23.07.2003
- Prolog, Einzelzeitfahren in Dresden (3 km)
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Der
Sachse Roberto Lochowski (Team Wiesenhof) hat heute
Vormittag in Dresden die erste Halbetappe der 19. Sachsen-Tour
International, ein Einzelzeitfahren über 2,8 km,
in einer Zeit von 3.33.43 Minuten (Schnitt 47,23 km/h)
gewonnen. Die Entscheidung am Dresdner Terrassenufer
fiel denkbar knapp aus. Den zweiten Platz belegte der
Ex-Weltmeister und Vorjahressieger der Sachsen-Tour
Oscar Camenzind (Team Phonak), der
als letzter Fahrer an den Start ging, eine Zeit von
3.33.73 Minuten fuhr und somit mit einem Abstand von
nur 30 Hunderstel auf den Ehrenplatz verwiesen wurde.
Platz 3 ging an Sebastian Lang (Team Gerolsteiner/Erfurt)
mit einer Zeit von 3.33.98 Minuten. |
1. Roberto Lochowski (ALL/Wiesenhof) 3:33,43 Minuten
2. Oscar Camenzind (SUI/Phonak)
+ 0,30 Sekunden
3. Sebastian Lang (ALL/Gerolsteiner) 0,55
4. Beat Zberg (SUI/Rabobank) 0:73
5. Torsten Hiekmann (ALL/Telekom) 2:01
6. Bert Grabsch (ALL/Wiesenhof) 3:10
23.07.2003
- 1. Etappe, Dresden - Crimmitschau (135 km)
Die
heutige Etappe führte von Dresden über 132 km
nach Crimmitschau. Geprägt wurde die Etappe durch sintflutartige
Regen- und Hagelfälle nach ca. 50 Kilometern bei der
Durchfahrt der Stadt Flöha. Die internationale Jury
des Rennens sah sich gezwungen, den Wettkampf zu unterbrechen.
Die bis dahin führende Spitzengruppe sowie das Hauptfeld
wurde angehalten und nach 16 Minuten mit dem vorherigen
Abstand wieder ins Rennen geschickt.
Bereits
nach 9 km hatte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe
mit den Fahrern Lars Wackernagel (Wiesenhof), Daniele Contrini
(Gerolsteiner) und Dariusz Skoczylas (CCC Polsat) gebildet.
Skoczylas konnte nach 20 km dem hohe Tempo der Spitzengruppe
nicht mehr folgen; die verbleibenden zwei Spitzenreiter
aber bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Wackernagel
gewann die zwei Bergwertungen des Tages bei Kilometer 19
in Flöha und bei Kilometer 31 in Freiberg. Die Sprintwertung
bei Kilometer 56 sicherte sich Contrini. Bei Kilometer 100
betrug der Rückstand des Feldes maximale 5 Minuten
bevor das Team Telekom an der Spitze des Feldes für
Tempo sorgte. Am Ortseingang des Etappenziel Crimmitschau
war der Vorsprung der Ausreisser auf 3.36 Minuten geschmolzen.
3 Kilometer vor dem Ziel griff der Italiener Contrini in
Diensten des Deutschen Teams Gerolsteiner seinen Begleiter
an und schüttelte den Wiesenhof-Fahrer Wackernagel
ab. Contrini gewann die Halbetappe mit einem Vorsprung von
achtzehn Sekunden auf Lars Wackernagel. Den Spurt des Hauptfeldes,
das mit einem Rückstand von über zwei Minuten
ins Ziel kam, konnte Gregor Willmohl vom Berliner Team Vinfix
Techem für sich entscheiden.
Daniele
Contrini geht morgen im Gelben Trikot des Führenden
der Gesamtwertung auf die 2. Etappe der Sachsen-Tour.
Das Trikot des besten Bergfahrer trägt auf der morgigen
Etappe Lars Wackernagel vom Team Wiesenhof. Wackernagel
hatte beide Bergwertungen der heutigen 2. Halbetappe gewonnen
und führt in dieser Wertung mit 6 Punkten vor Daniele
Contrini (Gerolsteiner/4Punkte) sowie Dariusz Skoczylas
(CCC Polsat/ 1 Punkt) und Jimmi Madsen (Team CSC/1Punkt).
1. Daniele Contrini (ITA/Gerolsteiner) 3 h. 00:26
2. Lars Wackernagel (ALL) + 0:28
3. Gregor Willwohl (ALL) 2:03
4. Frank Hoj (DEN) gleiche Zeit
5. Sebastian Lang (ALL) 2:05
6. Danilo Hondo (ALL) gleiche Zeit
32. Oscar Camenzind (SUI)
Gesamtstand
nach der 1. Etappe:
1. Daniele Contrini (ITA/Gerolsteiner) 3 h. 03:54
2. Lars Wackernagel (ALL) + 0:36
3. Roberto Lochowski (ALL) 2:09
4. Oscar Camenzind (SUI) 2:10
5. Sebastian Lang (ALL) 2:10
6. Beat Zberg (SUI) 2:11
24.
Juli 2003 - 2. Etappe, Werdau - Chemnitz (190 km)
Vorentscheidung
bei der 2. Etappe - Lars Wackernagel übernimmtdas Gelbe
Trikot – Etappensieg für Fabian Wegmann
Lars
Wackernagel (Wiesenhof/Gera) hat heute das Gelbe Trikot
des Gesamtführenden bei der 19. Sachsen-Tour International
übernommen. Wackernagel belegt bei der heutigen Etappe
Platz 6. Sieger der Etappe wurde der 23-jährige Fabian
Wegmann (Gerolsteiner/Münster), der sich im Endkampf
einer 7-köpfigen Spitzengruppe gegen Frank Hoj (Team
Fakta) und Daniel Schnider (Phonak) durchsetzen konnte.
Das Hauptfeld kam mit einem Rückstand von über
30 Minuten ins Ziel.
1.
Fabian Wegmann (ALL/Gerolsteiner) 5:03:57
2. Frank Hoj (DEN/Fakta)
3. Daniel Schnider (SUI/Phonak) beide gleiche Zeit,
4. Ronny Scholz (ALL/Gerolsteiner) + 0:02
5. Beat Zberg (SUI/Rabobank) 0:41
6. Lars Wackernagel (ALL/Wiesenhof) 0:43
69. Oscar Camenzind (SUI/Phonak) 31:31
Gesamtwertung
nach der 2.Etappe:
1. Lars Wackernagel (ALL/Wiesenhof) 8:09:10
2. Fabian Wegmann (ALL/Gerolsteiner) + 0:45
3. Frank Hoj (DEN/Fakta) 0:45
4. Daniel Schnider (SUI/Phonak) 0:54
5. Ronny Scholz (ALL/Gerolsteiner) 1:01
6. Beat Zberg (SUI/Rabobank) 1:30
22.
Oscar
Camenzind (SUI/Phonak) 32:22
25.
Juli 2003 - 3. Etappe, Chemnitz - Leipzig (185 km)
Erster
Saisonsieg von Oscar Camenzind

Oscar
Camenzind bei der Siegerehrung der 3. Etappe |
In
der Sachsen-Tour, die er letztes Jahr für sich
entschieden hatte, kehrte Oscar Camenzind zum Siegen
zurück. Der im Gesamtklassement weit zurückliegende
Strassenweltmeister von 1998 gewann die 3. Etappe in
Leipzig im Spurt.
[Si] - "Ich wollte etwas zeigen", merkte Camenzind
an, der sich in der ersten richtigen Steigung nach 19
der insgesamt 185 km zusammen mit sieben weiteren Fahrern
vom Feld abgesetzt hatte. Sein Teamkollege Bert Grabsch
war mit von der Partie, aber auch starke Gegner wie
Sebastian Lang, Torsten Hiekmann, Kai Hundertmarck (alle
De) oder Slawomir Kohut (Pol). Im Final kam es zwischen
den beiden Phonak-Vetretern Camenzind und Grabsch zu
keiner richtigen Zusammenarbeit. Im Gegenwind gab es
zahlreiche Antritte, die indessen keinen Erfolg zeitigten.
So fiel die Entscheidung im Spurt. |
Der
Sieg versöhnte Camenzind etwas mit den Ereignissen
vom Donnerstag, als sich schon nach 10 km eine Flucht mit
17 Fahrern entwickelte, die bis am Schluss über eine
halbe Stunde Vorsprung herausholte. Der Innerschweizer gehörte
nicht zu den Ausreissern, was ihn ärgerte, weil er
gerne seinen Triumph aus dem letzten Jahr wiederholt hätte.
"Sicher, mit diesem ersten Platz bin ich zufrieden",
meinte Camenzind, der Anfang April in der Flandern-Rundfahrt
ohne eigenes Verschulden schwer gestürzt war und der
wegen seines dabei gequetschten achten Halswirbels lange
pausieren musste.
Trotz
des Vorsprungs der Ausreisser von zehn Minuten bestand für
den Gesamtersten Lars Wackernagel (De) keine Gefahr, die
Führung abgeben zu müssen. Oscar Camenzind freute
sich indessen über seine gute Form und hielt an seiner
schon früher geäusserten Zielsetzung fest, in
den Weltcuprennen im August gut fahren zu wollen.
Sachsen-Tour.
3. Etappe, Chemnitz - Leipzig (184,7 km): 1.
Oscar Camenzind (Sz) 4:16:47. 2. Sebastian Lang (De).
3. Slawomir Kohut (Pol), beide gleiche Zeit. 4. Kai Hundertmarck
(De) 0:01. 5. Christophe Le Mevel (Fr), gleiche Zeit. 6.
Björn Glasner (De) 0:01. -- Ferner die weiteren Schweizer:
32. Beat Zberg 10:09. 44. Daniel Schnider, gleiche Zeit.
74. Cédric Fragnière 10:26. 84. Niki Aebersold.
95. Michael Albasini. 96. Martin Elmiger, alle gleiche Zeit.
-- 107 klassiert.
Gesamtklassement:
1. Lars Wackernagel (De) 12:36:06. 2. Fabian Wegmann (De)
0:39. 3. Frank Hoj (Dä), gleiche Zeit. 4. Daniel Schnider
(Sz) 0:54. 5. Ronny Scholz (De) 1:18. 6. Beat Zberg 1:30.
-- Ferner die weiteren Schweizer: 18.
Camenzind 22:03. 56. Elmiger 32:43. 95. Fragnière
33:06. 98. Aebersold 33:19. 102. Albasini 36:42.
26.
Juli 2003 - 4. Etappe, Leipzig - Meißen (180 km)
Jans
Koerts und Fabian Wegmann heissen die Gewinner der 4. Etappe
der Sachsen-Tour. Jans Koerts (Bankgiroloterij) gewann den
Spurt einer 11-köpfigen Spitzengruppe vor Fabian Wegmann
(Gerolsteiner) und Frank Hoj (Fakta). Das Team Gerolsteiner
zeigte heute eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Mit
drei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten konnten sie
eine Vorsprung von 1.04 Minuten auf die erste Gruppe des
Hauptfeldes mit dem bis dahin Gesamtführenden Lars
Wackernagel (Wiesenhof) herausfahren und damit Fabian Wegmann
zum Gelben Trikot verhelfen.
4.
Etappe, Leipzig - Meißen (180 km)
1. Jans Koerts (PBS/Bankgiroloterij) 3:55:04 Stunden
2. Fabian Wegmann (All/Gerolsteiner)
3. Frank Hoj (Den/Fakta)
4. Paul van Hyfte (Bel/CSC)
5. Jan Boven (PBS/Rabobank)
6. Raphael Schweda (All/Bianchi) alle gleiche Zeit
44. Oscar Camenzind (Sui/Phonak)
Gesamtwertung
nach der 4.Etappe:
1. Fabian Wegmann (All/Gerolsteiner) 16:31:38 Stunden
2. Frank Hoj (Den/Fakta) + 0:05
3. Daniel Schnider (Sui/Phonak) 0:25
4. Lars Wackernagel (All/Wiesenhof) 0:39
5. Ronny Scholz (All/Gerolsteiner) 0:50
6. Raphael Schweda (All/Bianchi) 1:12
19. Oscar Camenzind (Sui/Phonak) 22:40
27.07.2003
- 5. Etappe, Dresden - Dresden (155 km)
In
der vom 23-jährigen Fabian Wegmann (De) gewonnen Sachsen-Tour
hat Daniel Schnider den 3. Schlussrang belegt. Dem Schweizer
Meister gelang es am Wochenende nicht, seine 25 Sekunden
Rückstand auf den Gesamtsieger aufzuholen.
Mit
seiner Klassierung unterstrich Daniel Schnider seine anhaltend
gute Form. Dieser 3. Platz stellt das beste Schlussergebnis
des Zentralschweizers in einer Rundfahrt dar. Oscar Camenzind,
Vorjahressieger und Gewinner der 3. Etappe in Leipzig, landete
auf dem 20. Schlussrang.
1.
Steffen Wesemann (All/Telekom) 3:56:29 Stunden
2. Timo Scholz (All/Wiesenhof) + 1:56
3. Martin Elmiger (Sui/Phonak) gleiche Zeit;
4. Arkadiusz Wojtas (Pol/CCC) 2:12
5. Roberto Lochowski (All/Wiesenhof) 3:42
6. Jörn Reuss (All/Winfix) gleiche Zeit
97. Oscar Camenzind (Sui/Phonak) 8:57
Gesamtwertung (Endstand)
1. Fabian Wegmann (All/Gerolsteiner) 20:36:33 Stunden
2. Frank Hoj (Den/Fakta) + 0:05
3. Daniel Schnider (Sui/Phonak) 0:25
4. Lars Wackernagel (All/Wiesenhof) 0:39
5. Ronny Scholz (All/Gerolsteiner) 0:50
6. Raphael Schweda (All/Bianchi) 1:18
7. Beat Zberg 2:25.
20. Camenzind 23:21.
23. Elmiger 25:40.
72. Fragnière 40:28.
80. Albasini 44:04.
96. Aebersold 44:51.
Vorschau: Die Sachsen-Tour wartet in diesem
Jahr mit der besten Besetzung ihrer Geschichte auf. Vom 23.
bis 27. Juli kommt es dabei zu einer Neuauflage des Friedensfahrt-
Duells zwischen Telekom-Profi Steffen Wesemann (Küttigen)
und dem Tschechen Ondrej Sosenka (CCC Polsat). Im Mai hatte
der Deutsche zum fünften Mal den Course de la Paix gewonnen
und sich damit gegen Vorjahressieger Sosenka behauptet.