Oscar Camenzind
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26.11.2000 - Camenzind am Sechstagerennen in Zürich

Morgen startet Oscar Camenzind als Dreier-Team zusammen mit McGrory/Gilmore am Zürcher Sechstagerennen. Nach seiner mehrwöchigen Trainingspause und seinen Ferien zusammen mit Freundin Angela darf man von ihm aber wohl kaum einen sieg erwarten!

29. 10. 2000 Frank Vandenbroucke wird Teamkollege Camenzinds

Der belgische Radprofi Frank Vandenbroucke hat bei Lampre-Daikin einen Einjahres-Vertrag unterzeichnet und wird demzufolge ein Teamkollege von Oscar Camenzind. Der innert eines Jahres von der Position 3 der Weltrangliste auf den 151. Rang abgestürzte Belgier soll die Zusicherung erhalten haben, im nächsten April insbesondere die klassischen Eintagesrennen in Frankreich und seinem Heimatland bestreiten zu können.

16. 10. 2000 - Italienische Radrennen abgesagt

Die für den 18. und 19. Oktober geplanten Radrennen Mailand- Turin und die Piemont-Rundfahrt, bei denen auch Oscar Camenzind gestartet wäre, sind wegen der Flutkatastrophe in Norditalien abgesagt worden. Diese Massnahme wurde ergriffen, um die Hilfsaktionen und Rettungsarbeiten der Behörden und der Polizei nicht zu behindern. Die Lombardei-Rundfahrt vom 21. Oktober als traditioneller Saisonabschluss steht vorläufig noch termingemäss auf dem Programm.

15.10.00 - Oscar Camenzind fühlt sich für die WM bereit

Oscar Camenzind hat nach der Rückkehr aus Sydney während einer Woche "fast nur geschlafen", wie er sagt. "Ich war völlig kaputt, und erst nach einer Woche hatte ich auf dem Velo wieder ein einigermassen gutes Gefühl." Das war vor zehn Tagen. Seither hat er sich beim Weltcuprennen Paris-Tours selbst überrascht und mit harten Trainings an seiner Form gefeilt. "Ich bin bereit", sagt er. Seit er 1996 als Profineuling die grosse Schweizer Attacke bei der WM von Lugano während fast hundert Kilometern angeführt hat, weiss er, dass die WM sein Rennen ist. Das stimmt ebenso zuversichtlich wie der Blick aus dem Fenster: Es regnet. "Mir soll das recht sein", sagt er. Bei ähnlichen Bedingungen wurde er 1998 in Valkenburg Weltmeister.

Camenzind wird einer jener Schweizer sein, die all ihre Kräfte für das Finale auf den letzten vier Runden sparen werden, wenn die Fahrer über 200 Kilometer in den Beinen haben und die Härte entscheidet. Markus Zberg, der die Strecke von Plouay, auf der er 1999 beim GP Ouest France den zweiten Platz belegt hatte, bestens kennt, wird der zweite Leader sein, MvZ-Sieger Laurent Dufaux der dritte. Mauro Gianetti wird als "capitaine de route" wirken, dabei aber mehr an sich selber denken als vor einem Jahr.

27.09.00 Enttäuschung nach dem Oympia-Rennen in Sydney

"Es war wohl eine falsche Entscheidung, die Vuelta fertig zu fahren. Ich war heute einfach zu wenig spritzig, um in die Entscheidung eingreifen zu können. Es war leider nicht mein Tag!" sagte ein enttäuschter Oscar Camenzind nach dem Rennen, das er auf Rang 38 beendete. 

03.09.00 - Absage fürs olympische Zeitfahren

Oscar Camenzind ist neu als 27. zweitbester Schweizer im Gesamtklassement der Vuelta. Nach seinem 43. Platz in der Prüfung gegen die Uhr (3:43 zurück) hat der Schwyzer definitiv seine Absage für das olympische Zeitfahren in Sydney bekanntgegeben.

20.08.00 - Nach der "Züri Metgete" Studiogast im Sportpanorama

Nach dem heutigen Weltcup-Rennen in Zürich der "Züri Metzgete" wird Oscar Camenzind Studiogast im Sportpanorama sein.
Übertragung des Weltcup-Rennens um 15.15 Uhr auf SF2 und des Sportpanoramas um 18.30 Uhr auf SF1.

15.08.00 - Sydney-Vorschlag mit Camenzind und Zülle

Der Schweiz. Rad- und Motorfahrer-Bund SRB schlägt dem Schweizerischen Olympischen Verband SOV Oscar Camenzind, Laurent Dufaux, Mauro Gianetti, Markus Zberg und Alex Zülle zur Teilnahme am olympischen Strassenrennen in Sydney vor. Camenzind und Zülle sollen zudem im Zeitfahren eingesetzt werden. Das Aufgebot erfolgte auf Grund des Vorschlages von Coach Wolfram Lindner in Absprache mit dem Selektionsgremium (Rocco Cattaneo, Thomas Burch) des nationalen Radsport-Verbandes.

12.08.00 - Weltcuppunkte für Oscar Camenzind in San Sebastian

Mit einem Angriff auf den letzten zwei Kilometern entschied Ausreisserkönig Erik Dekker das siebte Weltcuprennen in San Sebastian im Alleingang für sich. Vier Sekunden hinter dem Holländer sicherte sich der Belgier Andrej Tschmil im Sprint einer grösseren Verfolgergruppe Platz zwei vor Romans Vainsteins (Lett).

Eine Woche vor der Meisterschaft von Zürich blieben die sechs gestarteten Schweizer ohne Exploit. Einzig Oscar Camenzind klassierte sich als 14. in den Weltcup-Punkterängen. Der Tour de Suisse-Sieger zeigte sich vor allem in der Schlussphase einige Male an der Spitze des Rennens. Im Gegensatz zu Hamburg vor einer Woche, als Camenzind mit seinem Tempoforcing seinem Teamkollegen Gabriele Missaglia den Weg zum Sieg ebnen konnte, blieb die Arbeit des Schwyzers in Spanien ohne Folgen. Neben Camenzind erreichte auch der Romand Laurent Dufaux (30.) das Ziel in der ersten Gruppe.

San Sebastian (Sp). 7. Weltcuprennen (230 km):1. Erik Dekker (Ho) 5:16:01 (43,669 km/h). 2. Andrej Tschmil (Be) 0:04 zurück. 3. Romans Vainsteins (Lett). 4. Paolo Bettini (It). 5. Oscar Freire (Sp). 6. David Cañada (Sp). 7. Davide Rebellin (It). 8. Andrej Kiwilew (Kas). 9. Miguel Angel Martin Perdiguero (Sp). 10. Peter Farazijn (Be). 11. Igor Pugaci (Mol). 12. Unai Etxebarria (Ven). 13. David Clinger (USA). 14. Oscar Camenzind (Sz)

08.08.2000 - Vertrag bei Lampre verlängert

Der Tour-de-Suisse-Sieger Oscar Camenzind bleibt bis 2002 bei Lampre.
Der 28-jährige Schwyzer unterschrieb bei der italienischen Sportgruppe einen neuen Zweijahres-Vertrag.

30.07.00  Nach dem Paarzeitfahren in Karlsruhe in den Top 20 in Bühl

Der Italiener Gianni Faresin hat in Bühl/GER den Luk-Cup über 194 km vor Lokalmatador Jan Ullrich gewonnen. Auf Rang drei fuhr Paolo Lanfranchi/ITA. Die Schweizer Armin Meier, Oscar Camenzind und Roland Müller kamen auf die Ränge 13, 17 und 25. 

23.07.00 - A travers Lausanne als erstes Rennen der 2. Saisonhälfte

Am nächsten Dienstag steigt Oscar Camenzind nach seiner Zwangspause, weil er die Tour de France nicht fahren konnte, in Lausanne wieder ins Renngeschäft ein. Das zweiteilige Zeitfahren "A travers Lausanne" führt vom

25.06.00 - Schweizer Elite-Strassenmeisterschaft - Camenzind mit generöser Fahrweise

Auf der anspruchsvollen Rundstrecke schaffte Zberg erst in der zweitletzten von 12 Runden den Anschluss zur Spitzengruppe wieder. In der einzigen Abfahrt schloss Zberg zusammen mit Tour de Suisse- Sieger Oscar Camenzind und Uwe Straumann zu einer sieben Fahrer umfassenden Vorhut mit Strauss, Beuchat, Roland Meier, Sven Montgomery, Mauro Gianetti, Daniel Schnider und Felice Puttini auf. Zuvor hatte sich Zberg während des ganzen Rennens stets in der Defensive befunden. «Ich hatte aber nie Angst, dass es mir nicht reichen könnte», sagte Zberg. Im Sprint liess er seinen Kontrahenten keine Chance und gewann deutlich.

Nach einer eher missglückten Frühjahrssaison erzielte der letztjährige WM-Zweite Zberg damit seinen ersten Saisonerfolg ausgerechnet an der Landesmeisterschaft. Letztmals hatte der in Gunten BE wohnhafte Urner im vergangenen Oktober das Strassenrennen Mailand-Turin gewonnen. «Dies motiviert mich nun zusätzlich für die Tour de France», so Zberg, der in sechs Tagen zu seiner ersten Frankreich-Rundfahrt starten wird. «Ich versuche, möglichst gut über die ersten zwei Wochen zu kommen, um vielleicht in der letzten Woche etwas zu wagen», sagte der 26-Jährige. Zudem hofft er, mit einer guten Form für die Herbst-Classiques aus der Tour zu kommen.

Zu den Animatoren des Rennens gehörten andere Fahrer. Vor allem der zweifache Landesmeister Camenzind, der seine gute Verfassung aus der Schweizer Landesrundfahrt konservieren konnte, und Alex Zülle sorgten mit ihrem Tempoforcing auf dem 3 km langen Anstieg nach Galten dafür, dass sich bereits nach 30 km eine grössere Spitzengruppe vom Feld absetzen konnte.

Dies war insofern für den weiteren Rennverlauf von Bedeutung, dass diese Vorhut trotz wechselnder Besetzung bis zum Schluss an der Spitze des Rennens blieb. Diese vielen Vorstösse führten auch dazu, dass am Schluss ein beachtlicher Durchschnitt von über 41 Stundenkilometern registriert wurde. Während Camenzind bis ans Ziel mit der Spitze mithalten konnte, liess sich Alex Zülle bereits bei Rennhälfte zurückfallen und erreichte das Ziel als 20. mit über vier Minuten Rückstand. Dennoch beruhigte Zülle nach dem Rennen: «Mein Formaufbau für die Tour de France verläuft plangemäss.»

1. Markus Zberg (Gunten) 4:21:24 (41,277 km/h)
2. Marcel Strauss (Oberstammheim)
3. Roger Beuchat (Court). 4. Daniel Schnider (Habschwanden)
5. Felice Puttini (Camignol o)
6. Mauro Gianetti (Riazzino)
7. Uwe Straumann (Wädenswil)
8. Oscar Camenzind (Gersau), alle gleiche Zeit
9. Roland Meier (Windlach) 0:10 zurück
10. Sven Montgomery (Burgdorf) 0:11

114 gestartet, 53 klassiert

23.06.00 Morgen ist es soweit - Siegerfeier und World Champions Day in Gersau

Morgen Samstag findet in Gersau der World Champions Day statt. Der Tour de Suisse- Sieger hat zusammen mit seinem OK alle Weltmeister der Schweiz nach Gersau eingeladen. Alle sind herzlich eingeladen zu diesem einmaligen Anlass. Bist du auch dabei?

22. 06. 00 “Ösi” wieder auf Erfolgskurs

Eigentlich wollte er in dieser Saison nach der Enttäuschung im letztjährigen Giro d'Italia auf die Classiques setzen, nun aber hat Oscar Camenzind die viertgrösste Landes-Rundfahrt der Welt gewonnen. Mit dem Sieg in der Tour de Suisse 2000 schloss der Schwyzer an die famosen Darbietungen im Herbst 1998 an, als er nach dem Triumph an der Strassen-WM auch noch die Lombardei-Rundfahrt, eines der fünf Monumente im Radsport, für sich entschieden hatte.

[bluewindow] - Im vergangenen Jahr erging es Camenzind ähnlich wie den meisten seiner Vorgänger als Weltmeister. Mit bloss zwei Siegen (eine Etappe in der Tour de Suisse, eine in der Trentino-Rundfahrt) vermochte auch der Schweizer den Fluch des Regenbogentrikots nicht abzuschütteln. Sein grosses Saisonziel 1999 - mindestens einen Podestplatz im Giro d'Italia - verfehlte er deutlich. Dazu kam die hinlänglich bekannte “Abfallsack-Affäre” in der Tour de Suisse, an der Camenzind noch lange kauen sollte.

Dass er ein Fahrer von Klasse ist, hatte Camenzind freilich schon früher bewiesen. An der letzten Amateur-WM 1995 belegte er Platz 11 und sicherte den Schweizern nicht nur das volle Startkontingent im olympischen Strassenrennen von Atlanta, sondern vielmehr ebnete er dadurch Pascal Richard den Weg zur Goldmedaille. Schon in seinem ersten Profijahr 1996 wurde Camenzind für die Tour de France nominiert. Erstmals ins Rampenlicht rückte der Innerschweizer, als er an der Strassen-WM im gleichen Jahr in Lugano in der Vorhut mit dem nachmaligen Weltmeister Musseuw und Silbermedaillen-Gewinner Mauro Gianetti während 50 km für Tempo sorgte und die nachjagende, hochkarätig besetzte Squadra aus Italien praktisch im Alleingang in Schach hielt.

Vorab jene Leistung im Tessin trug Camenzind 1997 einen Vertrag bei der renommierten italienischen Sportgruppe Mapei ein. Schon in jenem Jahr stand er dem Sieg in der Tour de Suisse sehr nahe. In seinem erst zweiten Profijahr fehlte ihm aber noch die Courage, um gegen die Strategien der Teamleitung zu opponieren und Mannschaftsgefährten wie etwa Gianni Bugno zur Führungsarbeit aufzufordern. Sein Sportlicher Leiter liess auf dem Weg nach La Chaux-de-Fonds eine Fluchtgruppe mit dem späteren Sieger Agnolutto und Mapei-Fahrer Valentino Fois gewähren, der junge Italiener vermochte im Fortgang der Tour den Vorsprung aber nicht zu halten. “Es war eine grosse Enttäuschung”, sagt Camenzind heute. “Ich war noch jung. Aber ich habe sehr viel aus jener Tour gelernt. Wenn ich mich seither in guter Verfassung fühlte, forderte ich die Teamkollegen stets zum Arbeiten auf.” Fois wurde später übrigens des Dopings überführt.

Das Jahr 1998 mit den schon erwähnten Erfolgen und dem vierten Gesamtrang im Giro d'Italia als Gregario des Russen Pawel Tonkow war die bislang stärkste Saison von Camenzind. Nach dem missglückten 1999 besann er sich seiner ursprünglichen Stärke, der Eintagesrennen. In den Classiques lief es Camenzind nicht einmal schlecht, das Wettampfglück war ihm indes nicht hold; er musste sich mit den Plätzen 11 (Flandern-Rundfahrt), 13 (Lüttich-Bastogne- Lüttich) und 15 (Flèche Wallone) begnügen. Zu allem Übel zwang ihn Mitte April auch noch eine schwere Erkältung für zwei Wochen ins Bett. Die ganze Form war weg, sodass er nurmehr vom Tour-de-Suisse- Sieg zu träumen wagte. Dank seiner Qualitäten am Berg, dem für seine Verhältnisse gut ausgefallenen Zeitfahren, dem Mut, am Albula selber in die Offensive zu schreiten, aber auch dank dem uneigennützigen Einsatz seines Teamkollegen Gilberto Simoni, dem zweifachen Giro-Dritten aus Italien, zwang Camenzind das Schicksal in die Knie.

Oscar Camenzind
Geboren am 12.9.1971 in Schwyz. - Erfolge. Amateur. 1995: WM-11. - Profi. 1996 (Sportgruppe Panaria): Winterthur, 3 Etappen GP Tell, Teilnahme Tour de France. - 1997 (Mapei): 2 Etappensiege Tour de Suisse, 3 Tage Leader, 2. Schlussklassement, Schweizer Meister, Gesamtsieger GP Tell, 2 Etappen Österreich-Rundfahrt. - 1998 (Mapei): Gesamt-4. Giro d'Italia, Strassen-Weltmeister, 1. Lombardei-Rundfahrt. - 1999 (Lampre): 1 Etappe und Gesamt-5. Tour de Suisse, 1 Etappe Trentino- Rundfahrt.

Diese Saison (Lampre): 20. Schlussklassement Mittelmeer- Rundfahrt (13.2.). 78. Marseille (Fr/20.2.). 20. Schlussklassement Valencia-Rundfahrt (26.2.). 103. Almeria (Sp/27. 2.). 13. Siracusa, Trofeo Pantalica (It/4.3.). 28. Schlussklassement Tirreno - Adriatico (15.3.). 28. Mailand - San Remo (18.3.). 26. Schlussklassement 3 Tage von La Panne (Be/30. 3.). 11. Flandern- Rundfahrt (2.4.). 15. Flèche Wallonne (12.4.). 13. Lüttich-Bastogne- Lüttich (16.4.). 1. Tour de Suisse (22.6.)

31. 05. 2000 - Camenzinds Team nicht an der Tour de France

Die italienische Radsportgruppe Lampre mit dem Schweizer Profi Oscar Camenzind wurde von den Organisatoren der Tour de France überraschend nicht berücksichtigt.

In einer ersten Reaktion bezeichnete Pietro Algeri, der Sportliche Leiter von Lampre, die Nichtnominierung als inakzeptabel und in sportlicher Hinsicht nicht nachvollziehbar. Er werde deswegen den UCI-Präsidenten Hein Verbruggen kontaktieren.

Lampre ist in der vom internationalen Rad-Verband UCI publizierten Weltrangliste an sechster Stelle klassiert. Neben Camenzind stehen bei den Italienern mit dem tschechischen Sprintspezialisten Jan Svoroda und dem belgischen Meister Ludo Dierckxsens weitere Topfahrer unter Vertrag.

Als letzte Teams wurden Bonjour (Fr), Memory Card (Dä) und die spanische Equipe Kelme eingeladen. Zum Start der “Grande Boucle”, der wichtigsten Landesrundfahrt (1. bis 23. Juli), sind nur zwanzig Mannschaften zugelassen. Das Team Lampre wird lediglich als Ersatz geführt.

Komplettes Teilnehmerfeld der Tour de France 2000 (1. bis 23. Juli)

Frankreich: AG2R, Cofidis, Crédit Agricole, Festina, La Française des Jeux, Bonjour.
Italien: Mapei, Mercatone Uno, Polti, Saeco, Vini Caldirola.
Spanien: Banesto, ONCE, Kelme.
Holland: Farm Frites, Rabobank.
Deutschland: Telekom.
Belgien: Lotto.
USA: US Postal.
Dänemark: Memory Card.

20.05.00 - Oscar wieder voll im Training

Oscar hat seine schwere Grippe überwunden und konnte sein Training allmählich wieder steigern. Wenn auch die Krankheit einen grossen Rückschlag bedeutet und die Form neu aufgebaut werden muss kann Oscar trainingsmässig wenigsten gut vorbereitet in die nächsten Rennen, Bank Austria Tour und Tour de Suisse gehen.

26.04.00 - Einstieg in den Rennbetrieb in Österreich

Nach seinem krankheitsbedingten Forfait für das Amstel Gold Race, Gippingen und die Tour de Romandie will Oscar an der Österreich Rundfahrt (05.06. - 11.06.) wieder in den Rennbetrieb einsteigen. Darauf sind die Tour de Suisse und wahrscheinlich die Tour de France auf dem Programm. Wir wünschen auf jeden Fall gute Besserung und viel Elan für den neuerlichen Formaufbau.

20.04.00 - Grippe! Kein Amstel Gold Race für Ösi

Eine schwere Grippe mit hohem Fieber und Erkältung verunmöglicht Oscar den Start am AMSTEL GOLD RACE von Ostersamstag. Er liegt im Bett und kann zur Zeit auch nicht trainieren. Schade, denn Oscar hat sich auf eine Rückkehr in die Gegend seines bisher grössten Triumpfes sehr gefreut. Damit müssen auch die Ambitionen auf den Gesamtweltcup wohl begraben werden. Oscar hofft immerhin für die nächsten Rennen in der Schweiz GP Kanton Aargau in Gippingen (30. 4.) und die anschliessende Tour de Romandie (2. - 7. 5.) wieder fit zu sein.

02.04.00 - Elfter Rang an der Flandern Rundfahrt

Eine sehr gute Leistung erbrachte Oscar Camenzind an der Flandern Rundfahrt. Bei seiner erst zweiten Teilnahme erreichte der Schwyzer das Ziel bereits mit der Spitze, nachdem er vor vier Jahren als Neoprofi mit über 18 Minuten Rückstand als 92. klassiert wurde. "Für ein gutes Resultat an der Flandern-Rundfahrt braucht es vor allem zwei Sachen: Viel Erfahrung und Rennglück", stellte Camenzind fest.

22.03.00 - Neuer MITSUBISHI 

Oscar gibt seinen treuen Begleiter nach mehr als 70'000 pannenfreien (aber nicht ganz bussenfreien) Kilometern zurück. Sein Car-Sponsor MITSUBISHI übergab ihm am Mittwoch, 22. März einen nigelnagelneuen MITSUBISHI PAJERO 6230, ein Auto in das sich Oscar am Pressetag des Autosalons in Genf "verguckt" hat. Neu ist also "Oesi" mit einem Offroader auf der Piste und repräsentiert seinen Autosponsor MITSUBISHI. 

Quelle: RO

19.03.00 - Weltcupauftakt nicht ganz gelungen

Trotz einer Superform gelang der Auftakt in die Weltcupsaison 2000 nicht ganz wunschgemäss. Zwar erreichte Oscar das Ziel in San Remo zeitgleich mit dem Sieger aber ein Sturz, 70 km vor dem Ziel, verbunden mit dem Verlust von anderthalb Minuten durch den Radwechsel kosteten zuviel Substanz, um im Finale noch eine entscheidende Rolle spielen zu können. 

Nun warten aber die nächsten belgischen Klassiker nämlich am 2. April die Flandern-Rundfahrt, am 12. April die Flèche Wallonne und am 16. April Lüttich - Bastogne - Lüttich, Rennen, vor allem das letztgenannte, welche Oscar sicherlich besser liegen als Mailand - San Remo. Auch das Amstel Gold Race vom 22. April ist auf Oscars Fähigkeiten zugeschnitten, wurde er doch auf einem teilweise identischen Kurs in Valkenburg Weltmeister. 

Der April ist also für Oscar ein sehr wichtiger Monat, denn hier fällt eine Vorentscheidung für die Fortsetzung im Gesamtweltcup, welcher ab August mit HEW-Classics Hamburg, San Sebastian und "Züri Metzgete" zum Finale startet.

Quelle: RO

11.03.00 - Dickes menschliches Lob für Oesi

Ende November 1999 stellte sich Oscar am Betriebsleiterseminar des Verbandes schweizerischer Gemüseproduzenten als Talk-Gast zur Verfügung. Dies aus Anerkennung, dass die Kaderleute der Gemüsebauer ihr Seminar in seinem Heimatort Gersau abhielten. Er erhielt für seinen Auftritt eine wirklich
t o l l e R e s o n a n z
47 % der Teilnehmer (alles Kaderleute) erteilten die Bestnote 6 bezüglich Inhalt seines Vortrages und 41 % gaben ihm Note 6 für die Art der Darbietung. Dazu schrieb das Verbandsorgan "Der Gemüsebauer" in seinem Rückblick auf das Seminar folgenden
A b s c h n i t t 
" Der Abschluss des ersten Seminartages war traditionell einem nicht gemüsebauspezifischen Thema gewidmet. Dieses Jahr durften wir den Radweltmeister Oscar Camenzind in seinem Heimatort Gersau empfangen. Zusammen mit seinem Manager präsentierten sie ein Video und gaben offen Auskunft zu allen möglichen Fragen bezüglich Radsport. Es war eine sehr eindrückliche Begegnung mit einem ausserordentlich sympathischen Sportler. " Quelle: RO

10.03.00 - "Heute war nicht mein Tag!"

Oscar war heute am Tirreno-Adriatico bis etwa 2 km vor dem Ziel zuvorderst mit dabei und kickte mit. Doch dann war plötzlich Schluss. "Ich hatte zwar gute Beine, blieb aber aus unerklärlichen Gründen fast stehen und verlor dann auf dem letzten Kilometer noch fast eine Minute." Der 48. Etappenrang ist nicht ganz das, was sich Ösi heute erhofft hat.

09.03.00 - Gut gelaunter Camenzind nach dem Sieg von Svoroda

Nach dem Sieg von Teamkollege Jan Svoroda in der 2. Etappe des Tirreno-Adriatico war Oscar Camenzind heute am Telefon gut gelaunt. Ein Etappensieg tut der ganzen Mannschaft gut. Oscar selber läuft es sehr gut, vor allem in der ersten Etappe war er immer an vorderster Front anzutreffen. Leider zahlte sich die Arbeit noch nicht als Resultat aus. Das soll sich aber in der morgigen Bergetappe ändern, da will Ösi wieder angreifen. Vielleicht schaut diesmal etwas Zählbares heraus.

01.02.00 - Oscar Camenzind lädt alle Schweizer Weltmeister nach Gersau ein.

Einmal mehr findet in Gersau ein Anlass der besonderen Art statt. Am 24. Juni 2000 treffen sich in Gersau unter dem Patronat von Rad-Weltmeister des Jahres 1998, Oscar Camenzind, alle noch lebenden Weltmeister der Schweiz zu "GERSAU'S WORLD CHAMPIONS DAY".

27.02.00 - Oscar heute an der Clasica de Almeria

Nach dem ermutigenden, dem momentanen Trainingsstand entsprechenden 20. Gesamtrang an der Valencia-Rundfahrt fuhr Oscar heute die Clasica de Almeria. Er attackierte bei Kilometer 30, wurde aber bald wieder gestellt. Sein Teamkollege Jan Svoroda erreichte im Schlusssprint Rang zwei vor Markus Zberg. Gewonnen hat das Rennen der Spanier Isaac Galvez. 
Oscars nächstes Rennen ist die Trofeo Pantalica am 4. März.

24.02.00 - 3. Etappe der Valenciana: Oscar Camenzind auf Rang acht

Der spanische Weltmeister Oscar Freire (Mapei) hat die dritte Etappe der Valencia-Rundfahrt von Calpe nach Xativa über 186 km im Sprint für sich entschieden. Oscar Camenzind kam als bester Schweizer auf Rang acht.
Gesamtklassement (24.02.) 1. Giuseppe Di Grande ESP 13:35'38" 2. Laurent Jalabert FRA + 2" 3. Pasqual Llorente ESP gl.Z. 14. Oscar Camenzind SUI 29" 17. Laurent Dufaux SUI gl.Z. 27. Markus Zberg SUI 3'34" 39. Armin Meier SUI 4'43" 80. Roland Meier SUI 14'05" 84. Niki Aebersold SUI 15'17"

21.02.00 Morgen Start zur Valencia Rundfahrt 2000

Morgen Dienstag startet Oscar in Sagunto zur Valencia-Rundfahrt. Sie dauert bis zum Samstag 26. Februar.

19.02.00 - Tour du Haut Var - Flucht wurde nicht belohnt

Nach rund 70km setzten sich an der Tour du Haut Var am Anstieg der "Mauer" von Montauroux Nocentini und Camenzind vom Feld ab. Bei KM 100 lag das italienisch-schweizerische Duo mit einem Vorsprung von 2:43 Minuten an der Spitze, doch ab da kam der Wind von vorn und der Vorsprung begann langsam aber sicher zu schmelzen und die Flucht war zum Scheitern verurteilt.

15.02.00 - Nardello gewinnt die Trofeo - Camenzind auf Rang 15.

Der Italiener Daniele Nardello gewann die Trofeo Laigueglia, ein italienisches Saisoneröffnungsrennen. Im Dreiersprint mit Roberto Petito (It) und dem Kasachen Andrej Kiwilew schwang er obenauf. Der Schweizer Markus Zberg entschied den Sprint des Feldes für sich und klassierte sich im fünften Rang. Oscar Camenzind erreichte den 15. Rang.

Resultate
1. Daniele Nardello (It) 4:19:20 (40,711 km/h). 2. Roberto Petito (It). 3. Andrej Kiwilew (Kas), alle gleiche Zeit. 4. Taddej Valjavec (Slo) 0:09 zurück. 5. Markus Zberg (Sz) 0:25. 6. Ludovic Turpin (Fr). -- Ferner: 15. Oscar Camenzind (Sz), alle gleiche Zeit. - 190 gestartet, 71 klassiert.

06.02.00 - Interview vor dem Start in die neue Saison

Die Neue Luzerner Zeitung hat mit Oscar Camenzind am Wochenende vor der Mittelmeer-Rundfahrt gesprochen. Hier geht's zum Interview.

03.02.00 - Am nächsten Mittwoch gehts für Oscar Camenzind

Momentan trainiert Oscar Camenzind in seiner engeren Heimat, der Zentralschweiz, auf den bevorstehenden Saisonbeginn. Mit der Mittelmeer-Rundfahrt steht gleich ein Mehretappenrennen auf dem Programm. Wir wünschen Oscar einen guten Start und eine erfolgreiche Saison.

23.01.00 - Gutes Trainingslager in der Toscana

Das erste Trainingslager des Teams LAMPRE-DAIKIN in Marina di Grossetto in der Toscana ging am Freitag, 21. Januar zu Ende. Teammanager Giuseppe Saronni: "Die Rennfahrer haben sehr gut gearbeitet und konnten sich optimal auf die neue Saison vorbereiten". In der Tat waren die Bedingungen sehr gut und es konnte mit grosser Belastung optimal trainiert werden. Nun folgt für Oscar das

erste Rennen

am 9. Februar startet er zur "Tour Méditerranéen" (nächste Rennen) in Frankreich. Dieses traditionsreiche Rennen gilt als schwere Prüfung, sind doch auch grosse Steigungen wie etwa der berühmt-berüchtigte Mont Faron zu erklimmen. Wünschen wir Oscar eine tolle Saison 2000 mit vielen grossen Erfolgen. Er hat sich gewissenhaft und seriös auf die Ziele in diesem Jahr vorbereitet und ist sehr motiviert.

Quelle: RO

17.01.00 - "Camenzind will wieder angreifen - in ihm brennt's"

So titelt radsport-news.com in der heutigen Ausgabe in einer Saisonvorschau von Oscar Camenzind und dem LAMPRE-Team.

14.01.00 - Bericht aus dem Trainingslager

"Das Wetter hier in der Toscana ist ausgezeichnet (Ausnahme 1.Tag Regen). Am Morgen ist es jeweils noch recht frisch, während es im Laufe des Tages angenehme 10-15 Grad hat! Das Training verläuft soweit recht gut und ich fühle mich gegenüber anderen Jahren um diese Jahreszeit besser in Form. Ich hoffe, dass wir auch für die restlichen Tage hier noch optimale Bedingungen vorfinden werden. Uebrigens haben wir morgen den ersten richtigen Ruhetag (d.h. 2 Std. locker fahren) und meine Beine werden sich bedanken.......

Gruss Oesi"

03.01.00 - Italien statt Spanien

Aus organisatorischen Gründen wurde das erste Trainingslager der GS LAMPRE-DAIKIN von der Costa Almeria/Spanien in die Toscana verlegt. Es findet nun - auch mit Beginn 7. Januar - in der Provinz Grossetto statt.

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jonny.reichlin@mythen.ch, VC Gersau