwenter, Delegierter für Dopingfälle des Schweizerischen Olympischen Verbandes SOV, 
angesetzt. Ein Sprecher des SOV stellte sich auf den Standpunkt, die Angelegenheit 
falle in den Zuständigkeitsbereich des Fachverbandes, in diesem Falle des SRB.

Der SRB/FCS ist sich seiner besonderen Verantwortung bewusst. Er werde alles daran 
setzen, damit unverzüglich eine Untersuchung eingeleitet werde. Der SRB beruft sich 
auf den "Dopingartikel" im Vertrag, der mit allen in der Tour de Suisse engagierten 
Sportgruppe abgeschlossen wurde. Die entsprechende Bestimmung erlaubt es dem 
Organisator, bei einer Beeinträchtigung des Ansehens der Tour die betroffene 
Sportgruppe von der Rundfahrt auszuschliessen. Weil die Direktion erst nach 
Abschluss der Tour vom Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde, wird auch abgeklärt, 
ob statt des Ausschlusses eine nachträgliche Disqualifikation der Sportgruppe in 
Frage kommt.

Von der Sportgruppe Lampre war erst am Freitag abend eine dürre Verlautbarung 
erhältlich. Manager Giuseppe Saronni gab darin seiner Verwunderung über den Rummel 
um die Affäre Ausdruck. Sich alle rechtlichen Schritte vorbehaltend, verwies die Leitung 
des Teams darauf, sämtliche Anschuldigungen und Argumente basierten lediglich auf 
Vermutungen. Die internen Nachforschungen nahmen bei Lampre erheblich Zeit in 
Anspruch. Sie könnten ins Ergebnis münden, dass einer der Tour-de-Suisse-Teilnehmer 
des Teams dank einem medizinischen Attest die beanstandeten Medikamente verwenden 
darf.

"100 Prozent sauber"

Strassenweltmeister Oscar Camenzind, der bei Tour-Schluss in Winterthur 
unwirsch sämtliche Fragen eines TV-Reporters abgewehrt hatte, ist nach 
Ansicht seines persönlichen Managers Robert Ochsner zu 100 Prozent "sauber". 
Der Innerschweizer war während des Giro d'Italia vom Pfleger Gianfranco Barbieri
 betreut worden, der bereit sei, einen Eid zu schwören, bei Camenzind nie 
verbotene Medikamente eingesetzt zu haben.

Quelle: Newswindow

13.06.99 - Interview der Sonntagszeitung nach dem Giro

Auch Weltmeister sind nur Menschen

Oscar Camenzind hat Mühe, seinen verpatzten Giro zu verarbeiten und sich auf die 
Tour de Suisse einzustellen

VON JÜRG CASANOVA

STEINEN - Weltmeister Oscar Camenzind beendete den Giro in Mailand mit nahezu 
18 Minuten Rückstand auf Sieger Ivan Gotti nur als Elfter. Noch sitzt die 
Enttäuschung tief.

Ein halbes Jahr lang hat er dafür trainiert und gelebt, im Giro einen Podestplatz 
herauszufahren. Einen bescheidenen elften Rang erreichte er letztlich, und Oscar 
Camenzind war schwer enttäuscht. Er fühlt sich so müde und hohl, dass er noch 
gar nicht daran denken mag, dass schon am Dienstag die Tour de Suisse beginnt, 
deren moralischer Sieger er (als Zweiter hinter Agnolutto) 1997 war und die er im 
vergangenen Jahr wegen einer kurzfristig nötig gewordenen Gesässoperation verpasste.

Oscar Camenzind, so enttäuscht und verunsichert wie in diesem Giro hat man Sie noch 
nie erlebt. Seither sind einige Tage vergangen, Sie haben etwas Abstand gewinnen 
können - und Erklärungen gefunden?

Oscar Camenzind: Ich kann mir immer noch keinen Reim darauf machen, was im Giro 
mit mir los gewesen ist. Darum bin ich auch jetzt noch entsprechend verunsichert. In 
erster Linie fühle ich mich nach den drei Wochen Anstrengung und Stress aber sehr, 
sehr müde.

Ob vielleicht mit Ihrer Gesundheit etwas nicht gestimmt hat?

Camenzind: Wir haben keinen Bluttest gemacht. Richtig abgefallen bin ich ja nicht. 
Ich glaube, dass es nach dem zweiten Zeitfahren vor allem auch an der Moral gefehlt 
hat. Wenn man im Kopf nicht top ist, ist man es auch in den Beinen nicht. Ich hatte 
die ganze erste Saisonhälfte auf diesen Giro ausgerichtet. Ich war masslos enttäuscht 
und niedergeschlagen, zumal ich erstmals in meiner Karriere eine solche Erfahrung 
machen musste.

Aber es ist immer alles relativ. Wenn wir zum Beispiel an den Sturz in der Abfahrt 
vom Mortirolo am zweitletzten Tag denken, wo nicht nur Ihr Giro, die Saison oder 
gar Ihre Karriere hätte zu Ende gehen können.

Camenzind: Ja, dieser Sturz hat mir schwer zu denken gegeben. Mein Teamkollege 
Massimo Codol und ich haben da wirklich unglaubliches Glück gehabt, dass wir uns 
nicht schwerer verletzten. In Mailand nur Elfter zu sein, erscheint nach einem solchen 
Erlebnis nurmehr zweitrangig. Aber es hat irgendwie gepasst zu diesem Giro, an dem 
alles schief gelaufen ist.

Wie kam es denn überhaupt zu diesem Sturz?

Camenzind: Codol hatte die Passhöhe etwa eine Minute vor mir erreicht, erlitt aber 
in der Abfahrt Defekt. Ich fuhr am Hinterrad von Savoldelli, und wie der zu Tal saust, 
hat man ja an diesem Giro gesehen. Wir hatten eben zu Codol, der auch kein zimperlicher 
Abfahrer ist, aufgeschlossen, als er in einer Kurve ausrutschte. Savoldelli kam um 
Haaresbreite noch vorbei, aber ich, der leicht versetzt hinter ihm fuhr, hatte keine 
Chance, auszuweichen. Zuerst wollte ich gar nicht mehr weiterfahren. Ich stand unter 
Schock. Die Schreie, das Blut. Schliesslich fuhr ich weiter - aber so langsam und zittrig 
wie ein Anfänger.

Am gleichen Tag wurde Pantani wegen eines zu hohen Hämatokrits aus dem Giro 
ausgeschlossen?

Camenzind: Es war für uns auch nicht lustig an jenem Tag. Die Zuschauer am 
Strassenrand riefen uns wüste Dinge nach. Wir seien Verräter, wir sollten streiken, 
wir sollten doch nach Hause gehen, wir seien doch sowieso alles Gedopte usw.

Und wie stellen Sie sich grundsätzlich zu seinem Fall?

Camenzind: Es hat mich geärgert, dass von einem Komplott gegen ihn gesprochen 
wurde und andere Spekulationen in Umlauf gebracht wurden. Für mich sind das alles 
Ausreden. Wir haben Regeln, und die müssen eingehalten werden, und zwar ohne Rücksicht 
auf Namen und Personen. Von mir aus gesehen ist es nicht normal, dass einer nach drei 
Wochen und so vielen Anstrengungen einen höheren Wert hat als zu Beginn der Rundfahrt. 
Es tut mir Leid für Pantani, aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn man ihn jetzt als 
Unschuldslamm darzustellen versucht. Ein anderer Fahrer in der gleichen Situation, aber 
mit einem weniger klingenden Namen würde an den Pranger gestellt.

Man hat ohnehin den Eindruck gehabt, im Feld hätte Pantanis Ausschluss weniger 
Emotionen bewirkt als in den Medien.

Camenzind: Dass Pantani auf jeden Fall der beste Bergfahrer der Gegenwart ist, 
daran zweifelt niemand. Dass er jedoch alle derart zu deklassieren vermochte, hat 
mir schon zu denken gegeben, und stutzig gemacht hat mich vor allem, wie seine 
Teamgefährten gefahren sind. Ich kenne die nun immerhin schon ein paar Jahre und 
war überrascht, wie die plötzlich alle so kräftig in die Pedalen treten konnten.

Ist es Ihnen gelungen, sich in den vergangenen Tagen im Hinblick auf die Tour de 
Suisse innerlich oder wie es im Rennfahrerjargon heisst moralisch neu aufzubauen?

Camenzind: Ich habe immer gesagt: Man muss vorwärts schauen im Leben, was vorbei 
ist, ist vorbei, grübeln bringt nichts. Aber dies in der jetzigen Situation umzusetzen, fällt 
mir doch sehr schwer. Vielleicht, weil ich soviel investiert habe, vielleicht, weil ich in meiner 
Karriere noch nie eine derartige Enttäuschung verkraften musste. Und dazu kommt die 
Müdigkeit, ich würde am liebsten den ganzen Tag schlafen. Da fällt es natürlich schwer, 
sich neu zu motivieren. Ich hege im Bezug auf die Tour de Suisse keine grossen 
Erwartungen.

Haben Sie jemand, der Ihnen hilft, diese Krise zu überwinden?

Camenzind: Natürlich gibt es Menschen in meiner Umgebung, die mich aufzustellen 
versuchen, aber letztlich bin ich es doch selber, der diese Krise überwinden muss. 
Ich habe sehr wenig trainiert, das hätte auch keinen Sinn gehabt. Ich versuchte 
in erster Linie, abzuschalten, den Kopf frei zu bekommen.

Dann wollen Sie gar keine Ziele für die Tour de Suisse formulieren?

Camenzind: Ich warte ab, wie es läuft, setze mich nicht im Geringsten unter Druck.

19.04.99 - Kein Glück bei der ersten Giro-Bergankunft

Bei der ersten Bergankunft des Giro d'Italia hat Oscar Camenzind auf dem Monte Sirino 
zehn Sekunden auf die anderen Favoriten der Rundfahrt eingebüsst. Das 147 km lange, 
fünfte Tagespensum wurde von Chepe Gonzalez (Kol) gewonnen. Laurent Jalabert (Fr) 
übernahm von Jeroen Blijlevens (Ho) das Leadertrikot.

14.05.99 - Anspruchsvoller Giro

Am Samstag fällt auf Sizilien der Startschuss zum 82. Giro d'Italia. Der Giro ist das 
erklärte Saisonziel von Oscar Camenzind. erstartet erstmals als Captain und mit 
grossen Ambitionen auf das Gesamtklassement in eine grosse Rundfahrt. Dass 
der Vorbereitungsfahrplan stimmt, zeigte er mit seinem 5. Gesamtrang an der 
Tour de Romandie
.

28.04.99 - Erster Saisonsieg

In der dritten Etappe der Trentino-Rundfahrt holte sich Oscar seinen ersten Saisonsieg. 
Als Vorbereitung auf die Tour de Romandie und das Hauptziel Giro d'Italia bestreitet Oscar 
die Rundfahrt im Trentino ohne Ambitionen. Seine Aktionen in der ersten Etappe und der 
Sieg in der dritten Etappe zeigten aber klar, dass Oscar nach wie vor von einem 
unbändigen Siegeswillen beseelt ist.

24.04.99 - Camenzind bei den Favoriten bei der Berner 
Rundfahrt

Beat Blättler schreibt heute in der NEUEN SCHWYZER ZEITUNG: "Möglich, dass der 
Steiner Oscar Camenzind vor dem Beginn der Rundfahrtensaison in Bern auf Sieg 
fahren will. Anders kann man es fast nicht deuten, dass der Weltmeister das Berner 
Rennen dem Weltcuprennen von Holland den Vorrang gab. Gewinnt Camenzind wirklich, 
wären die Berner Organisatoren vielleicht gut beraten, den Anlass in «Innerschweizer 
Rundfahrt» umzubenennen. Ösi wäre nämlich nach Beat Zberg (1996) und Markus 
Zberg (1998) im Profirennen der dritte Triumphator innert drei Jahren aus unserer 
Region."

20.04.99 - Nächste Rennen

Endlich können auch die Fans von Radweltmeister Oscar Camenzind ihren Liebling in 
heimischer Umgebung bewundern. Es steht gleich eine ganze Serie von Rennen im 
eigenen Land an (sh. nächste Rennen). Der Anfang macht die Berner Rundfahrt, dann 
folgt Gippingen und als letzte Vorbereitung auf das grosse Saisonziel Giro d'Italia die 
Tour de Romandie.

19.04.98 - Camenzinds Kommentar zu Lüttich - 
Bastogne - Lüttich

"Ich bin zufrieden mit meinem Rennen. Gegenüber Leuten, die dieses Rennen zu einem 
Hauptsaisonziel machen, ist mein achter Platz ein gutes Resultat. Ich bin noch nicht in 
Topform, das hat man heute an La Redoute und Saint-Nicolas gesehen. Ich habe schon 
die Ausdauer, aber noch nicht den punch, um so brutale Attacken mitzugehen. In jedem 
Falle, es war heute nichts auszurichten gegen Vandenbroucke."

14.04.98 - Unglaubliches Comeback in Belgien

Seit dem 20. März nach Milano - San Remo pausiert und nun am Hors Catégorie-Rennen 
Flèche Wallonne ein fast unglaubliches Comeback gefeiert, das ist eben Weltmeister 
Oscar Camenzind!!! Ueber viele Kilometer mit Bartoli und Maarten Den Bakker bei 
misslichstem Wetter, Kälte und Dauerregen in einer Spitzengruppe, abgehängt und 
ins Feld zurückgefallen und an der Mur de Huy (19 %) einem wahnsinnig steilen 
Schlussanstieg nochmals attackiert und den vierten Platz belegt - da findet man 
fast keine Worte mehr. Eine fabelhafte Leistung nach einer so langen Rennpause. 
Man darf auf die Fortsetzung gespannt sein.

Quelle: RO

12.04.99 - Neue UCI-Rangliste

Der Italiener Andrea Tafi, Sieger der Classique vom Sonntag, liegt neu an achter Stelle 
der UCI-Rangliste, unmittelbar vor Oscar Camenzind. Spitzenreiter bleibt mit deutlichem 
Vorsprung Tafis Landsmann Michele Bartoli.


UCI-Weltrangliste per 11. April 1999:

1. (Vorwoche 1.) Michele Bartoli (It); 2827
2. (2.)  Laurent Jalabert (Fr); 2156
3. (3.)  Marco Pantani (It); 2156
4. (6.)  Davide Rebellin (It); 2146
5. (4.)  Abraham Olano (Sp); 2062
6. (5.)  Michael Boogerd (Ho); 1911
7. (7.)  Frank Vandenbroucke (Be); 1559
8. (9.)  Andrea Tafi (It); 1524
9. (8.)  Oscar Camenzind (Sz); 1451
10.(10.) Peter Van Petegem (Be); 1377
11.(12.) Jan Ullrich (De); 1206
12. Wladimir Belli (It/18.) Markus Zberg (Sz/13.); 1196
13.(14.) Andrej Tchmil (Be); 1166
14.(11.) Alex Zülle (Sz); 1157

07.04.99 - Nächste Rennen

Oscar Camenzind hat über die Ostertage einige rennfreie Tage dazu benützt, um die Schlüsseletappen des kommenden Giro d'Italia (15. Mai bis 6. Juni) zu besichtigen. Der Schweizer Strassen-Weltmeister hatte zuletzt auf die Teilnahme an der Flandern-Rundfahrt, dem zweiten Weltcuprennen der Saison, verzichtet.

Zusammen mit einem Sportlichen Leiter und vier Teamgefährten befuhr Camenzind die Strecke der zweitletzten Etappe, die nach der Passage des bis zu 20 Prozent steilen Mortirolo in Aprica endet. Camenzind hat diesen Pass, der im Kampf um den Gesamtsieg entscheidend sein wird, zuvor noch nie bezwungen. Ebenfalls besichtigt wurde der Aufstieg zum Selvino-Pass.

Camenzind nimmt sein Rennprogramm mit der Flèche Wallonne (14. April) wieder auf. Die nächsten Rennen bis zur Italien-Rundfahrt sind Lüttich-Bastogne-Lüttich (18. April), Amstel Gold Race (24. April), Trentino-Rundfahrt (26. bis 29. April), Gippingen (2. Mai) und Tour de Romandie (4. bis 9. Mai).

Quelle: Blue window

06.04.99 - Prämienstreit

Weltmeister Oscar Camenzind nervt ein rechtliches Problem seit der der WM. Er erhielt vom letzjährigen Sponsor Mapei nur einen Drittel der abgemachten WM-Prämie. In den 80'000 Franken war auch die Prämie für den Sieg an der Lombardei-Rundfahrt enthalten. Um seine elf Kollegen vom Schweizer WM-Team entlöhnen zu können, musste Ösi 20'000 Fr. aus dem eigenen Sack berappen, damit die Checks an die andern Fahrer ausbezahlt werden konnten. Es ist zu hoffen, dass sich die Mapei-Leitung noch anders besinnt und dem Weltmeister den ihm zustehenden Betrag ausbezahlt, vielleicht möchte sie ja Camenzind wieder einmal in den Mapei-Farben fahren sehen!

24.03.99 - Rennpause

Nach dem ersten Weltcuprennen Milano - San Remo legt nun Oscar eine Rennpause bis zur Flèche Wallonne, ebenfalls ein Rennen der Weltcupserie ein. Zusammen mit einem Teil seiner Mannschaft inspiziert Oscar Teile des diesjährigen Giro d'Italia, seinem ersten grossen Ziel der laufenden Saison.

Quelle: RO

23.03.99 - In Weltrangliste auf Platz 7

Mit dem 7. Rang in der UCI-Rangliste hat Oscar Camenzind seine bisher beste Plazierung erreicht. Bisher lag er auf Rang 10. Seine recht guten Resultate schon während der Aufbauphase haben ihm weitere 90 Punkte gebracht. Oscar ist damit erstmals auch bester Schweizer in der Weltrangliste.

Weltrangliste siehe unter: www.uci.ch

21.03.99 - Oesi-Fans vor den Bildschirm

Am 22. März tritt "Oesi National" in der erfolgreichen Sendung von
SF DRS 1 von Gabriela Amgarten, RISIKO als prominenter Gast
auf. RISIKO ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten Sendungen
von SF DRS und schreibt regelmässig Topratings. Oesi-Fans helft
mit, dank unserem Weltmeister die Grenze von 1 Million Zuschauer
zu knacken. RISIKO mit Oesi am MONTAG, 22. MÄRZ 1999 -
20.00 Uhr.

18.03.99 - Oscar als Fussballexperte

Für die Fernsehzeitschrift TR 7 gab Oscar einige Fussballtototipps
für die 4. Finalrunde der NLA wie folgt ab: St. Gallen - Luzern 2 : 0
Lausanne - Xamax 3 : 1 Basel - Zürich 1 : 1 GC - Servette 4 : 2
Lassen wir uns überraschen, welch guter Fussballexperte Oscar ist.

Quelle: RO

10.03.99 - Für MITSUBISHI am Autosalon

Für seinen Autosponsor MITSUBISHI besuchte Oscar kurz vor seinem Abflug nach Napoli (Tirreno-Adriatico) am Pressetag den Autosalon in Genf. Zusammen mit Ex-Miss-Schweiz Melanie
Winiger war Oscar in seinem Weltmeistertricot am Stand von MITSUBISHI ein begehrtes Fotoobjekt. Uebrigens: Im April stellt ihm MITSUBISHI ein neues Auto zur Verfügung. Modell wird noch nicht verraten - nur soviel - es ist eine Rakete.

10.03.99 - Erste Bewährungsprobe

Mit dem heutigen Start zum hervorragend besetzten Etappenrennen Tirreno - Adriatico steht für Oscar eine erste Bewährungsprobe an. Erstmals in dieser Saison wird er seine Formfortschritte testen und auch mal etwas "mehr Gas" geben als in den vergangenen Rennen.
Allerdings sind die Wettquoten der Gazetto dello Sport für ein Saisonvorbereitungsrennen schon ein wenig hoch angesetzt. Mit einer Quote von 5 : 1 sehen die Wettbüros Davide Rebellin als
Kronfavoriten vor Michele Bartoli 7.5 : 1, Laurent Jalabert 10 : 1 und Oscar Camenzind und Andrea Tafi mit je 12 : 1. Das Rennen über acht Etappen ist auch eine gute Vorbereitung auf die
"Classicissima" Milano - San Remo welches nicht nur in Italien Kultstatus erreicht hat und in den vergangenen zwei Jahren vom Telekom-Sprinter Erik Zabel gewonnen wurde.

Quelle: RO

06.03.99 - Oscar Camenzind Vierter in Chiasso

Weltmeister Oscar Camenzind enttäuschte bei seinem ersten Einsatz auf Schweizer Boden
im Regenbogentrikot nicht. Beim Elite-Strassenrennen in Chiasso zeigte er trotz äusserst schlechter Witterung ein engagiertes Rennen und erreichte den vierten Rang.

Resultat GP von Chiasso (136,5 km):

1. Romans Vainsteins (Lit) 3:25:34 (39,841 km/h). 2. Gabriele Balducci (It) 0:54 zurück. 3. David Millar (Gb). 4. Oscar Camenzind (Sz). 5. Paolo Valotti (It). 6. Aldo Zanetti (It). 7. Simone Capagnari (It) 1:08. 8. Mauro Gianetti (Sz). 9. Alex Shefer (Kas) 1:19. 10. Elis Rastelli (It) 1:22. - Ferner: 13. Martin Elmiger (Sz, bester Espoirs). - 166 gestartet, 15 klassiert.

02.03.99 - Am Samstag erstes Schweizer Rennen im WM-Tricot

Am Samstag, 6. März fährt Oscar sein erster Rennen im Tricot des Weltmeisters auf Schweizer Boden. Er bestreitet mit Start um 12.05 den GP Città di Chiasso welcher auf einer 16,5 Kilometer langen Rundstrecke über sechs Runden führt. Start (neutralisiert) ist beim Palapenz in Chiasso, der effektive Start sowie die Zielankunft sind auf der Via San Gottardo.

Quelle: RO

28.02.98 - Classica Almeria

Der Tscheche Jan Svorada hat das Clasica Almeria in Spanien über 188 km im Spurt gewonnen. Als bester Schweizer fuhr Markus Zberg (Rabobank) auf den sechsten Platz. Weltmeister Oscar Camenzind gab das im Dauerregen ausgetragene Rennen nach 50 km auf.

25.02.99 - Werbung mit Stil

Oscar Camenzinds persönlicher Schuh-Sponsor SCOTT hat eine neue, stilvolle Werbekampagne gestartet. Ösi in englischer Sprache: "Ich weiss nicht, ob du mit diesem Schuh Weltmeister wirst. Ich wurde!"

(Zum Begutachten, hier klicken!)

23.02.99 - Oscar Camenzind an der Valencia-Rundfahrt

Ab heute Dienstag bis zum kommenden Samstag ist Weltmeister Oscar Camenzind mit sechs anderen Schweizern an der Valencia-Rundfahrt unterwegs.

16.02.99 - Einrollen für den Weltmeister in Italien

(si/ff) Der Italiener Paolo Savoldelli hat in Laigueglia das traditionelle italienische Saisoneröffnungsrennen "Trofeo Laigueglia" gewonnen. Bei heftigem Gegenwind griff der 26jährige Italiener aus der Saeco-Equipe einen Kilometer vor dem Ziel an und setzte sich von seinen drei Fluchtgefährten Andrea Ferrigato, Davide Rebellin und Wladimir Belli ab. Der Schweizer Weltmeister Oscar Camenzind benützte sein erstes Saisonrennen auf europäischem Boden zum Einrollen und erreichte das Ziel als 31. im zweiten Hauptfeld.

Im Anschluss an das Rennen wurden sechs Fahrer, unter ihnen Sieger Savoldelli, Iwan Gotti, Pawel Tonkow, Axel Merckx und Gianluca Bortolami, von der italienischen Anti-Doping-Komission Nas einvernommen. Sämtliche sechs Fahrer wurden oder werden immer noch vom italienischen Sportarzt Michele Ferrari betreut. Ferrari, der früher für die Trainingsplanung von Tony Rominger verantwortlich war, wurde letztes Jahr in Italien in die breitgestreuten Dopingermittlungen miteinbezogen und geniesst mittlerweilen in Radsportkreisen einen höchst zweifelhaften Ruf.

Diese unter der Leitung von Untersuchungsrichter Giovanni Spinosa durchgeführte Befragung ist auf einen kürzlich veröffentlichten Bericht der Nas zurückzuführen, der eine vermehrte, individuelle Befragung von möglichen Zeugen gefordert hat. Damit will Spinosa verhindern, dass sich die Rennfahrer untereinander absprechen und mögliche delinquente Vorfälle vertuschen.

Laigueglia (It). Trofeo Laigueglia. Elite-Strassenrennen (172,6 km):
1. Paolo Savoldelli (It) 4:23:27 (38,915)
2. Andrea Ferrigato (It) 0:12 zurück
3. Davide Rebellin (It)
4. Wladimir Belli (It) alle gl. Zeit
5. Giuliano Figueras (It) 0:41
6. Giuseppe Palumbo (It) gl. Zeit

Ferner die Schweizer:
22. Mauro Gianetti 3:03
31. Oscar Camenzind 3:20
66. Sven Montgomery 5:47
67. René Stadelmann
77. Roger Beuchat alle gl. Zeit

185 gestartet, 82 klassiert

(Quelle: www.bluewin.ch)

15.02.99 - Camenzind an der 36.Trofeo Laigueglia

Weltmeister Oscar Camenzind, Kapitän des neuen italienischen Top-Rennstalls "Lampre-Daikin", wird bei der am Dienstag stattfindenden 36. Trofeo Laigueglia (Kat.1.4) sein Saisondebüt auf europäischem Boden geben.

Bei der Trofeo Laigueglia, traditionell das erste grosse Rennen des italienischen Rennkalenders, werden in diesem Jahr insgesamt 200 Rennfahrer aus 20 Mannschaften starten auf dem hügligen und selektiven Kurs entlang der italienischen Riviera. Für Camenzind wird die Trofeo eine erste Standortbestimmung hinsichtlich seiner Form werden, die er gezielt auf den Giro d'Italia aufbaut.

10.02.99 - Rennvorbereitung im Süden

Oscar hat dem garstigen Winterwetter in der Schweiz "adios" gesagt und ist nach einem medizinischen Test in Italien direkt nach Laigueglia gefahren, wo er sich in angenehmen klimatischen Verhältnissen auf sein erstes Rennen in Europa in der laufenden Saison vorbereitet.
Das wird am 16.02. die Trofeo Laigueglia sein.

03.02.98 - Camenzinds 100%-Chance am Giro 99

Oscar Camenzind ist zurück von der Mannschaftsvorstellung in italien. Dort wurde er natürlich von einer Menge Journalisten befragt. Der Weltmeister hat sich für 1999 hohe Ziele gesteckt. Zum  Giro d Italia (16. Mai bis 7. Juni) meinte er bespielsweise: "Wie ich meine Siegeschancen sehe? Natürlich 100 Prozent!" Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. "Das ist natürlich nur scherzhaft gemeint. Am 16. Mai starten wir natürlich alle bei Null, und die anschliessenden 22 Tage werden zeigen, wer der Stärkste von uns ist. In meinen Augen heisst der Hauptfavorit aber dennoch Marco Pantani, aber man sollte nicht vergessen, daß ich im Vorjahr Vierter geworden bin! Ich habe durchaus Ambitionen auf den Sieg in diesem Jahr."

Sein Teamkamerad Franco Ballerini will vor allem bei der Flandern-Rundfahrt und dem bereits zweimal von ihm gewonnenen Paris- Roubaix glänzen. "Ich hoffe, bei der Flandern-Rundfahrt mit maximaler Form antreten zu können. Wenn ich in diesem Rennen gut abschneide, ist auch ein dritter Sieg bei Paris - Roubaix möglich." Die Lampre-Mannschaft, die von Guiseppe Saronni geführt wird, will 1999 an allen Fronten präsent sein: Beim Giro, der Tour, der Vuelta und den Weltcup-Rennen.

Oscar ist momentan wieder einmal zu Hause. Am Sonntag geht es dann zur nächsten Team-Präsentation in Belgien. Heute trainierte er erstmals wieder im Freien, nachdem er sich an den Temperaturunterschied zwischen Australien und Steinen (über 40 Grad Differenz) gewöhnen musste.

02.02.98 Team-Vorstellung in Italien

Am 2. Februar findet in der Umgebung von Mailand die Vorstellung des LAMPRE-DAIKIN-Teams auf italienischem Boden statt.

Die Zeitschrift SPORT beurteilt in der heutigen Ausgabe das Team folgendermassen:
+ Die Loslösung des Colnago-Saronni-blocks vom Mapei-Team bringt Weltmeister oscar Camenzind nur Vorteile. Er wird in den Ardennen, im Giro und in der tour de Suisse der von allen unterstützte Leader sein. Er hat auch die mentalen Voraussetzungen, dem "Fluch des Regenbogentrikots" zu entkommen. Franco Ballerini ist in der Form der letzten Jahre auch ohne Mapei-Unterstützung bei Paris-roubaix nur durch Pech zu stoppen. Mit Svoroda steht ein starker Sprinter im Team.
- Die Mannschaft ist zu klein, um während der ganzen Saison zu "rattern". Und wenn Camenzind etwas zustossen sollte, fehlt der Ersatzleader!"

28.01.99 - Klimaschock für Oscar

Nach einer langen und anstrengenden Reise ist Oscar vom heissen Australien über Kuala Lumpur und Wien in seine Heimat zurückgekehrt. Zurückgekehrt ist gleichzeitig bei uns der Winter mit
Schneefall und Kälte - ein echter Klimaschock für Oscar. Er wird nun einige Tage zuhause verbringen und ab 2. Februar (Mannschaftsvorstellung) wieder in wärmere Gegenden umziehen.
Mit seinen Teamkameraden bestreitet er in Donoratico/Toscana ein Trainingslager vor dem ersten Renneinsatz in Europa dem Rennen in Donoratico

Quelle: RO

25.01.98 Camenzind-Homepage im "Tour"

Der Sportjournalist Pascal Meisser hat in der neusten Ausgabe des Radsportmagazins "TOUR" mit einem Report über den Radsport im Internet begonnen. Die Homepage von Oscar Camenzind wird darin auf einer ganzen Seite vorgestellt. Nachzulesen ist der Bericht auch unter www.velomedia.ch/tour.

24.01.99 Camenzind in beendet "Down Under" auf Platz 31.

Stuart O´Grady, selber Australier,  hat die Tour Down Under in Australien mit 21 Sekunden Vorsprung vor dem Dänen Jesper Skibby gewonnen. Der Oscar Camenzind verlor in der Schlussetappe, einem Rundstreckenrennen auf der Autorennstrecke von Adelaide, fast eine
Viertelstunde und belegt im Schlussklassement den 31. Rang.

24.01.98 Camenzind an der Tour Down Under auf Rang 26.

In der 5. und vorletzten Etappe der Down-Under-Rundfahrt in Australien verbesserte sich
Radweltmeister Oscar Camenzind vom 48. auf den 26. Gesamtrang. Camenzind beendete das Teilstück in einer kleinen Gruppe als 31. mit 2:35 Rückstand auf Etappensieger Stuart O'Grady (Au), der Leader bleibt.

Tour Down Under (Au). 5. Etappe, Nuriootpa - Tanunda (162 km): 1. Stuart O'Grady (Au) 3:59:53. 2. Christian Andersen (Dä). 3.
Jean- Marc Rivière (Neukaledonien). 4. Nicolay Bo Larsen (Dä). 5. Massimiliano Mori (It). 6. Alexander Winokurow (Kas). Ferner: 31.
Oscar Camenzind (Sz) 2:35.

Gesamtklassement: 1. O'Grady 16:23:28. 2. Jesper Skibby (Dä) 0:15. 3. Magnus Backstedt (Sd) 0:29. 4. Duncan Smith (Au) 0:57. 5. Andersen 1:25. 6. Bo Larsen 2:09. Ferner: 26. Camenzind 4:47.

22.01.99 - Zentralschweizer Sportler des Jahres

Im Rahmen einer sehr schönen und hervorragend organisierten Gala im Casino Luzern wurde Oscar erneut als Zentralschweizer Sportler des Jahres erkoren. Zweiter wurde wie schon bei der Wahl zum Schweizer Sportler des Jahres der Leichtathlet André Bucher. Gewählt haben die zentralschweizer Sportjournalisten sowie die Leser der mitorganisierenden Neue Luzerner Zeitung und ihrer regionalen Kopfblätter. Durch den von der Zentralschweizer Sport-Fondation und der Neuen Luzerner Zeitung veranstalteten Anlass führte gekonnt, locker und mit viel Charme und Witz "Beni national" Beni Thurnheer. Stellvertretend für den in Australien weilenden Oscar nahmen dessen Eltern sowie Freundin Angela Oeschger den Preis entgegen.

18.01.98 Oscar Camenzind ab Dienstag im Hitzetest

(si/oba) Ungewöhnlich früh nehmen einige Profiradsportler die neue Saison in Angriff. Tour Downunder heisst die Rundfahrt, die sie ab Dienstag in Südaustralien in sechs Etappen über 762 km führt. Mit von der Partie bei diesem Hitzetest ist auch Strassen- Weltmeister Oscar Camenzind.

Anlocken lassen hatte sich der Schwyzer und mit ihm Berufskollegen der Teams Crédit Agricole (Frédéric Moncassin), Once (Laurent Jalabert), Saeco (Mario Traversoni), Casino (Stéphane Barthe, Jann Kirsipuu), BigMat-Auber (Thierry Bourguignon), Palmans (Scott Sunderland), Jack & Jones (Michael Blaudzun), Team Deutsche Telekom (Erik Zabel) von den Aussichten auf Wärme sowie bezahlte Reise und Unterkunft.

Was die Fahrer im Südwesten des fünften Kontinentes aber antrafen, schockierte sie. Ende der letzten Woche kletterte die Temperatur bis auf 43 Grad. Ein Training war deshalb nur unmittelbar nach Sonnenaufgang möglich. Die Hitze setzte den Radprofis dermassen zu, dass beispielsweise der deutsche Sprinter Erik Zabel sofort wieder die Rückreise nach Europa antreten wollte. Erst auf inständiges Bitten der Veranstalter liess sich der Deutsche dazu bewegen, doch in Australien zu bleiben.


Tour Downunder. Der Etappenplan.

Dienstag, 19. Januar: 1. Etappe, Adelaide - Adelaide (42,5 km)
Mittwoch, 20. Januar: 2. Etappe, Norwood - Strathalbyn (138,5 km)
Donnerstag, 21. Januar: 3. Etappe, Glenelg - Victor Harbor (149,5 km)
Freitag, 22. Januar: 4. Etappe, Port Adelaide - Gawler (149,5 km)
Samstag, 23. Januar: 5. Etappe, Nuriotoopa - Tanunda (162 km)
Sonntag, 24. Januar: 6. Etappe, Adelaide - Adelaide (120 km)

Totaldistanz: 762 km.

Quelle: blue window

12.01.99 Grosse Hitze in Australien

Heute kam Weltmeister Oscar Camenzind mit dem Lampre-Team in Adelaide an, wo zur Zeit die grösste Hitze seit 90 Jahren herrscht. Dort startet er am 19. Januar zusammen mit anderen namhaften Fahrern zur Tour Down Under.

11.01.99 Oscar Camenzind erstmals Down Under

Am Sonntag, 10. Januar ist Oscar mit zehn Teammitgliedern nach Australien geflogen. Nach einem Trainingsaufenthalt steht die Tour Down Under in der Region um Adelaide.

Am 28. Januar kehrt Oscar wieder nach Zürich zurück. Bereits am 31. Januar trifft er sich wieder mit dem Team zum Abflug nach Belgien wo am 1. Februar das Team der Presse vor- gestellt wird. Am 2. Februar findet dann in der Umgebung von Mailand die Vorstellung auf italienischem Boden
statt bevor einige Tage vor dem nächsten Rennen zuhause Zeit und Möglichkeit besteht sich von der australischen Hitze und vor allem den grossen Reisestrapazen trainierenderweise zu erholen und sich an das hiesige Klima zu gewöhnen. Dann geht es weiter nach Donoratico in der
Toscana für die weitere Saisonvorbereitung und die ersten Rennen.

Am 9. Januar fand in Arona (I) die Auslieferung der Teambekleidung und gleichzeitig ein erster Fototermin für Mannschaft und Presse statt. Wir hoffen schon bald die neusten Bilder von Oscar auf der Homepage präsentieren zu können.

Fest steht jetzt die endgültige Zusammensetzung der Mannschaft in diesem Jahr mit den Teamkameraden:

Matteo Algeri / Franco Ballerini / Raivis Belohvosciks / Simone Bertoletti / Massimo Codol / Marco Delle Vedova / Ludo Dierckxens / Matteo Frutti / Robert Hunter / Gabriele Missaglia / Pavel Padrnos / Gianluca Pianegonda / Mariano Piccoli / Marco Pinotti / Marco Serpellini / Zbigniew Spruch / Jan Svoroda und Johan Verstrepen

04.01.99 Stressiges Programm für Oscar

Ein stressiges Programm steht Oscar in den nächsten Wochen bevor. Am 8. Januar 1999 trifft er abends erneut auf seine neue Mannschaft in Arona, wo am 9. Januar die Mann- schafts- und Portraitaufnahmen gemacht werden. Abends ist die Rückkehr in die Schweiz geplant, um am 10. Januar ab Zürich via Kuala Lumpur nach Australien zu fliegen.

Nach einem Trainingsaufenthalt steht die Tour Down Under (siehe Rennprogramm) an und am 28. Januar kehrt Oscar wieder nach Zürich zurück. Bereits am 31. Januar trifft er sich wieder mit dem Team zum Abflug nach Belgien wo am 1. Februar das Team der Presse vor- gestellt wird.

Am 2. Februar findet dann in der Umgebung von Mailand die Vorstellung auf italienischem Boden statt,  bevor einige Tage vor dem nächsten Rennen zuhause Zeit und Möglichkeit besteht sich von der australischen Hitze und vor allem den grossen Reisestrapazen trainierenderweise zu erholen und sich an das hiesige Klima zu gewöhnen.

Dann geht es weiter nach Donoratico in der Toscana für die weitere Saisonvorbereitung und die ersten Rennen.