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19.10.2002 - Ösi fährt aufs Lombardei-Podest

Oscar Camenzind fuhr in der 93. Auflage der Lombardei-Rundfahrt auf den hervorragenden 3. Rang. Gewonnen wurde das letzte Weltcuprennen der Saison vom grossen Favoriten Michele Bartoli aus Italien.


17.10.2002 - Zweiter bei Mailand-Turin

Oscar Camenzind hat den Sieg bei Mailand Turin (199 km) knapp verpasst. Der PHONAK-Fahrer wurde im Sprint nur vom Italiener Michele Bartoli geschlagen.


07.10.2002 - Ösi heute im "Sport aktuell"

Heute Abend strahlt das Schweizer Fernsehen auf SF2 um 22.20 Uhr im "Sport aktuell" eine Reportage über Oscar Camenzinds WM-Vorbereitung aus. Einschalten lohnt sich bestimmt.


24.09.2002 - Oscar Camenzind startete nicht mehr

Schwerer Schlag für die Erstdivisions-Mannschaft Phonak in der Spanien-Rundfahrt. Team-Captain Oscar Camenzind startete als Folge seiner am Sonntag erlittenen Sturzverletzungen am Dienstag an der Vuelta nicht mehr. Oesi war in der Equipe des dominanten Hörgeräteherstellers der Mann für das Gesamtklassement und ein Kandidat für einen Etappenerfolg.

Oesi Camenzind musste, nachdem er am Dienstagmorgen einen letzten, verzweifelten Versuch unternommen hatte, schweren Herzens auf die Weiterfahrt an der Vuelta verzichten. Der Ex-Weltmeister, der am Sonntag offenbar wegen David Millar brutal gestürzt war, klagte über starke Schmerzen im Oberschenkel und über noch nicht ausgeheilte Blessuren am Ellbogen. Entscheidend waren aber dann die Röntgenaufnahmen im Spital am Montagmorgen, bei denen man eine Entzündung im Hüftbereich feststellte.

Das Ausscheiden von Camenzind ist für Phonak nach der Aufgabe des starken Kletterers Gonzalo Bayarri ein weiterer, schwerer Schlag. Nun hoffen wir, dass Oscar Camenzind die Entzündung rasch auskurieren und nach vier oder fünf Tagen Pause wieder trainieren kann“. Verläuft alles nach Plan, müsste Camenzind die Weltmeisterschaften in Zolder (Be) und die Lombardei-Rundfahrt gemäss Freuler mit intakten Chancen in Angriff nehmen können. „Die gute Form ist vorhanden und geht in dieser Zeit bestimmt nicht verloren. Der im Moment verständlicherweise sehr enttäuschte Oesi wird auch rasch wieder zu einer guten Moral zurückfinden“, gibt sich Urs Freuler zuversichtlich.


08.09.2002 - Camenzind Dritter in der 2. Vuelta-Etappe

Im Finale der 2. Vuelta-Etappe lieferten sich Erik Zabel und Oscar Camenzind ein Ellbogenduell. „Auf der ansteigenden Zielgeraden hatte zum Reüssieren nur wenig gefehlt. Ich musste abbremsen und war im Moment etwas eingeklemmt. Für den weiteren Tourverlauf bin ich aber sehr zuversichtlich. Die Form ist da. Die Motivation ebenfalls. Zudem klappt das Teamwork bei Phonak bestens. Das lässt auch für die anderen Rennen hoffen“, meinte der Etappen-Dritte Oscar Camenzind.


05.09.2002 - Oscar Camenzind: „Meine Form ist top“

Oscar Camenzind als Aushängeschild der Erstdivisions-Mannschaft Phonak will vor Inangriffnahme der Vuelta keine voreiligen Prognosen abgeben. Trotzdem überwiegt bei ihm die Zuversicht.

Oesi befindet sich bereits seit Dienstag in Spanien. Am Mittwochabend meinte er: „Mit Bestimmtheit kann ich lediglich sagen, dass meine Form stimmt und top ist. Ich habe nach der „Züri-Metzgete“ eine kleine Ruhepause eingeschaltet und bin seither keine weiteren Rennen mehr gefahren. Dann stattete ich nochmals meinen Lieblingspässen Klausen und Pragel einen Besuch ab. Ich betrieb jedoch mein Klettertraining nicht mehr mit der gleichen Intensität, wie das während und nach der Tour de Suisse der Fall war“, erklärte Oscar Camenzind. Der Innerschweizer konnte sich beim Weltcuprennen in Zürich davon überzeugen, dass er eine solide Aufbauarbeit geleistet hat. „Eine Aufbauarbeit, die sich eigentlich jetzt auszahlen müsste. Bereits mein Gesamtsieg in der Sachsen-Tour war ja dank einem beispielhaften Teamwork ein Schritt in die richtige Richtung und ein Anknüpfen an frühere Erfolge“.

„In der ersten Woche wird alles kontrolliert“

Oscar Camenzind warnt davor, beim Mannschaftszeitfahren über 20 Kilometer einen Vergleich mit der Burgos-Rundfahrt anzustellen. „Der damalige, zweite Rang war bestimmt eine ausgezeichnete Leistung, zu der ich ebenfalls meinen Teil beitrug. Jetzt sind jedoch die Verhältnisse ganz anders. Es befinden sich doppelt so viele Mannschaften am Start. Das Niveau ist bedeutend höher. Man kann nicht Eier mit Früchten vergleichen. Auch unsere Equipe ist anders als bei der Burgos-Rundfahrt zusammengestellt. Das alles hindert uns aber nicht, mit einer einwandfrei funktionierenden Equipe abermals eine gute Leistung zu erzielen“.

Camenzind ist überzeugt, dass das Rennen in der Vuelta in der ersten Woche bis zur ersten Bergankunft kontrolliert wird. „Die Mannschaft Once wird sich den Sieg im Mannschaftszeitfahren nicht entgehen lassen. Dann sind die Fronten für die folgenden Tage bezogen“.

„Meine Chance kommt in den Bergetappen“

Oscar Camenzind sieht seine grosse Chance nicht bei Bergankünften, aber in den Bergetappen. „Dort muss ich meine Möglichkeiten in einer Gruppe ausspielen, die sich in den Bergen unweigerlich absetzen wird. Weil mir eine ausgeglichene Mannschaft zur Seite steht, bin ich sehr zuversichtlich, mein Ziel erreichen zu können. Es ist mein Bestreben, das Beste zu geben. Ich will mich für meinen gesundheitlich bedingten Ausfall während der ersten Saisonhälfte revanchieren und nun in der Vuelta meinem grosszügigen Sponsor Phonak leistungsmässig etwas zurückgeben“.

Interview: Peter Meier


28.08.2002 - Vuelta-Vorbereitung

Momentan schleift Oscar an seiner Vuelta-Form. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass man den Gersauer da und dort auf einem Pass antreffen kann. So geschehen auf dem Pragelpass im Muotathal, wo eine "Gümeler"-Gruppe des VC Ägeri ein paar Worte mit ihm wechseln und ein paar Bilder schiessen konnte.


16.08.2002 - Vorbereitung für "Züri Metzgete"

Camenzind wird die Burgos-Rundfahrt bereits einen Tag früher, nämlich am Donnerstag, beenden. "Ich tue dies, damit die Erholung für die Meisterschaft von Zürich für mich nicht zu knapp ausfällt. An der "Züri-Metzgete" will ich wirklich nichts dem Zufall überlassen und voll auf Sieg fahren. Habe ich kein solches, ehrgeiziges Ziel vor Augen, brauche ich gar nicht erst hinzugehen. Ein Spitzenergebnis muss auf jeden Fall drin liegen. Auf dieses grosse Ziel habe ich nun lange hingearbeitet. In Zürich müsste es meines Erachtens noch bedeutend
besser als beim Weltcuprennen vor einer Woche in San Sebastian gehen",
gibt sich Oesi zuversichtlich.


08.08.2002 - Bereit für San Sebastian

Ex-Weltmeister Oscar Camenzind hat in der Sachsen-Rundfahrt mit einem beeindruckenden Comeback auf sich aufmerksam gemacht. Der dort errungene Etappensieg und der grosse Beachtung findende Gesamterfolg waren auch das Produkt einer hervorragend funktionierenden Mannschaftsarbeit. Jetzt möchte der wieder zu grossen radsportlichen Taten zurückgekehrte Oesi am 10. August beim Weltcuprennen in San Sebastian glänzen. Dieses entspricht auch topografisch weitgehend seinen Wunschvorstellungen.

Heimatluft werden dort ebenfalls die spanischen Phonak-Fahrer Juan Carlos Dominguez und Oscar Pereiro verspüren. Reto Bergmann, Matthias Buxhofer, Iker Camano, Alexandre Moos und Dani Schnider komplettieren die Equipe. Alvaro Pino dirigiert die Truppe mit seiner grossen Erfahrung.


04.08.2002 - WC Hamburg

Oscar Camenzind ist beim Weltcup-Rennen in Hamburg knapp hinter der Spitze mit dem Hauptfeld ins Ziel gefahren und belegt den 41. Rang.


03.08.2002 - Nächste Rennen

Nach seinem gelungenen Comeback bei der Schweizer Meisterschaft in Elgg, seinem grossartigen Sieg bei der Sachsen Rundfahrt und dem publikumswirksamen Auftritt in Bremgarten darf man den kommenden Einsätzen von Oscar mit viel Vorfreude entgegensehen

Nächste Rennen:


25.07.2002 - Etappensieg an der Sachsen-Tour

Erstes Erfolgserlebnis für Oscar Camenzind seit mehr als einem Jahr: Der Strassenweltmeister von 1998 gewann die zweite, schwere Etappe der Sachsen-Rundfahrt und übernahm gleichzeitig auch das Leadertrikot.
[Si] - Camenzind setzte sich nach 188 km von Oschatz nach Klingenthal im Spurt gegen den Deutschen Enrico Poitschke und den Franzosen Pierrick Fedrigo durch. Nach einem viel versprechenden Saisonbeginn hatte Camenzind wegen einer langwierigen Viruserkrankung zweieinhalb Monate pausieren müssen. Den Verzicht auf die Tour de Suisse nutzte der Phonak-Fahrer zu einem harten Training mit vielen Pass-Fahrten, was sich jetzt offensichtlich bezahlt macht.


23.07.2002 - Interview vor der Sachsentour

Oscar Camenzind: „Ich habe Hunger nach Rennen“

Ex-Weltmeister Oscar Camenzind verspürt als Aushängeschild der Erstdivisions- Radprofi-Mannschaft Phonak grossen Hunger nach Radrennen. Damit Oesi nicht „verhungert“, wird ihm nun in der zweiten Saisonhälfte ein reichhaltiges Menu vorgesetzt. Die Sachsen-Tour vom 24. bis 28. Juli macht diese Woche den Anfang.
Nach siebenwöchigem Nichtstun wegen einer Viruserkrankung bestritt zwar Camenzind am 9. Juni bereits die Schynberg-Rundfahrt in Sulz, am 16. Juni den Grossen Preis des Kantons Aargau in Gippingen sowie am 30. Juni die Profi-Meisterschaften in Elgg. In Elgg zeichnete er sich bereits als mächtig beeindruckender Animator und Gesamtsechster aus. Richtig los geht es aber für den grossen Pechvogel aus der Innerschweiz erst jetzt.

„Ich habe mehr Pässe als die Tour de Suisse-Fahrer absolviert“

Oscar Camenzind ist überzeugt: „Während der Tour de Suisse habe ich mehr Pässe als die Tour de Suisse-Fahrer absolviert. Ich begab mich für einige Tage ins Engadin und strampelte allein in einer Woche 15 Schweizer Alpenpässe ab“. Aber auch seither trainierte Oesi mit Volldampf. „Am Freitag standen bei mir beispielsweise Brünig, Grimsel und Furka auf dem Programm. Am Samstag stattete ich dem Klausen- und dem Pragelpass als Frühaufsteher einen Besuch ab . Bei weniger schönem Wetter begnüge ich mich mit einer Ausfahrt, die über die Ibergeregg und den Sattel führt“, resümierte Oscar Camenzind. Camenzind trainiert bei seinem zweiten Saisonaufbau seit zweieinhalb Monaten. Eine besondere Intensität entfachte er in den vergangenen fünf Wochen. „Es ist natürlich bei mir ein Novum, dass ich im Monat Juli noch Hunger nach Rennen habe“, lachte der grosse Hoffnungsträger.

„Soweit unten habe ich noch nie begonnen“

Nach der ihm auferlegten, siebenwöchigen Zwangspause musste Oscar Camenzind mit seinem Training so weit unten wie noch nie beginnen. „Ich konnte mich an den Landesmeisterschaften in Elgg davon überzeugen, dass ich bereits wieder über eine gute Kondition verfüge. Um den Rhythmuswechsel optimal verkraften zu können, brauche ich jetzt zuerst ein paar Rennen. Ich bin aber zuversichtlich, dass dies schon bald der Fall sein wird. Die Sachsen-Tour bietet sich als ideale Möglichkeit an, den nötigen Schliff zu holen“.

„Ich stand unter einem gewaltigen, psychischen Druck“

Oscar Camenzind macht kein Geheimnis daraus. „In der ersten Phase des Nichtstuns stand ich unter einem gewaltigen, psychischen Druck. Ich wollte zuerst etwas durchzwängen. Ich wollte mich aber nicht verrückt machen lassen. Bis das ärztliche Verdikt feststand, habe ich mich immer mehr mit meiner Gesundheit befasst“.
Camenzind weiss es ganz besonders zu schätzen, dass er von seinem Sponsor nie unter Druck gesetzt wurde. „ Der Phonak-Geldgeber und Verwaltungsrats-Präsident Andy Rihs schenkte mir immer aufmunternde Worte und konnte mich stets beruhigen. Es tut mir leid für das, was dieses Jahr mit mir passiert ist. Doch ich hoffe, dass ich nun in der zweiten Saisonhälfte wieder mit tollen Leistungen aufwarten kann“.

„Ich habe zwei Weltcuprennen und die Vuelta im Visier“

Oscar Camenzind hat im restlichen Saisonverlauf vor allem die Weltcuprennen in San Sebastian (Sp) und die Meisterschaft von Zürich im Visier.“Die Weltcupprüfung in Hamburg ist wohl wegen ihres Profils weniger auf meine Möglichkeiten zugeschnitten. Insbesondere in Zürich will ich jedoch ein grosses Rennen fahren und mich voll ins Rampenlicht setzen“.
An der im September stattfindenden Vuelta rechnet Camenzind damit, dass wohl dort der Spanier Juan Carlos Dominguez auf das Gesamtklassement fahren wird und er sich eher auf Etappensiege konzentriert. „Doch die Spanien-Rundfahrt liegt terminlich noch weit weg. Warten wir deshalb den Lauf der Dinge zuerst einmal ab“.

Das Hoffen auf Regen und Wind an der WM

Die WM-Strecke im belgischen Zolder verläuft vorwiegend flach. „Das entspricht weniger meinen Vorstellungen. Ich hoffe deshalb im Oktober in Belgien auf Regen und Wind, was die WM-Prüfung stark erschweren würde. Das schlechte Wetter könnte sich für mich beim Ringen um das Regenbogentrikot als Rettungsanker erweisen“.

Interview: Peter Meier


17.07.2002 - Nächste Rennen

Oscar Camenzind startet voraussichtlich an der Internationalen Sachsen-Tour. Sie dauert vom 24. - 28. Juli.
Der nächste Start in der Schweiz ist am 2. August beim Omnium in Bremgarten (AG) geplant.


08.07.2002 - Bertogliati und Camenzind

Während Oscar Camenzind an seiner Form für die Rennen im Spätsommer feilt, macht Rubens Bertogliati, sein Team-Kollege aus Lampre-Zeiten, Furore an der Tour de France.

Bertogliati und Camenzind - ein Bild aus der gemeinsamen Lampre-Zeit

Bild: Keropress


20.06.2002 - Oscar in den Bergen

Leider muss dieses Jahr die Tour de Suisse ohne Oscar Camenzind stattfinden. Oscar aber schaut nicht wehmütig zu, wie seine Berufskollegen um Rang und Ehre kämpfen. In den letzten Tagen hat er einen Teil der von der Tour de Suissse in den nächsten Tagen befahrenen Pässe trainingshalber auch gemeistert. Momentan hat er sich in die "Höger" unseres südlichen Nachbarlandes verzogen, um an seiner Form zu feilen. Sein nächster Start wird an der Schweizer Meisterschaft sein.


16.06.2002 - Oscar in Gippingen

Si. Wie im Vorjahr düpierte beim Erstklassrennen in Gippingen ein Aussenseiter die im Vorfeld genannten Siegesanwärter. Nach dem Holländer Karsten Kroon, 2001, war diesmal die Reihe an Giuseppe Palumbo, der in Gippingen den ersten Erfolg in seinem fünften Profijahr feiern konnte. Palumbo meisterte im Finish eine Zehner-Spitzengruppe, die sich erst 15 km vor dem Ziel auf Initiative des zweifachen Junioren-Weltmeisters Palumbo gebildet hatte.
Als bester Schweizer klassierte sich Laurent Dufaux als Sechster. "Ein gelungener Auftakt im Hinblick auf die Tour de Suisse", freute sich der 35-Jährige Westschweizer. Allerdings sah Dufaux seine Siegeschancen schon früh schwinden. In der Schlussphase wurde er von Krämpfen geplagt. Zudem zermürbte die italienische Zweit-Divisions-Equipe De Nardi, die mit drei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten war, ihre Gegner mit alternierenden Angriffen.
Aebersold der Pechvogel
Zum Pechvogel des Rennens wurde Niki Aebersold, der wie Dufaux der Spitzengruppe angehörte. Der Berner setzte sich einen Kilometer vor dem Ziel alleine ab, wurde aber 50 Meter vor dem Strich von seinen Fluchtkollegen wieder ein- und überholt. Damit bleibt der Teamkollege von Alex Zülle seit fast vier Jahren ohne Sieg. Seinen letzten Erfolg erzielte Aebersold im Herbst 1998 bei Mailand-Turin.
Oscar Camenzind hielt auch bei seinem zweiten Comeback-Rennen gut mit, beendete aber das Rennen in der 9. Runde vorzeitig.


11.09.2002 - Ehrung für Oscar Camenzind

So viele ehemalige und aktuelle Radstars an einem Ort - das hat es wohl noch nie gegeben. Sie alle kamen heute nach Dürrenroth, um im Dorfzentrum den weltweit ersten Denkmalplatz der Radsportgrössen einzuweihen. Auf diesem "Place of Fame" sind die besten Radprofis aller Zeiten verewigt. Und viele dieser unvergessenen Grössen waren persönlich anwesend: Eddy Merckx, Rudi Altig, Ferdi Kübler, Francesco Moser, Sean Kelly, Tony Rominger - um nur einige zu nennen. Aber auch aktuelle Spitzenfahrer wie Oscar Camenzind oder Alex Zülle gaben sich die Ehre.
Kein Wunder, jedem dieser Ausdauerathleten ist künftig auf dem Platz eine in den Boden eingelassene Metallplatte gewidmet, auf der sein Name und seine grössten Erfolge eingraviert sind. Die Idee zu diesem Denkmalplatz hatte Immobilienkaufmann und Radsportfan René Brogli, dem die Dürrenrother Gasthöfe Kreuz und Bären gehören. Sein Ziel: "Der Place of Fame soll zu einem Wallfahrtsort des internationalen Radsports werden."

Oscar Camenzind wird mit dieser Tafel auf dem "Place of Fame" verewigt.

Bild: Keropress


09.06.2002 - Comeback gelungen

Heute war Oscar nach seiner langwierigen Viruserkrankung erstmals wieder am Start eines Rennens. Die Schynberg-Rundfahrt im aargauischen Sulz wollte er als rennmässiges Training nutzen. Seine Hoffnung bestand darin, dass ihn seine Berufskollegen nicht schon am Anfang abhängen würden. "In den ersten Runden war es ziemlich hart, als gekickt wurde. Zum Glück ging es nachher, als eine Gruppe weggefahren war, etwas gleichmässiger zu im Feld," sagte nach dem Rennen Oscar zufrieden. Er beendete den über 180 km führenden, schwierigen Parcours als 56. von 126 Gestarteten. Gratulation, Comeback gelungen.

Nach dem zufriedenstellend verlaufenen Comeback in Sulz plant nun Oscar auch einen Start am nächsten Sonntag in Gippingen.

Foto: Keropress


03.06.2002 - Start an der Schynberg-Rundfahrt

Am Sonntag den 9. Juni 2002 startet Oscar zum ersten Mal nach seiner Krankheit wieder an einem Wettkampf . Er sieht die Schynbergrundfahrt in Sulz
als Trainingsrennen an. Der Wettkampf (UCI Kategorie 1.3 ) ist sehr anspruchsvoll und attraktiv für die Zuschauer. Der Sart des Profirennens ist um 12.15 Uhr. Weitere Infos auf der Hompage: http://www.schynberg-rundfahrt.ch


22.05.2002 - Ziel: Erste Starts Ende Juni

Seit einer Woche ist Oscar Camenzind glücklicherweise wieder in der Lage, wenigstens ein Grundlagentraining zu absolvieren. Bis zu vier Stunden kann er täglich trainieren. Er hat sich zum Ziel gesetzt, an der Schweizer Meisterschaft Ende Juni erstmals wieder am Start eines Rennes zu sein. Im August möchte er dann wieder mit der Weltspitze mithalten können.

16.05.2002 - Es geht wieder aufwärts...

In den letzten Tagen konnte man Oscar Camenzind in der Umgebung rund um die Rigi endlich wieder auf dem Velo sehen. "Ich muss wieder ganz von vorne beginnen. Ich habe mit einem leichten Grundlagentraining angefangen. Heute bin in beispielsweise am Morgen ganz locker um die Rigi gefahren und am Abend habe ich an der Trainingsausfahrt des VC Gersau teilgenommen. Ich bin froh, endlich wieder aufs Velo steigen zu können", sagt der sichtlich erleichterte Vollblutrennfahrer.


20.04.2002 - Kein Start an der TdR möglich

Oscar Camenzind ist durch eine Viruserkrankung weiterhin nicht in der Lage, einem geregelten Training nachzugehen. "Ich brauche momentan einfach Geduld und muss hoffen, dass ich bald wieder das Training aufnehmen kann. Am Donnerstag probierte ich wieder einmal aufs Rad zu steigen, aber nach wenigen Kilometern musste ich das Unterfangen bereits wieder aufgeben," sagte mir heute Mittag Ösi. Die Tour de Romandie muss er somit leider auch abschreibenen.


14.04.2002 - Oscar Camenzind Trophy

Bei der Oscar Camenzind Trophy "Rund um die Rigi" ist Oscar Camenzind Ehrenstarter.


09.04.2002 - Momentan kein geregeltes Training

Oscar Camenzind hofft auf bessere Zeiten. - Bis zum Tirreno Adriatico schien bei Ex-Weltmeister Oscar Camenzind alles nach Plan und Programm zu laufen. Dann erkrankte er an Angina und hatte Hustenanfälle. Ueber die Ostertage laborierte er an einer Magen-Darmgrippe. Nun soll ein Virus der Urheber der unangenehmen Begleiterscheinungen sein. Doch Oesi hofft, bald wieder ein normales Trainingsprogramm absolvieren und an seine früheren, sehr guten Leistungen als Etappen- und Gesamtdritter der spanischen Murcia-Rundfahrt anknüpfen zu können. Das hofft auch Urs Freuler mit Blick auf die weiteren Classiques sowie mit Blick auf die Tour de Romandie und den Giro d’Italia als nächste, grosse Rundfahrtenziele. An der Tour de Romandie sollen aus heutiger Sicht die Phonak-Cracks Reto Bergmann, Oscar Camenzind, Martin Elmiger, Alexandre Moos, Benoit Salmon, Dani Schnider und Massimo Strazzer an den Start gehen...


29.03.2002 - Kein Start in Frankreich

Eigentlich war vorgesehen, dass Oscar dieses Osterwochenende das "Criterium International" in Frankreich fahren würde, aber er geht auch dort nicht an den Start. Es hätte keinen Sinn mit so wenig Training, zudem fühlt er sich noch nicht kräftig genug. Der nächste Renneinsatz wird wohl die "Flèche Wallone" und Lüttich sein, wenn alles planmässig verläuft.


24.03.2002 - Erkältung, kein Start in Klingnau

Leider konnte Oscar Camenzind wegen einer Erkältung nicht in Klingnau starten. Trotz garstigem Wetter weichten die Herzen der Phonak-Radprofis am Ziel der Stausee-Rundfahrt in Klingnau gänzlich auf und die Fahrer hoben ab zum Freudentaumel. Der Italiener Massimo Strazzer gewann den Radauftakt in der Deutschschweiz im Spurt in überzeugender Manier. Er schwang vor Landsmann und Neoprofi Simone Cadamuro sowie Vladimir Smirnow aus Litauen obenaus.


23.03.2002 - Ösi startet morgen in Klingnau

Zm ersten Mal im Jahr 2002 ist Oscar in der Schweiz am Start.
Am Sonntag den 24. März um 12.30 Uhr startet das Elitefeld mit der Mannschaft Phonak in Klingnau.



13.03.2002 - Der "Tirreno" als nächstes

Heute Morgen ist Oscar nach Italien abgereist. Sein Ziel ist es, auch bei der Zwei-Meeresfahrt Tirreno - Adriatico gut abzuschneiden.


09.03.2002 Dritter Platz an der Murcia-Rundfahrt

Oscar ist in Form. In der Königsetappe der Murcia Rundfahrt belegt er den hervorragenden 3. Platz .


06.03.2002 - Murcia Rundfahrt

Oscar ist wieder im Süden. Jetzt geht die Saison erst richtig los. Momentan fährt der Gersauer die Murcia Rundfahrt.

16.02.2002 Erste Top-Ten-Platzierung

Oscar Camenzind scheint bereits in einer guten Form zu sein. In der 4. Etappe der Mittelmeer-Rundfahrt, die auf den Mont Faron führte, belegte Oscar den guten 9. Rang.


09.02.2002 - Mittelmeer-Rundfahrt als nächstes

Am nächsten Mittwoch beginnt in Salon-de Provence die 29. Mittelmeer-Rundfahrt. Mit von der Partie ist auch wieder das PHONAK-Team mit Oscar Camenzind. Er ist heute aus Mallorca zurückgekehrt: "Wir hatten hervorragende Verhältnisse und sehr gut trainiert. Ich bin zufrieden mit den Fortschritten."

05.02.2002 - Erstes Rennen in Mallorca

Heute hat Oscar Camenzind die Saison 2002 mit seinem ersten Rennen eröffnet. Er startete zur 3. Etappe der Mallorca-Rundfahrt von Port d'Alcudia nach Port d' Alcudia. Die Königsetappe führte über 171.8 km. Oscar belegte dabei den 84. Rang.


24.01.2002 - Team-Präsentation in Stäfa

Heute Donnerstag wurde in Stäfa das PHONAK-Team 2002 präsentiert. Lesen Sie den Bericht dazu.


20.01.2002 - In zwei Wochen ist Saisonstart

Momentan sieht man Oscar Camenzind wieder sehr oft auf den Strassen der Zentralschweiz seine Trainingsstunden abspuhlen. Während einer Woche konnte ein Teil des PHONAK-Teams den kalten Wintertagen in die etwas mildere Toscana entfliehen. Nun geht es bald nach Mallorca, wo eine weitere Trainingswoche und die ersten Rennen dieser Saison über die Bühne gehen werden.


01.01.2002 - Oscar im neuen Outfit

Mister Keropress, Max Kestenholz, hat Oscar Camenzind im neuen PHONAK-Outfit fotografiert. Hier sind ein paar seiner Bilder. Good look in 2002!

 


 

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