
Erst Sturz, dann klar der Stärkste
Von Josef Keel, Blick
VERONA Schock in der 6. Runde im Schweizer Lager: Oscar Camenzind (28) lag
bewusstlos auf dem Asphalt! Am Schluss blieb dem tapferen Oscar die Rolle des
tragischen Helden. Denn eine SuperLeistung reichte nicht zum zweiten Gold.
Camenzind bezwang zwar die Topfavoriten Frank Vandenbroucke (Be) und Jan
Ullrich (De). Aber nicht die Aussenseiter. Es war ihr Tag und bei den Stars
gab es lange Gesichter. Bei Ösi hatte das Schicksal nach 100 Kilometern besonders hart zugeschlagen.
Ein Betreuer hatte weit hinter Camenzind einen Massensturz im Feld ausgelöst.
Im Dominoeffekt stürzten die Fahrer nach allen Seiten. Bis es auch Oscar noch
erwischte: Ein Lenker landete in den Speichen seines Hinterrades.
Mit dem Gesicht voran schlug Ösi auf dem Asphalt auf. Bewusstlos blieb er
liegen. Für den Titelverteidiger, der so optimistisch gestartet war, schien das
Rennen ein fürchterliches Ende genommen zu haben. «Ich wusste gar nicht, was um mich herum geschah. Plötzlich schubste man mich
wieder aufs Velo», erklärte Camenzind. «Ganz benommen habe ich das Rennen
wieder aufgenommen. Im Kopf brummte es heftig.» Doch der eisenharte Innerschwyzer gab nicht auf. Mit den Teamkollegen Montgomery
und Bourquenoud jagte er dem Feld nach. Und später erholte er sich glänzend,
war wieder voll da.
Das zeigte er in der 14. Runde. Mit Zülle sorgte er für die Vorentscheidung
und ein grossartiges Schweizer Finale. Der entfesselte Camenzind wurde zum grossen Zampano. Er war klar der stärkste
Fahrer in der elfköpfigen Spitzengruppe. Immer wieder griff er als
Titelverteidiger an. Aber am Schluss holte ein unbekannter Oscar (Freire) den
Titel.
Camenzind: «Wenn bei elf Fahrern drei Aussenseiter dabei sind, lacht öfters
diesen das grosse Glück. Ich habe aber ein gutes Rennen geliefert.»
Ösi blieben aber nur der sechste Platz und ein brummender Schädel sowie Schürfungen
unter dem linken Auge und an der Oberlippe.

Gute Schweizer belohnt: Silbermedaille für Markus Zberg
Ein völliger Aussenseiter hat in Verona (It) den Strassen-WM-Titel gewonnen.
Oscar Freire (23, Sp) überlistete 600 m vor dem Ziel seine acht Fluchtgefährten
und siegte nach 260 km mit vier Sekunden Vorsprung. Markus Zberg spurtete zur
Silbermedaille, Jean-Cyril Robin (Fr) blieb Bronze.
Bei strahlendem Sonnenschein und auf einer nur mittelschweren WM-Strecke
warteten die Schweizer Radprofis erneut mit einer starken Leistung auf. Von Coach Wolfram Lindner wiederum hervorragend auf ihre Aufgabe eingestellt,
brachten sie sechs Fahrer in die letzte Rennstunde. Diese Leistung bildete das
Fundament, auf dem der Gewinn der Silbermedaille durch Markus Zberg möglich
wurde.
Oscar Camenzind gestürzt
Dabei hatte die Fahrt über etwas mehr als sechs Stunden für das helvetische
Aufgebot nicht überaus glücklich begonnen. Oscar Camenzind war nach der Hälfte
der Distanz in einen Sturz verwickelt. Der Innerschweizer: "Hinter mir hörte
ich die anderen stürzen, und schon lag ich auch am Boden." Der
Titelverteidiger erlitt Verletzungen am Kopf, vor allem im Mundbereich, und für
einige Augenblicke wirkte er so benommen, dass ihn ein Sanitäter aus dem Rennen
nehmen wollte.
Camenzind setzte jedoch seinen Kopf durch und das Rennen fort. Mit dem Mut
eines Löwen und mit einem enormen Kräfteverschleiss wirkte der Innerschweizer
in den vorentscheidenden Rennphasen an der Spitze mit. Den letzten Versuch,
mindestens auf das Podium zu kommen, unternahm Camenzind 2 km vor dem Ziel. Nach
der Einholung war er genau in jenem Moment eingeschlossen, als Freire die
anderen Flüchtlinge mit seinem Antritt auf der Zielgeraden überraschte.
Deshalb musste Markus Zberg seinen Spurt alleine fahren, und er bestätigte
zumindest seine Überzeugung, dass er von den neun Fahrern, die sich bei der
letzten "Torricelle"-Steigung abgesetzt hatten, über die
endschnellste Beine verfügte. Der Urner revanchierte sich mit seinem vierten 2.
Platz in dieser Saison, aber zugleich dem bedeutendsten Erfolg seiner Laufbahn,
für das Pech an der letztjährigen Strassen-WM in Valkenburg (Ho), als er kurz
vor Inangriffnahme der Schlussrunde mit einem unvorsichtigen Zuschauer
kollidiert war.
Der Final dieses Titelrennens war 45 km vor Schluss durch Alex Zülle
lanciert worden. Der Ostschweizer setzte sich mit Robin ab, Camenzind, Miguel
Angel Martin (Sp), Mirko Celestino (It) und Maarten den Bakker (Ho) kamen noch
hinzu. Mit 33 Sekunden Vorsprung liess sich das Unternehmen vielversprechend an.
Doch der 16,25 km lange Rundkurs war zu wenig schwer, als dass zwei Runden vor
Schluss schon eine definitive Selektion hätte erfolgen können.
Wie Ottenbros und Beheyt
Zweiter der Espoirs-WM 1997 in San Sebastian (Sp), letztes Jahr Sieger einer
Etappe der Kastilien-und-Leon-Rundfahrt sowie Dritter der spanischen
Meisterschaft - dies ist der Leistungsausweis des neuen Weltmeisters. Von seinem
Bekanntsheitsgrad kann Oscar Freire mit Benoni Beheyt (Be) oder Harm Ottenbors
(Ho) verglichen werden, die in den sechziger Jahren als "namenlose"
Fahrer zur völligen Verblüffung aller Beobachter Strassenweltmeister wurden.
Nur darf man Oscar Freire nicht unterstellen, dieses Regenbogentrikot
gestohlen zu haben. Der 23-jährige Spanier hielt über die Distanz eines
klassischen Eintagesrennens mit, und er reagierte auch als einziger Fahrer, als
Camenzind seinen letzten Versuchsballon steigen liess. Die Leistung des Spaniers
ist um so beachtlicher, als er in dieser Saison wegen einer Knieverletzung längere
Zeit ausser Gefecht war, erst ab August wieder Wettkämpfe bestritt und in
Verona erst seinen zwölften Renntag bestritt.
Handwurzelbruch von Vandenbroucke
Dass vom haushohen Favoriten Frank Vandenbroucke entgegen seinen
grossmundigen Versprechungen wenig zu sehen war, beruhte darauf, dass der
Belgier schon nach 80 km zu Boden musste. Vandenbroucke fuhr hinter seinem
Landsmann Nico Mattan, als sich in dessen Bremse ein Stück eines Plastikbandes
verhedderte. Durch die plötzliche Temporeduktion touchierte Vandenbroucke
Mattans Hinterrad und kam zu Fall. Belgiens Radstar beendete zwar das WM-Rennen
unter starken Schmerzen als Siebenter. Die anschliessende Untersuchung ergab,
dass sich Vandenbroucke einen Handwurzelbruch zugezogen hatte.
Beim Titelkampf im eigenen Land neben die Medaillen gerieten die Italiener.
Davide Rebellin war nach dem Camenzind-Zwischenfall zum Ausscheiden gezwungen,
Andrea Tafi ging zum unpassenden Zeitpunkt mit seinen Kräften zu wenig haushälterisch
um, und Francesco Casagrande rettete zwar die Ehre der Squadra azzurra,
verpasste aber als Vierter den Sprung auf das Podium.
Strassen-WM (16 Runden à 16,25 km = 260
km):
1. Oscar Freire (Sp)
2. Markus Zberg (Sz)
4 Sekunden zurück
3. Jean-Cyril Robin (Fr)
4. Francesco Casagrande (It)
5. William McRae (USA)
6. Oscar Camenzind (Sz)
7. Frank Vandenbroucke (Be)
8. Jan Ullrich (De)
9. Dimitri Konischew (Russ) alle gleiche Zeit wie Markus
Zberg
Ferner:
16. Beat Zberg
20. Pascal Richard
22. Niki Aebersold
27. Mauro Gianetti
35. Felice Puttini
Quelle: newswindow

Vorschau
Frank Vandenbroucke meistgenannter Favorit
Für das über 260 km führende WM-Strassenrennen der Profis am Sonntag in
Verona (It) nennen fast alle Beobachter der Szene den gleichen Favoriten: Frank
Vandenbroucke. Die Holländer, Spanier, Italiener, der Deutsche Jan Ullrich und
auch die Schweizer werden auf dem mittelschweren Stadtrundkurs trotzdem
versuchen, dem Belgier einen Strich durch die Rechnung zu ziehen.
Dank dem letztjährigen Titelgewinn durch Oscar Camenzind stehen dem Schweizer
Coach Wolfram Lindner 13 Fahrer zur Verfügung. Die taktischen Anweisungen dürften
ähnlich lauten wie vor zwölf Monaten in Valkenburg: bei allen wichtigen
Offensivaktionen mit mindestens einem Fahrer vertreten sein und möglichst viele
in die letzte Rennstunde bringen.
Camenzind, Niki Aebersold, Felice Puttini, Olympiasieger Pascal Richard, Beat
und Markus Zberg sowie Alex Zülle sind die Schweizer Berufsfahrer, die Einfluss
auf den Ausgang des Rennens nehmen können. Sie haben sich entweder in der
Vuelta in Form gefahren oder in den italienischen WM-Vorbereitungsrennen gute
Figur gemacht. Camenzind blickt auf eine durchschnittliche Saison im
Regenbogentrikot zurück. In der Trentino-Rundfahrt und in der Tour de Suisse
(Nauders) gelang ihm je ein Etappensieg. Einige weitere Klassierungen unter den
ersten Zehn runden die Bilanz ab.
Der 16,25 km lange Rundkurs "Torricelle" erfordert höchste
Aufmerksamkeit. Der 3,7 km lange Anstieg weist zwar maximal nur sechs
Steigungsprozente auf, aber die 4,4 km lange Abfahrt mit vielen Kurven ist als
technisch schwierig einzustufen. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass eine
Vorentscheidung eher in der Abfahrt als in der Steigung fällt.
Nicht überall beliebt
Nach der internen Suspendierung durch seine Sportgruppe wegen der Verwicklung
in die Lavelot/Sainz-Affäre hat sich Frank Vandenbroucke intensiv auf den
Herbst vorbereitet. In der Spanien-Rundfahrt entpuppte sich der Belgier mit
beeindruckenden Vorstellungen als heissester Anwärter auf den WM-Titel.
Teilweise hatte man den Eindruck, der 25-jährige Athlet spiele geradezu mit
seinen Gegnern.
In den falschen Hals geriet Vandenbroucke indes das belgische Aufgebot durch
den Selektionär José de Cauwer. Er hatte auf eine grössere Zahl an Fahrern,
die ihn zu unterstützen gewillt sind, gehofft. Sein Wunsch wäre allerdings
ganz generell nicht leicht zu erfüllen gewesen. Denn Vandenbroucke ist nicht
nur mit radsportlichem Talent gesegnet, sondern zeichnet sich auch durch grosse
Sprüche aus lockerem Mundwerk aus und ist daher nicht sehr beliebt. Eine
kolportierte Prognose des unbescheidenen Belgiers lautet, dass man nach seiner
Ankunft am Ziel zehn Minuten warten müsse, bis die Gewinner der Silber- und der
Bronzemedaille bekannt seien.
Italiener seit sieben Jahren ohne Titel
Seit der Doublette von Gianni Bugno (1991/92) warten die Italiener vergeblich
auf einen Strassenweltmeister. Beim neuesten Anlauf müssen sie auf Marco
Pantani verzichten, der seit seinem Ausschluss aus dem Giro keinen einzigen
Rennkilometer mehr zurück gelegt hat. Michele Bartoli war zur frühzeitigen
Beendigung der Saison gezwungen, nachdem er in der Deutschland-Rundfahrt schwer
gestürzt war.
Italiens Coach Antonio Fusi setzt auf Davide Rebellin, Francesco Casagrande
und Andrea Tafi. Sie sind die Captains der Squadra azzurra. Wie stets in den
Vorjahren werden die Fahrer die Anweisungen des Coaches genau befolgen und persönliche
Ambitionen hinter die Interessen der Mannschaft zurück stellen.
Ohne Jalabert und Virenque
Die Franzosen haben ihre Mannschaft um Laurent Brochard und Stéphane Heulot
gebaut. In der Tricolore-Equipe fehlen Laurent Jalabert und Richard Virenque.
Jalabert wurde nicht aufgeboten, weil er sich den vom französischen Verband
vorgeschriebenen Tests im Rahmen der medizinischen Langzeitbetreuung nicht
unterzieht, und Virenque stiess bei einigen Berufskollegen seines Landes auf
Ablehnung.
Bessere Aussichten als die Franzosen dürfen sich die Holländer mit Michael
Boogerd und Maarten den Bakker ausrechnen. Aber auch der neue
Zeitfahren-Weltmeister Jan Ullrich ist nicht ausser Acht zu lassen. Bei den
Spaniern fehlt zwar das starke Trio Abraham Olano, Fernando Escartin und Roberto
Heras; dennoch darf das iberische Dutzend nicht unterschätzt werden. Und
vielleicht weht im milden Klima von Verona am Sonntag gar ein frischer Ostwind,
angefacht durch Dimitri Konischew (Russ), Romans Vainsteins (Lett) oder
Alexander Winokurow (Kas).
Quelle: newswindow

Berner Junior Cancellara verteidigt seinen WM-Titel
Mit beeindrucklender Überlegenheit ist es Fabian Cancellara als erstem Junior
an einer Strassen-WM gelungen, den Titel mit Erfolg zu verteidigen. Der Berner
siegte im Zeitfahren über 25,85 km mit dem eklatanten Vorsprung von 42 Sekunden
vor dem Russen Ruslan Kajumow und 49 Sekunden vor dem Deutschen Christian Knees.
Auch bei den Frauen trägt die Zeitfahren-Weltmeisterin den gleichen Namen wie
vor einem Jahr: Leontien van Moorsel-Zijlaard.
Der 18-jährige Cancellara hatte aus der knappen Niederlage im GP des Nations am
17. September offenbar die richtigen Lehren gezogen. Cancellara wärmte sich vor
dem Rennen besser auf und liess sich danach mit besseren Informationen zu den
Zwischenzeiten versorgen. So lief für den Elektromonteur-Lehrling aus
Hinterkappelen alles wie am Schnürchen. Nach 8,6 km wies er schon 17 Sekunden
auf den nächsten Gegner auf, nach 16,9 km sogar 27 Sekunden.
Mit 50,686 km erreichte Cancellara das höhere Stundenmittel als am Vortag
der Espoirs-Weltmeister. Der um zwei Jahre ältere José Ivan Gutierrez (Sp)
hatte eine nur 7,4 km längere Strecke (bei allerdings grösserem Windeinfluss)
mit 50,421 km/h zurückgelegt. Im Gegensatz zu den U23-Fahrern ist bei den
Junioren die Maximaluntersetzung auf 7,93 m fixiert.
"Ich bin von meinem grossen Vorsprung überrascht und habe keine Erklärung
dafür. Für mich gab es nur eines: vom ersten Meter an voll konzentriert
fahren. An einem solchen Tag zählen nur die Beine und der Kopf", hielt
Cancellara nach seinem 22. Sieg dieser Saison fort. In der Weltrangliste der
Junioren wird der Berner, Sohn eines italienischen Einwanderers und einer
Schweizerin, nach diesem neuesten Triumph auf Position 1 vorrücken.
In die Profi-Schule
Zu Meldungen über den möglichen Wechsel zu den Profis wollte Cancellara am
Dienstag nicht Stellung beziehen. In den italienischen Medien war jedoch schon
lange die Rede davon gewesen, dass das Mapei-Team unter der Leitung von Roberto
Damiani mit neun jungen Fahrern eine Art Profischule aufbauen werde. Zu diesen
neun Fahrern zählt der Berner, der als wohl grösstes Schweizer Radsport-
Talent der Gegenwart bezeichnet werden kann.
Die Pläne mit Mapei wurden im Juli in Varese fixiert worden. Cancellara hat
sich ausbedungen, die Lehre abschliessen zu können. Seine Sportgruppe wird
deshalb an den Wochenenden die Kosten für die Reisen zu den Rennen in Italien
und die rechtzeitige Rückkehr in die Schweiz übernehmen. Zudem wird Cancellara
vorderhand keine Elite-Wettkämpfe bestreiten. Er hat indes in den
Trainingslagern und bei anderen Zusammenzügen Gelegenheit, aus den Erfahrungen
von Fahrern wie Michele Bartoli, Andrea Tafi usw. Nutzen zu ziehen. Dr. Giorgio
Squinzi, der Patron von Mapei, hatte in der jüngeren Vergangenheit eine gute
Nase für erfolgreiche Schweizer Radprofis. Oscar Camenzind und Tony Rominger
fuhren schon für ihn.
Quelle: newswindow

Schweizer Aufgebot
Die folgenden Fahrer/innen wurden vom SRB für die Rad-WM aufgeboten:
Elite: Niki Aebersold, Oscar Camenzind, Mauro Gianetti, Rolf
Huser, Fabian Jeker, Sven Montgomery, Roland Meier, Felice Puttini, Pascal Richard, Daniel
Schnider, Beat Zberg, Markus Zberg, Alex Zülle
Junioren: Cornel Bachmann, Fabian Cancellara, Daniel
Flühmann, Marco von Känel,
Oliver Zaugg
Frauen: Nicole Brändli, Marion Brauen, Chantal Daucourt, Priska
Doppmann,
Barbara Heeb, Yvonne Schnorf
Juniorinnen: Bettina Kuhn, Doris Roth, Simone Trafelet, Sonja Traxel
WM-Programm
(T = in Treviso)
So. 03.10., 19 Uhr: Eröffnungszeremonie (T)
Mo. 04.10., ab 12 Uhr: EZF Juniorinnen (11,1km) (T)
Mo. 04.10., ab 14 Uhr: EZF Espoirs (33,25km) (T)
Di. 05.10., ab 11 Uhr: EZF Junioren (25,85km) (T)
Di. 05.10., ab 15 Uhr: EZF Frauen/Elite (25,85km) (T)
Mi. 06.10., ab 14 Uhr: EZF Männer/Elite (50,6km) (T)
Do. 07.10.: Ruhetag/Transfer nach Verona, UCI-Kongress
Fr. 08.10., ab 9 Uhr: Strassenrennen Juniorinnen (65km/4 Runden)
Fr. 08.10., ab 12 Uhr: Strassenrennen Espoirs (178,75km/11 Runden)
Sa. 09.10., ab 9 Uhr: Strassenrennen Junioren (130km/8 Runden)
Sa. 09.10., ab 14 Uhr: Strassenrennen Frauen/Elite (97,5km/6 Runden)
So. 10.10., ab 10 Uhr: Strassenrennen Männer/Elite (260km/16 Runden)
So. 10.10., 18 Uhr: Schlussfeier
WM-Strecke


Die Bilder