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12. September: 6. Etappe: Granada-Sierra de La Pandera, 153 kmRang 9 für Oscar CamenzindAuch die zweite Bergankunft der Spanien-Rundfahrt brachte einen Leaderwechsel: Der Spanier Oscar Sevilla erreichte die Sierra de la Pandera als Dritter und entriss seinem Landsmann Mikel Zarrabeitia die Gesamtführung.[Si] - Der Tagessieg ging ebenfalls an einen Spanier. Roberto Heras gewann die 6. Etappe nach 153 km 18 Sekunden vor dem Italiener Gilberto Simoni und dem zeitgleichen Sevilla. Gut hielten sich die Schweizer Fabian Jeker und Oscar Camenzind. Jeker wurde mit 49 Sekunden Rückstand Achter, Camenzind belegte an seinem 31. Geburtstag gut eine Minute zurück Platz 9.In der zweiten Bergetappe der 57. Vuelta lieferten sich die Anwärter auf den Gesamtsieg einen verbissenen Kampf. Die beiden wohl besten Kletterer im Feld machten schliesslich die grösste Beute. Heras holte den ersten Sieg für die Spanier in einer Etappe mit Massenstart, und Heras' Landsmann Oscar Sevilla durfte sich wie schon im Vorjahr ins Leadertrikot einkleiden lassen. Simoni hatte im zweitletzten Anstieg etwa 25 km vor dem Ziel angegriffen. Bloss ein halbes Dutzend Fahrer vermochte dem Italiener zu folgen, unter ihnen Camenzind und Jeker. Im teilweise 15 Prozent steilen Schlussanstieg schloss aber Heras zur Spitzengruppe auf, passierte die Kokurrenten und holte bis ins Ziel noch einiges an Vorsprung heraus. "Ich habe bewiesen, dass ich nach meinem Chef Lance Armstrong der beste Kletterer der Welt bin", sagte Heras nach seinem sechsten Etappenerfolg in der Vuelta. Der Gesamtsieger von 2000 gehört wie der Amerikaner zur Mannschaft US Postal. Der zweitklassierte Simoni verpasste den fünften italienischen Etappensieg in Folge nur knapp. Camenzind hielt sich lange am Hinterrad von Simoni auf, hatte im steilsten Abschnitt aber Pech, als er mit dem Hinterrad des Spaniers Felix Garcia Casas kollidierte, absteigen und den Rhythmus wieder finden musste. Die 1840 m hohe Sierre de la Pandera war erstmals Etappenziel in der Vuelta. Bis vor kurzem war die karge Region militärisches Sperrgebiet. Schon vor Camenzind war ein Schweizer Fahrer aus dem Team Phonak in die Offensive getreten. Daniel Schnider gehörte ab Kilometer 5 einer sechzehnköpfigen Spitzengruppe an, die erst im Finale gestellt wurde. Der Maximalvorsprung der Vorhut betrug rund viereinhalb Minuten. Chancenlos blieb der entthronte Leader Mikel Zarrabeitia. Der Spanier büsste fast drei Minuten ein. Im Gesamtklassement führt Sevilla nun 14 Sekunden vor dem Kasachen Alexander Winokurow, der die Etappe in der Gruppe von Jeker als Fünfter beendete. Heras ist Gesamtdritter mit 39 Sekunden Rückstand. "Heras hat die bessere Mannschaft als", sagt Leader Sevilla. der für Kelme fährt. Camenzind rückte in der Gesamtwertung auf Platz 16 vor. Sein Rückstand beträgt 2:22. Jeker ist neu 26. Nach
den beiden schweren Bergetappen folgt am Freitag wieder ein Teilstück
für die Sprinter. Die Flachetappe führt über 196 km
von Jaen nach Malaga. Gesamtwertung nach der 6. Etappe: 1
Oscar Sevilla (Spa) Kelme-Costa Blanca 20.51.17 |
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