Oscar Camenzind
World Champions Day

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151 Weltmeister auf einer Bühne am World Champions Day in Gersau

 

 

 

Reaktionen


Lieber Herr Reichlin

Liebes OK

Für eure grossartige Organisation des Festes vom letzten Samstag in Gersau möchte ich euch ein Kompliment aussprechen. Schade dass das Wetter nicht mitspielen wollte, aber darauf hattet ihr ja nicht auch noch Einfluss.

Liebe Grüsse und nochmals besten Dank
Susanne Rufer (Duatlethin)

PS. Für die Zukunft wünsche ich euch noch viel Erfolg in allen Belangen.

Susanne Rufer [susanne.rufer@bluewin.ch]

Guten Tag Herr Reichlin

Zuerst möchte ich ein grosses Kompliment an die Veranstalter des Worldchampionsday machen, die wirklich einen Anlass auf die Beine stellten, den es kaum zuvor gegeben hat. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, aber dank grossem Einsatz ist es gelungen, das Fest zur vollen Zufriedenheit der Sportler und Gäste zu Ende zu führen. 

Besten Dank.

Mit freundlichen Grüssen

Roger Weber [weber.rog.mvb@bluewin.ch]

Weltrekord mit 151 Weltmeistern

GERSAU SZ - Es ist gelungen! Trotz Dauerregen fanden gestern genau 151 Schweizer Weltmeisterinnen und Weltmeister den Weg nach Gersau. Das bedeutet: Weltrekord mit Eintrag ins «Guinness-Buch» für den Kurort am schönen Vierwaldstättersee!

Alt Bezirksammann Theo Camenzind hatte die Idee zum denkwürdigen Rekord. 450 Weltmeister schrieb seine beherzte Crew an, 151 nahmen die Einladung an. Nur Petrus im Himmel hatte kein Einsehen: Er weinte die ganze Zeit. Wohl aus lauter Rührung...
«Dieses Wetter wird ja zur Tradition», lachte Ex-Radweltmeister Oscar Camenzind, der zu Hause noch einmal gebürend für seinen TdS-Triumph gefeiert wurde. An seiner WM-Feier am 12. Dezember 1998 hatte es ja auch in Strömen geregnet. «Aber wenn er in Sydney Olympia-Gold holt, wird es an der dritten Feier sicher wunderschön sein», schmunzelte Ösis Manager Röbi Ochsner.

Den ganzen Tag wurden die WM-Helden in Gersau herzlichst empfangen. Viele gingen schon am Morgen auf die Rigi wandern, andere, wie Erika Reymond-Hess mit Sohn Marco, erfreuten sich an einer Nauenfahrt auf dem See.
Punkt 18 Uhr war es dann soweit: das Rekord-Treffen in der Aula. Vier Personen zählten die Stars einzeln und unabhängig voneinander. «Der Rekord ist so ganz amtlich», freute sich OK-Chef Theo Camenzind.

Sonntagsblick

Gersau: Tag der Schweizer «World Champions»

Thomas Bucheli narrt die Weltmeister

495 amtierende und ehemalige Schweizer Weltmeister wurden zum Fest der WorldChampions eingeladen ­ immerhin 151 kamen dann auch.

VON BEAT BLÄTTLER

Wenn in Gersau im weitesten Sinn etwas mit Radsport über die Bühne geht, regnet es in der «freien Republik». Das ist in den letzten Jahren Tradition geworden. Und es war auch am Samstag nicht anders, als zu Ehren des Gersauer Radweltmeisters Oscar Camenzind der Kurverein zum Fest der World Champions lud. Just als der erste von vier Nauen zu einer stündigen Fahrt zum Auftakt des Festes ablegte, wurde es nass in Gersau. Zu diesem Zeitpunkt war man an den Gestaden des Vierwaldstättersees aber noch optimistisch. «Wettermann Thomas Bucheli hat uns versichert», so OK-Präsident Walter Camenzind, «dass es im Laufe des Nachmittags wieder Aufhellungen geben wird.» Und auch später, bei erneuter Rückfrage, erhielten die Gersauer die Meldung, der Regen sei nur örtlich.

Eintrag ins Buch der Rekorde

Das war wohl der Trugschluss des Tages. Das Wetter verschlechterte sich zusehends. Später gabs dann eine Krisensitzung, wo beschlossen wurde, das Fest ins Schulhaus zu verlegen. Innert einer Stunde war in der Aula und den angrenzenden Zimmern alles bereit, die anwesenden Weltmeister konnten zum Gruppenbild auf der Bühne erscheinen. Und dann war es klar: Ein neuer Rekord fürs Guinness-Buch der Rekorde war aufgestellt. 151 Weltmeisterinnen und Weltmeister lachten in die Linsen der Fotografen und TV-Kameraleute. So viele Weltmeister auf einem Bild, das hatte es bisher auf der ganzen Welt noch nicht gegeben. Nachträglich sei sogar bemerkt, dass einige Weltmeister nicht zum Gruppenbild erschienen und andere erst später zur Festgemeinde stiessen. «Das alles ist aber Nebensache», hörte man aus OK-Kreisen.
OK-Präsident Walter Camenzind und sein Sekretär mussten für diesen Rekord im Vorfeld der Veranstaltung schuften, damit jetzt Gersau in aller Welt bekannt wird. Nach den Unterlagen der verschiedenen Sportverbände wurden 495 ehemalige und amtierende Weltmeister angeschrieben. «350 dieser Champions haben reagiert», weiss Jonny Richli, Präsident des örtlichen Veloklubs und Sekretär des Worldchampions Day. 201 haben sich bereit erklärt, nach Gersau zu kommen, erschienen sind dann ein paar weniger.

Dem Ösi sei gedankt

Gut vertreten waren natürlich auch die Innerschweizer Weltmeister. Unter ihnen so populäre Sportler wie Bernhard Russi (Weltmeister Skiabfahrt 1972), Franz Heinzer (Skiabfahrt 1991), Erika Raymond-Hess (Ski 1982, 1985/1987), und natürlich Ösi Camenzind, jener Weltmeister aus dem Strassenradrennsport, der mit seinem Erfolg in Valkenburg vor bald zwei Jahren dieses Fest erst auslöste.

Rock ´n´ Roll vom Feinsten

Obwohl man die ganzen Festlichkeiten nach dem Beginn im Kurpark und entlang der Seestrasse erst in die verschiedenen Restaurants verteilte und dann zum gemeinsamen Auftritt in die Aula des Schulhauses zügelte, ging das Fest bis in die frühen Morgenstunden.
«Einer der Höhepunkt war der Auftritt der Rock-´n´-Roll-Weltmeister», erklärte Jonny Richli. Was diese Luzerner Gruppe zeigte, sei fantastisch gewesen. Wie alle anderen ehemaligen Weltmeister und amtierenden Titelträger sei auch die Luzerner Tänzergruppe nicht nur gratis nach Gersau gekommen, sondern hätte dazu mit ihrem akrobatischen Auftritt für einen Höhepunkt des Tages gesorgt.

Von Ösis zweitem Sieg überzeugt

In Gersau träumt man schon jetzt vom Tag der Olympiasieger. OK-Präsident Walter Camenzind: «Bevor Pascal Richard 1996 Olympiasieger im Radstrassenrennen wurde, gewann er wie letzte Woche Ösi Camenzind die Tour de Suisse. Darum sind wir schon fast überzeugt, dass Ösi im Herbst in Sydney gewinnt und wir dann die Olympiasieger einladen können. Aber diesmal hoffentlich bei besserem Wetter.»

Neue Schwyzer Zeitung

180 Weltmeister feierten in Gersau

Eigentlich ist der «World Champions Day» buchstäblich ins Wasser gefallen. Anstatt 5000 erwartete Zuschauer feierten ein paar hundert die rund 180 anwesenden Weltmeister. Doch der Werbeeffekt für Gersau ist immens.

Eines ist klar, auch wenn der «World Champions Day» dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen ist, so war er für Gersau sicherlich ein gewaltiger Gewinn. Gersau stand über Tage im nationalen Interesse und wird noch lange wegen diesem Anlass in aller Munde sein. Jeder einigermassen engagierte Verkehrs- oder Kurdirektor dürfte sich die Haare raufen, diesen Anlass nicht selbst erfunden zu haben. Weltmeister sind nämlich tatsächlich so etwas wie der nationale Stolz. Deshalb war auch das Medieninteresse nahezu so gross wie bei einem Staatsbesuch. Dies sollte schliesslich auch das unermüdliche OK um Alt-Bezirksammann Theo Camenzind etwas trösten. Wer das zu erwartende Defizit trägt ist noch nicht klar.

von Roger Bürgler

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